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Wettskandal-Prozess: Erstes Geständnis

11.06.2012, 18:04 Uhr | dpa

Bochum (dpa) - Im Bochumer Wettskandal-Prozess hat es ein erstes Geständnis gegeben. Der frühere Profi-Fußballer Dragan B. gab zu, in der Saison 2008/2009 mehrere Spiele seines damaligen belgischen Vereins UR Namur verschoben zu haben.

Dafür habe er 500 bis 1000 Euro von der Wettmafia erhalten. Betroffen seien unter anderen die Partien gegen Antwerpen und Olympic Charleroi.

Der ebenfalls angeklagte Milan S., Besitzer des legendären "Café King" in Berlin, hat sich vor dem Bochumer Landgericht noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Den insgesamt sechs Angeklagten wird vorgeworfen, an der Manipulation von 35 Fußballspielen beteiligt gewesen zu sein.

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