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Formel 1: Formel-1-Testfahrerin de Villota verliert rechtes Augenlicht

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Nach Unfall  

Maria de Villota verliert rechtes Augenlicht

04.07.2012, 18:47 Uhr | dpa, sid

Formel 1: Formel-1-Testfahrerin de Villota verliert rechtes Augenlicht. Maria de Villota (Quelle: xpb)

Maria de Villota (Quelle: xpb)

Die schwer verunglückte Formel-1-Testfahrerin Maria de Villota bleibt nach ihren Unfall auf einem Auge blind. Nach einer stundenlangen Operation befand sich die 32 Jahre Spanierin zudem immer noch in einem kritischen, aber stabilen Zustand. Das teilte ihr Rennstall mit. Wie der spanische Motorsport-Präsident Carlos Garcia darüber hinaus bestätigte, erlitt die 32 Jahre alte Pilotin bei dem weiterhin unerklärlich wirkenden Unfall einen Schädelbruch.

Die Operation im Addenbrooke's Hospital von Cambridge dauerte nach Teamangaben von Dienstagnachmittag bis Mittwochmorgen. Ihre Familie - Vater Emilio de Villota ist selbst Formel-1-Pilot gewesen - sei bei ihr. "Ihre Familie möchte den Teams von Neurologen und plastischen Chirurgen danken", sagte Marussia-Teamchef John Booth. "Dennoch muss ich mit großer Traurigkeit berichten, dass Maria durch die Verletzungen, die sie erlitten hat, ihr rechtes Augen verloren hat."


Anti-Stall-System Grund für den Unfall?

Bei ihrer ersten Testfahrt für das Marussia-Team war Maria de Villota, Tochter des früheren Formel-1-Piloten Emilio de Villota, auf dem Gelände des Imperial War Museum in Duxford gegen einen Team-LKW geprallt. Sie konnte nicht aus eigener Kraft aussteigen und musste von Helfern aus dem Auto befreit werden.

Die 32-Jährige sollte bei den auf zwei Tage angesetzten Aerodynamik-Tests einige neue Teile am Auto ausprobieren. Experten vermuten, dass de Villota das sogenannte Anti-Stall-System zum Verhängnis wurde. Diese Konstruktion soll durch automatische Beschleunigung verhindern, dass das Auto bei zu langsamer Fahrt abgewürgt wird. De Villota war nach Angaben eines Augenzeugen mit "30 oder 40 Meilen" (48 bis 64 km/h) gegen den Team-LKW geprallt.

Jackie Ickx: "Absolute Sicherheit wird es nie geben"

Die ehemaligen Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso und Jenson Button schickten umgehend Genesungswünsche an de Villota. "Meine ganze Energie ist bei euch", twitterte Alonso an die Familie der Verunglückten. "In dieser schweren Stunde sind meine Gedanken bei Maria und ihrer Familie", sagte Button.

Auch der frühere Formel-1-Fahrer Jackie Ickx meldete sich bei einer Buchpräsentation in Hamburg zu Wort. "Das ist natürlich ein großes Unglück, ich hoffe, dass es ihr bald wieder besser geht", sagte der Belgier: "Absolute Sicherheit wird es in der Formel 1 niemals geben, das ist Utopie - auch wenn die Ingenieure in der Vergangenheit enorm viel geleistet haben und die Autos sicherer geworden sind." Zu seiner Zeit sei der Tod "ein akzeptiertes Risiko" gewesen: "Wer Angst hat, darf gar nicht erst in ein Rennauto steigen."

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