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DOSB kritisiert WADA-Direktor Howman

28.06.2012, 14:44 Uhr | dpa

DOSB kritisiert WADA-Direktor Howman. David Howman sorgt für Kritik.

David Howman sorgt für Kritik. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Im Streit der Nationalen Anti-Doping-Agentur mit der WADA um die Causa Erfurt hat sich der DOSB mit deutlichen Worten auf die Seite der NADA gestellt.

Ziel der Kritik von Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), war vor allem WADA-Generaldirektor David Howman. Der Neuseeländer hatte in Interviews der NADA Versäumnisse in der Affäre um UV-Bestrahlung von Athletenblut am Olympiastützpunkt Erfurt vorgeworfen, ohne vorher mit Vertretern des deutschen Sports oder der NADA gesprochen zu haben. Am 3. Juli will der oberste Funktionär der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in Frankfurt mit NADA-Vertretern zu einem Gespräch zusammenkommen.

"Ich hätte mir gewünscht, dass dieses Treffen am Anfang des ganzen Prozesses gestanden hätte, anstatt jetzt in Interviews öffentlich die NADA zu kritisieren. Zumal die WADA die NADA noch vor kurzem praktisch als Benchmark im internationalen Anti-Doping-Kampf bezeichnet hat", sagte Vesper der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag bei der Einkleidung des deutschen Olympia-Teams in Mainz. Diese Vorgehensweise sei "unfair und unprofessionell. Ich erhoffe mir von dem Treffen am Dienstag aber nun eine Klärung der Dinge."

DOSB-Sprecher Christian Klaue hatte zuvor schon verlauten lassen, dass in der Blutmanipulationsaffäre in Erfurt die NADA das Vertrauen des DOSB und seines Präsidenten Thomas Bach habe.

Zuletzt hatte Howman mit einem Schreiben an den Sportausschuss des Bundestages für Verwirrung gesorgt. Darin hatte er Bach unterstellt, dass dieser vor zehn Jahren in einer IOC-Kommission tätig war, die sich damals mit der Eigenblutbehandlung im österreichischen Olympia-Team von Salt Lake City beschäftigt hatte.

"Herr Bach war nicht, wie von Herrn Howman leichtfertig und fälschlicherweise behauptet, Mitglied des damaligen Disciplinary Panel", bekräftigte Klaue. "Herr Bach hat nicht an der entsprechenden Entscheidung des IOC Exekutivkomitees am 26. Mai 2002 mitgewirkt."

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