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Australische Olympioniken irren durch London

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Australische Olympioniken irren durch London

17.07.2012, 12:02 Uhr | sid

Australische Olympioniken irren durch London. Der Weg zum olympischen Dorf führte in eine Londoner Sackgasse. (Quelle: Reuters)

Der Weg zum olympischen Dorf führte in eine Londoner Sackgasse. (Quelle: Reuters)

Eine ungewollte Sightseeing-Rundfahrt erlebten rund 30 australische Olympia-Teilnehmer und Betreuer auf ihrem Weg in das olympische Dorf in London. Nach ihrem ohnehin quälend langen 23-Stunden-Flug verbrachten die Aussies weitere dreieinhalb Stunden im Mannschaftsbus, da sich dieser mehrmals im Straßen-Labyrinth der britischen Metropole verirrte.

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"Buckingham Palace auf dem Weg zum olympischen Dorf? Nicht die direkteste Route, aber vielleicht eine kleine Monopoly-Tour", kommentierte die Seglerin Elise Rechichi den Ausflug. Zuvor hatte die Olympiasiegerin von Peking schon eine Schrecksekunde erlebt, als ihr Gepäck samt Segel am Flughafen Heathrow verloren gegangen war.

Zielsicher in die Sackgasse

Von dort aus nahm der Bus Kurs auf das 35 Kilometer entfernte Olympia-Dorf. Was in den folgenden Stunden folgte, gleicht einer Komödie und hatte nichts mit organisiertem Transport zu tun. Der Busfahrer war die Route noch nie gefahren und kutschierte seine Insassen entlang an Houses of Parliament, Big Ben und Co. in den entfernten Stadtteil West Ham. Dort steuerte er den Bus zielsicher in eine Sackgasse. "Es wäre sicher ein toller Touristen-Trip gewesen, wenn es das hätte sein sollen", sagte der Offizielle Damian Kelly.

Busfahrer scheitert an Navigationssystem

Der Busfahrer, vom zuständigen Unternehmen eigens für den Transport der Athleten eingestellt, war zuvor an der Technik des Navigationsgeräts gescheitert. Auch die Hilfe der Betreuer war erfolglos, da das olympische Dorf nicht in das Programm des Systems hochgeladen worden war. Erst als die Sportler mit ihren Handys den Straßennamen ihres Ziels herausgefunden hatten, konnten sie mit Verzögerung ihr Quartier beziehen.

"Wenn die Sportler in Bussen verloren gehen, ist das natürlich sehr ärgerlich. Die Fahrer müssen die Route einfach kennen. Ich entschuldige mich hierfür", sagte ein Sprecher des Organisationskomitees LOCOG. Zuvor war bereits der Mannschaftsbus der US-Amerikaner von seinem eigentlichen Weg abgekommen.

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