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Heynens Rezept: Mit Spaß und Teamgeist nach Olympia

06.06.2012, 14:27 Uhr | dpa

Heynens Rezept: Mit Spaß und Teamgeist nach Olympia. Bundestrainer Vital Heynen will sich mit den Volleyball-Männern noch für London qualifizieren.

Bundestrainer Vital Heynen will sich mit den Volleyball-Männern noch für London qualifizieren. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die neue Hoffnung auf Olympia hat einen Namen: Vital Heynen. Erst vor einem Monat hat der Belgier sein Debüt als Volleyball-Bundestrainer gegeben. Doch seitdem hat er aus einer verunsicherten Truppe wieder eine schlagkräftige Einheit für den Endspurt auf die Sommerspiele geformt.

"Was Vital in der kurzen Zeit geschafft hat, ist wirklich beachtlich. Es ist ein Glücksfall, dass wir ihn bekommen haben", lobt Werner von Moltke, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), seinen Hoffnungsträger. Am Wochenende will Heynen in Berlin mit seinem Team die Qualifikation für die Sommerspiele perfekt machen.

Gerade einmal acht Spiele haben die Volleyballer um Angreifer Georg Grozer unter der Regie Heynens absolviert, doch schon hat der Neue seinen Schützlingen das nötige Selbstvertrauen gegeben. Unerwartet stark präsentierte sich das Team vor einem Monat beim europäischen Olympia-Qualifikationsturnier, auch wenn es den vorzeitigen Sprung zu den Sommerspielen am Ende knapp verpasste. Auch der Heimauftritt in der Weltliga war mit zwei Siegen und einer Niederlage zufriedenstellend.

Heynens Rezept ist einfach: Jede Menge Spaß und Teamgeist! "Ich bin ein Liebhaber des Spaß-Habens", erklärt der 42-Jährige, der seine Athleten über alles stellt. "Die Spieler sind das wichtigste Element der Nationalmannschaft, wichtiger als der Trainer." Die hören dies natürlich gerne - und plötzlich macht das Nationalteam allen wieder Laune. "Die Atmosphäre ist einfach super", sagt Routinier Jochen Schöps. Marcus Popp gerät angesichts des neuen Zusammenhalts ins Schwärmen: "Wenn man so zusammenspielt - das ist ein super Gefühl. Das ist es, warum ich Volleyball spiele." Präsident von Moltke darf sich freuen: "Der Vital kommt gut an."

Das konnten nicht alle Trainer in den vergangenen Jahren im deutschen Männer-Volleyball von sich behaupten. Fast wie ein Alleinherrscher agierte Heynens Vorgänger Raúl Lozano - und hinterließ nach der desaströsen EM im vergangenen Herbst eine Mannschaft ohne jeden Glauben an sich selbst. Auch die Auswahl des Nachfolgers lief alles andere als vielversprechend: Erst nach einer quälend langen Suche verpflichtete der Verband Heynen als letzten Joker im Kampf um das Olympia-Ticket.

Unter der Regie des neuen Bundestrainers trotzten die deutschen Männer plötzlich den Negativ-Schlagzeilen und meldeten sich eindrucksvoll zurück. Beim Heim-Turnier am Wochenende haben die DVV-Männer nun alle Chancen, wie schon vor vier Jahren wieder bei Olympia an den Start gehen zu können. Heynen setzt dafür einmal mehr auf den Schulterschluss mit den Anhängern: "Vor heimischer Kulisse und mit der Unterstützung der Fans ist die Motivation, dieses Mal das Ticket nach London zu lösen, riesig."

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