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Olympia 2012: Für Slalomkanuten beginnt Olympia-Abenteuer

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Für Slalomkanuten beginnt Olympia-Abenteuer

16.07.2012, 11:41 Uhr | dpa

Olympia 2012: Für Slalomkanuten beginnt Olympia-Abenteuer. Slalomkanute Sideris Tasiadis in Aktion.

Slalomkanute Sideris Tasiadis in Aktion. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Helm auf - und los! Für die deutschen Slalomkanuten hat das Abenteuer London begonnen. "Ich habe Vorfreude. Ich finde das alles sehr cool", sagte der Augsburger Canadier-Europameister Sideris Tasiadis vor der Abreise.

Das fünfköpfige Mini-Team der Olympia-Neulinge hat Großes vor: In den nur vier Entscheidungen im Lee Valley White Water Centre visieren die vier Männer und eine Frau zwei Medaillen an. "Über die Farbe reden wir nicht. Aber je goldener sie glänzen, umso besser", sagte Thomas Konietzko, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV).

Seit dem Ende der knallharten Olympia-Ausscheidung haben sich Jasmin Schornberg aus Hamm, das Canadier-Duo David Schröder/Frank Henze aus Leipzig sowie die Augsburger Hannes Aigner und Tasiadis akribisch auf die Wettbewerbe im Londoner Norden vorbereitet. Und der Verband hat seinerseits optimale Voraussetzungen für sein Quintett geschaffen: Neben Chefbundestrainer Michael Trummer sind alle vier Disziplintrainer, Betreuer und gar ein Sportpsychologe mit im Olympia-Team. "Wir müssen sicherstellen, dass unsere Sportler bestmöglich betreut werden", sagte Trummer.

Sechsmal waren die deutschen Slalomkanuten seit der Fertigstellung des Wildwasserkanals zu bis zu zweiwöchigen Trainingslagern in London. "Der Kanuslalom ist kein 100-Meter-Lauf, zu dem man einfach so anreisen kann, weil er überall auf der Welt gleich ist. Alle kennen sich gut aus. Wir sind auf das Wildwasser sehr gut vorbereitet", berichtete Trummer. Das gilt für die internationale Konkurrenz aber nicht weniger.

Der anspruchsvolle Parcours verspricht spektakuläre Rennen, zu denen 30 000 Zuschauer erwartet werden. "Das erleben unsere Sportler sonst nicht. Die Strecke wird ein Hexenkessel sein", prophezeite der Chefbundestrainer.

In den kommenden Tagen bis zu den ersten Qualifikationsläufen am 29. Juli machen sich die deutschen Slalomkanuten weiter vertraut mit dem künstlichen Olympia-Kanal. Täglich fährt das Team zu den Trainings in den Londoner Norden. Da es keine Extra-Spur - die sogenannte Olympic Lane - auf der Straße zum White Water Centre gibt, spart sich der DKV-Tross die Rückfahrt ins Olympische Dorf zwischen den Vor- und Nachmittagstrainings. "Wir haben während der Trainingszeiten als Tagesquartier ein Hotel gebucht", erzählte Trummer.

Wenn der Medaillenkampf beginnt, werden die Slalomkanuten das Athletendorf wieder verlassen. Zum Komfortpaket, dass die Grundlage für die ersehnten zwei Medaillen sein soll, gehört der Umzug in ein Hotel unweit der Wettkampfstätte. Zeit- und nervenraubende Busfahrten sollen so vermieden werden, "um uns konzentriert vorbereiten zu können", sagte der Chefbundestrainer. Erst nach Abschluss der Kanuslalom-Entscheidungen kehren die Sideris und Co. ins Olympische Dorf zurück und bleiben dort, bis es am 13. August mit der MS Deutschland wieder nach Hause geht.

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