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Unheimliche Pannenserie: Jetzt spricht der Schumi-Chef

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Unheimliche Pannenserie: Jetzt spricht der Schumi-Chef

12.06.2012, 07:51 Uhr | t-online.de, dpa

Unheimliche Pannenserie: Jetzt spricht der Schumi-Chef. Ross Brawn und Michael Schumacher: Noch bleiben alle Beteiligten trotz der Pannenserie ruhig. (Quelle: imago)

Ross Brawn und Michael Schumacher: Noch bleiben alle Beteiligten trotz der Pannenserie ruhig. (Quelle: imago)

Fünf Ausfälle in sieben Rennen, erst zwei WM-Punkte auf dem Konto: Michael Schumachers unheimliche Pannenserie in der Formel 1 ging auch in Montreal weiter, als er nach 46 Runden wegen eines defekten Heckflügels das Rennen aufgeben musste. Die Schumi-Fans fragen sich: Warum trifft es immer den Rekordweltmeister und nicht seinen Teamkollegen Nico Rosberg? In einem Interview mit der "Bild" versicherte Mercedes-Teamchef Ross Brawn, dass mit Hochdruck an dem Problem gearbeitet wird.

"Beide Autos werden gemäß identischen Standards nach demselben Prozess entworfen, gebaut und gewartet", sagte der Brite. "Unser Ziel ist stets die totale Zuverlässigkeit mit null Fehlern. Wir müssen sicherstellen, dass wir die Gründe für die Probleme vollständig verstehen und diese dann rasch, aber systematisch beseitigen."

"Es hat nichts mit Michael zu tun"

Schumacher wird in dieser Saison regelrecht vom Pech verfolgt. Zweimal streikte der Heckflügel, zweimal das Getriebe und einmal die Benzinzufuhr. Hinzu kam ein schlecht festgezogenes Vorderrad und Schumachers selbst verschuldeter Auffahrunfall in Spanien. "Es ist klar, dass wir uns steigern müssen, gleichzeitig dürfen wir aber auch nicht falsche Schritte machen und dadurch neue Probleme schaffen. Es gibt keine Wunderwaffe, mit der wir alles lösen können", erklärte Brawn.

Dass Schumachers Probleme mit seinem Fahrstil zusammenhängen könnten, schloss der 57-Jährige aus. "Das hat absolut nichts mit Michael zu tun. Alles liegt ausschließlich in unserer technischen Verantwortung. Die einzig helfende Antwort ist logische, ruhige und konzentrierte Ingenieursarbeit bei vollem Einsatz", betonte er.

Schumacher bleibt ganz Gentleman

Noch macht Schumacher, der am Sonntag mit Ärger im Bauch die Rennstrecke in Montreal vorzeitig verlassen hatte, seinem Team keine Vorwürfe. "Solche Dinge passieren", räumte er ein. "Ich weiß, dass meine Jungs und das gesamte Team ihr Bestes geben, und ich weiß, dass sie sich wahrscheinlich mehr ärgern als ich", sagte der 43-Jährige gleich nach dem Rennen.

Und auch einen Tag später bekräftigte Schumacher, dass er seinen Mut ebenso wenig verliert wie den Glauben ans Team: "Ich glaube nach wie vor an unser gemeinsames Projekt und dass wir mit Mercedes etwas Tolles auf die Beine stellen werden", schrieb er auf seiner Homepage. Gleichzeitig entschuldigte sich Brawn öffentlich bei Schumacher für die Pannenserie.

Brawn: Schumacher wird das Team noch mehr unterstützen

Der Schumi-Chef glaubt auch nicht, dass die Ausfälle bei Schumacher - trotz aller Treuebekundungen - die Entscheidung reifen lassen könnten, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. "Nach meiner Erfahrung mit Michael bringen ihn schwierige Zeiten dazu, das Team noch mehr zu unterstützen und zu motivieren. Wir werden unser Bestes geben, um ein perfektes und absolut zuverlässiges Auto zu bauen."

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