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Formel 1 in Valencia: Sebastian Vettel wittert eine Verschwörung

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"Safety-Car hat mir das Genick gebrochen"

25.06.2012, 09:18 Uhr | t-online.de

Formel 1 in Valencia: Sebastian Vettel wittert eine Verschwörung. Sebastian Vettel wittert eine Verschwörung. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel wittert eine Verschwörung. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel war die Enttäuschung nach dem defektbedingten Ausfall in Valencia deutlich anzusehen. Der Doppelweltmeister hatte das Rennen in Führung liegend voll unter Kontrolle, der Sieg und die damit verbunden Führung in der WM-Wertung waren zum Greifen nahe. Doch dann wurde der Red-Bull-Bolide nach einer Safety-Car-Phase immer langsamer, rollte letztlich nur noch aus, und Vettel musste aufgeben.

Nach dem Rennen richtete Vettel dann deutliche Worte in Richtung der Rennkommissare, die er indirekt für seinen Defekt verantwortlich machte. "Wir haben das Rennen kontrolliert. Dann kam das Safety Car, was man sich hätte sparen können. Ich denke, der Grund ist klar, warum das Safety Car kam. Eine Gefahr bestand nicht", so Vettel, nach dessen Aussage die langsame Fahrt hinter dem Safety-Car die technischen Probleme – möglicherweise an der Lichtmaschine – ausgelöst haben könnte.

"Hat mir das Genick gebrochen"

Vettel wittert eine Verschwörung: "Das war einfach eine Maßnahme, um das Feld einzubremsen. Das hat mir das Genick gebrochen." Markige Worte des sonst so besonnenen 24-Jährigen. Doch Vettel stand mit dieser Meinung nicht alleine da: Red-Bull-Berater Dr. Helmut Marko blies in dasselbe Horn: "Man wollte den Abstand verringern, um die Spannung zu erhöhen, so wie es in Amerika üblich ist. Bei uns haben damit die Überhitzungsprobleme begonnen."

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Nachdem Vettel seinem Ärger Luft gemacht hatte, konnte er dem Rennen trotz des schlechten Ergebnisses dann doch noch etwas Positives abgewinnen: "Wichtig ist, dass wir heute gezeigt haben, dass wir richtig schnell sind. Wir sind bis dahin allen ungestört davongefahren. Das gibt mir Zuversicht."

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