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Formel 1: Monisha Kaltenborn spricht sich für Frauenquote aus

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Monisha Kaltenborn: "Männerwelt ist nicht bereit, uns ans Ruder zu lassen"

01.07.2012, 13:47 Uhr | t-online.de

Formel 1: Monisha Kaltenborn spricht sich für Frauenquote aus. Monisha Kaltenborn spricht sich für die Frauenquote in der Formel 1 aus. (Quelle: xpb)

Monisha Kaltenborn spricht sich für die Frauenquote in der Formel 1 aus. (Quelle: xpb)

Die Formel 1 ist eine wahre Männerdomäne. Angefangen bei Bernie Ecclestone, der der Königsklasse des Motorsports seit 40 Jahren seinen Stempel aufdrückt, bis hin zu den Mechanikern in der Boxengasse - Frauen sucht man (fast) vergeblich. Bislang einzige Ausnahme ist Monisha Kaltenborn, die als geschäftsführende Teilhaberin im Sauber-Rennstall das Zepter schwingt.

Wenn es nach der in der der Schweiz lebenden Inderin geht, könnte sich das in Zukunft aber durchaus ändern. "Im Management braucht die Formel 1 vielleicht eine Frauenquote", wird Kaltenborn im Kölner "Express" zitiert.

Plädoyer für die Frauenquote

Für die Inderin ist klar: In der Formel 1 gibt es nur so wenige Frauen, "weil sie die Chance nicht bekommen. Es liegt sicher nicht an mangelnden Fähigkeiten." Kaltenborn selbst ist seit 1998 Teil des Rennzirkus' und in ihre jetzige Rolle hineingewachsen. "Ich bin stolz, dass mir dieses Vertrauen entgegengebracht wurde. Sonst hätte ich es nicht nach oben geschafft."

Ihr Chef und Mentor Peter Sauber hat ihr damals alle Türen geöffnet. Doch das ist in der Formel 1 nicht an der Tagesordnung, daher plädiert Kaltenborn für die Frauenquote. "Wenn die Männerwelt nicht bereit ist, uns ans Ruder zu lassen, dann müssen wir es künstlich schaffen. Wenn erstmal genug Frauen da sind, ist die Quote kein Thema mehr."

Kaltenborn als Nachfolgerin von Ecclestone?

Auf die Fahrer will sie dieses Konstrukt allerdings nicht ausweiten. "Ich bin grundsätzlich gegen Quoten. Wir sind ein Sport. Bei den Fahrern sollte der Beste im Auto sitzen." Ob sie sich vorstellen kann, Bernie Ecclestone als Chef der Formel 1 eines Tages abzulösen? "Warum nicht? Eine Frau wäre auf jeden Fall in der Lage, die Formel 1 zu führen. Ob sie sie wie Bernie führen kann und will, ist eine andere Frage."

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