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Formel 1: Für Bernie Ecclestone wird die Luft dünn

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Ecclestone wird erneut schwer belastet

20.07.2012, 07:23 Uhr | sid

Formel 1: Für Bernie Ecclestone wird die Luft dünn. Bernie Ecclestone droht eine Anklage der Münchner Staatsanwaltschaft.  (Quelle: imago)

Bernie Ecclestone droht eine Anklage der Münchner Staatsanwaltschaft. (Quelle: imago)

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gerät in der Schmiergeldaffäre massiv unter Druck. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass der im Vormonat wegen Bestechlichkeit zu achteinhalb Jahren Haft verurteilte Ex-Banker Gerhard Gribkowsky den Briten bei der Staatsanwaltschaft in die Bredouille gebracht hat.

Demnach soll der einst in der Formel 1 einflussreiche Gribkowsky, der den Erhalt von 44 Millionen Dollar von Ecclestone für den Verkauf von Formel-1-Anteilen der BayernLB an den heutigen Besitzer CVC im Zuge des Gerichtsverfahrens zugegeben hatte, seine Aussagen bei den Ermittlern als Belastungszeuge wiederholt haben.

Erpressung oder Schmiergeld?

Angeblich forciere die Staatsanwaltschaft ihre Bemühungen um eine Anklage gegen Ecclestone wegen Bestechung "mit Hochdruck". Ecclestone hatte die Zahlung an Gribkowsky als Zeuge auch schon eingeräumt. Allerdings behauptet der Formel-1-Patron, von Gribkowsky erpresst worden zu sein. Die Millionen seien Schweige- und kein Schmiergeld gewesen. Entsprechend, sagte Ecclestone nach der Verurteilung Gribkowskys, würde der frühere Bankier mit anderen Behauptungen lügen.

Unklar ist, ob sich Ecclestone einem Prozess in Deutschland stellen würde. Angst, dass die Staatsanwaltschaft ihn beim Großen Preis von Deutschland an diesem Wochenende auf dem Hockenheimring behelligt, hat er nicht. Der 82-Jährige will das Rennen auf jeden Fall besuchen.

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