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Volleyballer wollen Höhenflug fortsetzen

05.07.2012, 14:51 Uhr | dpa

Volleyballer wollen Höhenflug fortsetzen. Georg Grozer will auch in der Weltliga für Furore sorgen.

Georg Grozer will auch in der Weltliga für Furore sorgen. (Quelle: dpa)

Sofia (dpa) - So nah war der Millionen-Jackpot noch nie. Erstmals nach zuvor acht vergeblichen Anläufen stehen die deutschen Volleyball-Männer in der Endrunde der lukrativen Weltliga, und nun erhoffen sich die Schmetterkünstler um Top-Angreifer Georg Grozer natürlich mehr.

"Wir wollen jedes Spiel gewinnen", sagte Kapitän Björn Andrae voller Selbstbewusstsein vor den Partien gegen Gastgeber Bulgarien und am Donnerstag gegen Olympiasieger USA. Ziel in Sofia ist zunächst das Halbfinale, doch beim Finalturnier der besten sechs Nationalteams scheint plötzlich gar die Siegprämie von einer Million Dollar in Reichweite. Träumen ist plötzlich wieder erlaubt bei den Männern des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).

Dies gilt spätestens seit der Olympia-Qualifikation vor knapp einem Monat. Seit die DVV-Männer das Ticket für London in der Tasche haben, läuft es wie am Schnürchen. Zehn Siege konnten in der Weltliga-Vorrunde gefeiert werden, nur zwei Niederlagen gab es gegen den Dauer-Kontrahenten Bulgarien. Mit der besten Vorrunden-Ausbeute aller Teams schafften die Schützlinge von Bundestrainer Vital Heynen schließlich den erstmaligen Sprung zur Weltliga-Finalrunde.

Und der Höhenflug macht Mut. "Wir haben eine große Konstanz und Qualität, sind lockerer als früher. Das ist was Riesengroßes, was wir uns da erarbeitet haben", meinte Nationalspieler Marcus Popp selbst etwas erstaunt über die plötzliche Stärke. Auch Kapitän Andrae meinte erfreut: "Die Eigenfehler sind gering, wir gewinnen auch enge Spiele. Nur wenn man sehr solide ist und mental stark, dann klappt so etwas."

Nun also die Endrunde. Gegen Gastgeber Bulgarien, bei dem seit Wochen interne Querelen toben, sind Heynens Schützlinge - wie in der Vorrunde bewiesen - alles andere als chancenlos. Und Olympiasieger USA muss den Nachteil verkraften, erst nach dem letzten Vorrundenspiel am Sonntag in Dallas die Reise nach Europa angetreten zu haben. Popps Fazit: "In der Endrunde ist viel drin, wenn wir unseren Stiefel gut runter spielen."

Eine ganze Menge scheint möglich, Bundestrainer Heynen stapelt vor dem Start des Finalturniers aber erst einmal tief. "Wir haben ein Ziel erreicht, jetzt kommt das nächste - die Endrunde. Da wollen wir nicht nur mitspielen. Der sechste Platz wäre normal, aber wir werden mal sehen, was möglich ist." Und: Sollte das Halbfinale verpasst werden, wartet ja mit London 2012 schon das nächste Großereignis auf die deutschen Schmetterkünstler. "Die Gruppe fängt an, sich nach Olympia zu sehnen", betonte Heynen. "Das Gefühl ist ganz gut."

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