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Simret Restle-Apel gibt sich Dopingspritze aus Versehen

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Doping aus Versehen

23.06.2012, 12:44 Uhr | dpa, dapd

Simret Restle-Apel gibt sich Dopingspritze aus Versehen. Simret Restle-Apel liefert eine kuriose Begründung für ihren Dopingbefund.  (Quelle: imago)

Simret Restle-Apel liefert eine kuriose Begründung für ihren Dopingbefund. (Quelle: imago)

Die Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel will sich das verbotene Blutdopingmittel EPO aus Versehen gespritzt haben. Wie die 28-jährige Leichtathletin der "FAZ" erklärte, habe sie bei Verwandten Spritzen in einem Kühlschrank gefunden und eine benutzt, weil sie starke Blutungen im Unterleib gehabt habe. "Da habe ich im Kühlschrank gesehen: Vitamin-Komplex. Fertige Spritzen. Das stand auf der Packung", sagte Restle-Apel. "Weil ich Sorge hatte, dass ich wegen des Blutverlusts fertig sein würde, habe ich es gemacht."

In der Packung seien aber nicht Spritzen mit Vitaminen gewesen, sondern welche mit einem EPO-Mittel. "Die Packung war fast am Ende. Es war kaum Platz im Kühlschrank", berichtete Restle-Apel. "Mein Mann, der sie (eine Verwandte) behandelt, hatte die Spritzen zusammengelegt. Das wusste ich nicht."

"Eine Riesendummheit gemacht"

Die deutsche Halbmarathon-Meisterin vom PSV Grün-Weiß Kassel hatte am 1. Mai eine Trainingskontrolle verpasst, die am 2. Mai nachgeholt wurde. Wenige Tage nach der Spritzengabe war sie bei den deutschen 10.000-Meter-Meisterschaften in 32:41,50 Minuten eine persönliche Bestzeit gelaufen. Der Doping-Fall ist beim Deutschen Sportschiedsgericht anhängig. "Egal, was der Richter entscheidet, ich akzeptiere es. Jetzt weiß ich: Ich bin gedopt. Was ich sage, ist die Wahrheit", sagte Restle-Apel. "Ich habe eine Riesendummheit gemacht."

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