Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

NADA-Treffen mit Howman in Frankfurt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

NADA-Treffen mit Howman in Frankfurt

03.07.2012, 18:16 Uhr | dpa

Frankfurt/Main (dpa) - Im eskalierten Konflikt um die Bewertung der Erfurter Blutmanipulationsaffäre hat es ein Krisengespräch zwischen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) und der Weltagentur WADA gegeben.

Eine angekündigte gemeinsame Erklärung nach dem Treffen am Frankfurter Flughafen zwischen WADA-Generaldirektor David Howman sowie den NADA-Vorständen Andrea Gotzmann und Lars Mortsiefer gab es zunächst nicht. Begründet wurde dies von einem NADA-Sprecher mit dem Abstimmungsprozess mit dem WADA-Hauptquartier in Montreal/Kanada.

Zwischen WADA und NADA war es im Zuge der Erfurter Affäre zu erheblichen Spannungen gekommen. Streitpunkt war die juristische Einschätzung, ob die am Olympia-Stützpunkt mehrere Jahre praktizierte UV-Bestrahlung von Athletenblut auch vor dem 1. Januar 2011 gemäß dem WADA-Code verboten war. Ende April hatte die WADA der NADA mitgeteilt, dass diese Behandlung erst seit dem 1. Januar 2011 nicht erlaubt sei, machte dann aber wieder einen Rückzieher.

Howman warf der NADA vor, der WADA wichtige Dokumente vorenthalten zu haben. In dem Gespräch sollten nun "sachlich und kompetent die Missverständnisse" ausgeräumt werden, wie es hieß.

Die NADA-Verantwortlichen betonten immer wieder, in der "Causa Erfurt" keine Fehler gemacht zu haben. Außerdem hatten sie bei einem deutschen Sportrechtsexperten ein Gutachten in Auftrag gegeben, das zum Schluss gekommen war, die UV-Methode sei schon vor 2011 verboten gewesen.

Auch auf Grundlage dieses Gutachtens hat die NADA erstmals ein Sportschiedsgerichts-Verfahren für den Zeitraum vor 2011 eingeleitet. Der Name des Sportlers, gegen den sich das Verfahren richtet, wurde nicht genannt.

Mit dem Pilotverfahren will die NADA Rechtsklarheit für die Vorgänge am Olympia-Stützpunkt Erfurt schaffen, die vor 2011 lagen. Für den Zeitraum nach dem 1. Januar 2011 liegt im Fall der Eisschnellläuferin Judith Hesse ein Schiedsspruch vor, der die Methode als verboten einordnet. Die Athletin aber bleibt straffrei.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal