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Ironman Frankfurt 2012: Vanhoenacker schlägt Raelert

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Belgier Vanhoenacker gewinnt Ironman in Frankfurt

09.07.2012, 09:55 Uhr | sid

Ironman Frankfurt 2012: Vanhoenacker schlägt Raelert. Marino Vanhoenacker triumphiert beim Ironman in Frankfurt am Main. (Quelle: dpa)

Marino Vanhoenacker triumphiert beim Ironman in Frankfurt am Main. (Quelle: dpa)

Der Belgier Marino Vanhoenacker hat das Duell der schnellsten Eisenmänner der Welt klar gegen Andreas Raelert aus Rostock gewonnen und sich in Frankfurt zum Ironman-Europameister gekrönt. Im Rampenlicht stand bei einem verregneten Rennen allerdings der Überraschungs-Zweite Sebastian Kienle. Der Physik-Student aus Karlsruhe legte mit einem furiosen Rennen bei seinem erst vierten Langdistanz-Start in 8:09:55 Stunden eine Reifeprüfung der besonderen Art ab.

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"Ich glaube, jetzt mache ich erst einmal einen siebenjährigen Dornröschen-Schlaf", sagte Shooting-Star Kienle, der sich zwei Tage nach seinem 28. Geburtstag ein verspätetes Geschenk bereitete. Zwar versuchte der Radspezialist, den zwischenzeitlichen Rückstand von 2:20 Minuten auf den führenden Vanhoenacker auf der Laufstrecke noch wettzumachen, doch ein Toilettengang von Kienle ließ den Traum vom Sensationscoup am Main platzen.

Barfuß über die Ziellinie

Vanhoenacker erreichte in 8:03:31 Stunden rund sechs Minuten vor Kienle den Römerberg und zog sich seine maßgeschneiderten Schuhe bereits mehrere Meter vor der Ziellinie aus. "Es gab viele Zweifel heute. Die Bedingungen mit dem Regen beim Radfahren und der Kälte waren schwer, jetzt bin ich froh", sagte der 35-Jährige, der seinen Hauptkonkurrenten Andreas Raelert diesmal nicht fürchten musste.

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Favorit Raelert: "Es war nicht mehr drin"

Nach einem Sturz mit dem Rad landete Langdistanz-Weltrekordler Raelert in 8:17:36 hinter dem Spanier Clemente Alsono-Mckernan (8:14:04) auf dem vierten Rang. "Es war nicht mehr drin. Die anderen waren besser, das muss man akzeptieren", sagte der Favorit, der das Rennen in der Bankenmetropole als Test für den Ironman-Klassiker auf Hawaii am 13. Oktober nutzte. Bei den Frauen glückte Caroline Steffen aus der Schweiz (8:52:33) die erfolgreiche Titelverteidigung.

Der Wettergott meinte es mit den insgesamt 2831 Athleten zunächst nicht gut. Schon als die ersten Profis auf die Radstrecke gingen, fing es heftig an zu regnen. Raelert, der Frankfurt-Sieger von 2010, stürzte mit seinem Hightech-Bike ebenso wie der als bester Schwimmer aus dem Wasser des Langener Waldsees gekommene Stephane Poulat (Frankreich).

Kleidungsbeutel falsch abgelegt

Als Vanhoenacker, der vom zweimaligen deutschen Hawaii-Gewinner Normann Stadler betreut wird, auf die Marathon-Strecke kam, hatte Raelert bereits über zehn Minuten Rückstand auf ihn. Zu allem Überfluss musste Raelert noch eine Zehn-Sekunden-Strafe absitzen, weil er beim Wechsel auf das Rad seinen Kleidungsbeutel falsch abgelegt hatte. Dabei hatte er in seine Vorbereitung mehrere Höhentrainingslager eingestreut, um "neue Reize" zu setzen.

Zwist zwischen Triathlon-Organisatoren

Im Vorfeld hatte ein Zwist abseits der Strecke die Vorfreude auf das Ironman-Wochenende überschattet. Felix Walchshöfer, Veranstalter des traditionsreichen Triathlons in Roth, hatte gegen den Konkurrenten vom Main geschossen. "Zu unserem Triathlon kommen die Sportler, weil sie wollen. Nach Frankfurt gehen sie, weil sie müssen, weil sie sonst nicht die Hawaii-Qualifikation kriegen", hatte Walchshöfer gelästert. Im nächsten Jahr soll eine Termin-Kollision vermieden werden.

In Roth holte sich Topfavorit Timo Bracht mit einem zweiten Platz den EM-Titel der Europäischen Triathlon-Union (ETU). Der 36-Jährige kam nach 8:03:28 Stunden hinter dem siegreichen Südafrikaner James Cunnama (7:59:59) ins Ziel. "Ich musste hart kämpfen, vor allem beim Laufen", sagte Bracht.

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