Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Olympia 2012: Kritik an Friedrich-Nominierung geht weiter

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kritik an Friedrich-Nominierung hört nicht auf

05.07.2012, 14:00 Uhr | sid

Olympia 2012: Kritik an Friedrich-Nominierung geht weiter. Olympia 2012: Die Nominierung von Hochspringerin Ariane Friedrich stößt auf heftige Kritik. (Quelle: imago)

Olympia 2012: Die Nominierung von Hochspringerin Ariane Friedrich stößt auf heftige Kritik. (Quelle: imago)

Volle Breitseite für Ariane Friedrich: Der ehemalige Schwimm-Weltmeister Rainer Henkel und Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth haben die Nominierung der deutschen Hochsprung-Rekordlerin (2,06) für die Olympische Sommerspiele in London (27. Juli bis 12. August) massiv kritisiert.

Rainer Henkel sagte: "Die Nominierung von Friedrich ist ein Schlag ins Gesicht für andere Sportler, besonders für die, die in den letzten Jahren Medaillen bei EM und WM gesammelt haben, aber in diesem Jahr nur knapp gescheitert sind an der Norm". Henkel war übrigens bis 2001 mit Hochsprung-Olympiasiegerin Heike Henkel verheiratet.

Henkel: Anbiederung von DOSB-Chef Bach

"Nur weil Bach (DOSB-Präsident Thomas Bach, d. Red.) auf diese Art der Anbiederung steht, kann ich seinen Kommentar verstehen, dass Friedrich ein Wettkampf-Typ sei. Immerhin hat sie genau das Gegenteil bewiesen, nämlich die Leistung nicht abrufen zu können, wenn es darauf ankommt. Bei den letzten Spielen, bei der letzten WM und in diesem Jahr", sagte Henkel.

"Sie wurde immer nur geschickt hochgejubelt. Die letzten beiden Qualifikationschancen hat sie geschickt ausgelassen, um nicht noch mal ihre mangelhafte Leistung zeigen zu müssen", ist sich Henkel sicher.

Henkel vermisst korrekte Selbsteinschätzung

"Wenn ich mir vorstelle, dass in ein paar Jahrzehnten von deutschen Hochspringern geschrieben und sie möglicherweise nur wegen ihres schrillen, völlig überdrehten und wenig angebrachten Auftretens in einem Satz mit Meyfarth und Heike Henkel genannt wird, dreht sich mir der Magen um. Ich wünsche allen deutschen Sportlern viel Erfolg und Friedrich eine korrekte Selbsteinschätzung", sagte Henkel.

Meyfarth-Nasse hat kein Verständnis für Friedrich-Nominierung

Ulrike Meyfarth stieß ins gleiche Horn: "Ich habe kein Verständnis für die Nominierung von Ariane Friedrich. Nach ihrem dritten Platz bei den Europameisterschaften in Barcelona im Sommer 2010 hat sie bis heute keine Leistung und so auch die Qualifikationshöhe von 1,95 m für London nicht gebracht", sagte die Olympiasiegerin von 1972 und 1984.

Man könne dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) und Friedrich "nur wünschen, dass weniger schrill colorierte Haare als vielmehr Leistungen die Olympia-Wildcard rechtfertigen und Farbe in den Hochsprung der Frauen bringen". Zwei andere Athleten seien zwar 2012 auch ohne Norm geblieben und nominiert worden: "Doch Speerwerfer Matthias de Zordo wurde 2011 immerhin Weltmeister und Kugelstoßer Ralf Bartels Hallen-Europameister."


Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal