Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Kanuten testen bei EM ihre Olympia-Boote

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kanuten testen bei EM ihre Olympia-Boote

21.06.2012, 09:19 Uhr | dpa

Kanuten testen bei EM ihre Olympia-Boote. Max Hoff geht als Titelverteidiger an den Start.

Max Hoff geht als Titelverteidiger an den Start. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa) - Zurück in die Zukunft: Mit ihren neuen Booten im Design der erfolgreichen Pink-Flotte der 1990er Jahre starten die deutschen Kanuten bei der EM in Zagreb in die heiße Phase der Olympia-Vorbereitung.

Von Freitag an bis zum Sonntag geht es für das 21-köpfige Nationalteam nicht nur um Medaillen, sondern vornehmlich um eine weiter ansteigende Form für die Regatta in London. An der Spitze des Aufgebotes stehen in dem Essener Max Hoff im Einer-Kajak, dem Potsdamer Sebastian Brendel im Einer-Canadier sowie dem Duo Martin Hollstein/Andreas Ihle (Neubrandenburg/Magdeburg) im Zweier-Kajak über 1000 Meter drei Titelverteidiger aus dem Vorjahr.

Mit Siegchancen starten auch Franziska Weber (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) im Zweier-Kajak der Damen über 500 Meter sowie der Vierer mit Dietze, Weber, Carolin Leonhardt (Mannheim) und Katrin Wagner-Augustin (Potsdam). Beide Frauen-Boote und Hollstein/Ihle hatten die Weltcuprennen in Posen und Duisburg gewonnen.

"Zwar stellen unsere Athleten jeder eigene Ansprüche an den Wettkampf in Zagreb, insgesamt aber wollen wir schon in der Spitze mitfahren. Dabei werden nicht unbedingt immer Siegleistungen erwartet, dafür war insbesondere in den Mannschaftsbooten die gemeinsame Vorbereitung auf die EM auch etwas kurz", sagte Chefbundestrainer Reiner Kießler und fügte an: "Ziel ist aufbauend auf den Ergebnissen von Zagreb vielmehr noch eine Leistungssteigerung bis zu den Spielen in London."

Gerade in den Mannschaftsbooten sind Experimente in Form von internen Umbesetzungen nicht ausgeschlossen. Zudem testet sich Ausdauerspezialist Brendel mit Blick auf die Olympischen Spiele auch auf der Sprint-Distanz von 200 Metern. Nach dem verletzungsbedingten Olympia-Aus von Weltmeisterin Nicole Reinhardt (Lampertheim) im Einer-Kajak ist auch noch offen, ob in London Silke Hörmann aus Karlsruhe oder die zunächst nur im Vierer vorgesehene Katrin Wagner-Augustin über die 500 Meter an den Start gehen. In Zagreb wird die routinierte viermalige Olympiasiegerin aus Potsdam den halben Kilometer fahren.

Als gutes Omen für die deutsche Flotte sollen die neuen Boote dienen, die Ende Januar vorgestellt wurden und in Zagreb erstmals unter Wettkampfbedingungen eingesetzt werden. Die wieder vom Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) entworfenen weißen Boote führen das Design der pinkfarbenen Flotte der 1990er Jahre fort und sollen ebenso viel Erfolg versprechen. "Seinerzeit haben wir alle mit unseren Booten beeindruckt. Daran wollen wir nun in London anknüpfen", sagte Jens Kahle, Sportdirektor des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV), bei der Vorstellung.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal