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60 Olympia-Starter trainieren in Kienbaum

05.07.2012, 14:33 Uhr | dpa

60 Olympia-Starter trainieren in Kienbaum. Auch Turner Philipp Boy trainierte in Kienbaum.

Auch Turner Philipp Boy trainierte in Kienbaum. (Quelle: dpa)

Die einstige Kaderschmiede des DDR-Sports in Kienbaum freut sich über stetigen Zulauf deutscher Top-Athleten. 50 Millionen Euro hat das Bundesinnenministerium schon in den Komplex investiert. Minister Friedrich stattete dem Olympia-Team einen ersten Besuch ab.

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich geht davon aus, dass die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen in London ihren fünften Platz in der Nationenwertung verteidigen kann. "Ich hoffe, dass wir das Idealziel mit Platz fünf wie in Peking wiederholen können. Ich habe ein gutes Gefühl", erklärte der Minister am Donnerstag bei seinem ersten Besuch im Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin.

Zuvor hatte der Minister bei einem Rundgang durch die Sportstätten mit vielen der 60 Olympia-Teilnehmer gesprochen, die sich hier derzeit auf London vorbereiten. Friedrich versuchte sich unter maßgeblicher Anleitung der deutschen Olympia-Starterin Elena Richter aus Berlin auch erfolgreich als Bogenschütze. Insgesamt bereiten sich etwa 180 bis 190 der 389 deutschen Olympia-Teilnehmer in dem zentralen Trainingscamp östlich von Berlin auf London vor. In die Modernisierung und den Ausbau des Sport-Zentrums hatte das Bundesinnenministerium in den zurückliegenden 20 Jahren rund 50 Millionen Euro investiert.

Michael Vesper, der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes DOSB, erklärte einen Tag nach der letzten Nominierung des Olympia-Teams: "Wir sind erfolgshungrig. Aber wir wollen ausschließlich sauberen Erfolg und keinen schmutzigen Lorbeer." Er wehrte sich dagegen, nun von einem kleinen Olympia-Team nach 440 Teilnehmern in Peking zu sprechen. "Da sich nur drei statt neun Spielsport-Mannschaften qualifiziert haben, haben andere Sportarten bedeutende quantitative Zuwächse zu verzeichnen", sagte er.

Begeistert zeigte sich nicht nur der Minister von den modernen Sportstätten in Kienbaum, wo sich Top-Athleten mitunter sieben bis acht Wochen pro Jahr in Form bringen. "Die Betreuung in Kienbaum lässt keine Wünsche offen. Wir haben beste Bedingungen, alle unterstützen uns", meinte Ex-Weltmeister Fabian Hambüchen nach seiner öffentlichen Trainingseinheit in der Turnhalle.

Auch sein Teamgefährte Philipp Boy lobte das ideale Ambiente für die Olympia-Vorbereitung. "Kienbaum ist einfach perfekt. Hier stimmt alles bis hin zur Verpflegung. Alkohol und "all you can eat" sind jetzt absolute Tabus bis nach Olympia", sagte der Cottbuser.

Die Werfer um die Welt- und Europameister Robert Harting und David Storl quälten sich am Donnerstag bei schwülwarmen Temperaturen von 25 Grad Celsius im Kraftraum und auf der Wurfanlage. Zwar trainiere er das ganze Jahr intensiv, doch das eigentliche Training für London beginne erst jetzt in Kienbaum, sagte Harting. "Kommende Woche werde ich richtig anziehen und rund 300 Würfe absolvieren", kündigte der Diskus-Riese an. Ende Juli wird dann das komplette, 75 Sportler umfassende Leichtathletik-Team Gast im Sport-Komplex sein und von hier aus drei Tage vor dem Wettkampf die Reise nach London antreten.

Derzeit holen sich Athleten aus sieben Sportarten ihren olympischen Feinschliff in Kienbaum, darunter die Kanuten, die in London als besonders chancenreich gelten. "In sieben von zehn Disziplinen haben wir Medaillenchancen", prognostizierte Cheftrainer Reiner Kießler. Erkrankt muss derzeit allerdings Olympiasieger Ronald Rauhe das Bett hüten. "Er hat sich eine Virusinfektion zugezogen. Wir hoffen nun, dass er am Wochenende wieder zurückkehrt", sagte Kießler.

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