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Bokel kämpft um Platz in IOC-Exekutive

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Die großen Pläne von Bokel: Sitz in der IOC-Exekutive

21.07.2012, 13:43 Uhr | dpa

Bokel kämpft um Platz in IOC-Exekutive. Claudia Bokel will einen Platz in der mächtigen IOC-Exekutive.

Claudia Bokel will einen Platz in der mächtigen IOC-Exekutive. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Claudia Bokel will im IOC mitregieren. Das deutsche IOC-Mitglied geht nach dpa-Informationen am Sonntag in London als Topfavoritin in die Wahl des Vorsitzenden der Athleten-Kommission, der automatisch einen Sitz in der mächtigen Exekutive der Ringe-Organisation erhält.

Hauptkonkurrent der ehemaligen Fechterin ist der ehemalige Schwimmstar und vierfache Olympiasieger Alexander Popow (Russland). Als dritter Kandidat stellt sich der ehemalige britische Skeleton-Fahrer Adam Pengilly zur Wahl.

Claudia Bokel hielt sich am Samstag im feudalen IOC-Hotel Hilton Park Lane mit Äußerungen vornehm zurück und wollte ihre Pläne nicht konkretisieren. Der Vorsitzende, Ex-Sprinter Frankie Fredericks (Namibia), scheidet aus der Kommission aus, steht aber vor seiner Aufnahme als reguläres IOC-Mitglied. Die 38-Jährige ist seit 2010 Vize-Präsidentin der Athleten-Kommission und war von 2005 bis 2009 auch Vorsitzende der europäischen Athleten-Kommission.

Bereits bei ihrem Einzug ins IOC im August 2008 hatte Bokel ihre Qualitäten als Netzwerkerin bewiesen und am Rande der Peking-Spiele mit den drittmeisten Stimmen für acht Jahre den Sprung in die Athleten-Kommission geschafft. Die Tauberbischofsheimerin hatte bei der Wahl unter den Athleten 1836 Stimmen erhalten und dabei überraschend Superstars wie die Belgierin Justine Henin (1502), Chinas Hürdenheld Liu Xiang (1386) oder den dänischen Mittelstreckenläufer Wilson Kipketer (1456) hinter sich gelassen.

Bokel, das 23. deutsche IOC-Mitglied, ist für ihren effektiven Wahlkampf bekannt. Mit ihrem abgeschlossenen Chemie-Studium will die Degen-Spezialistin - Mannschafts-Olympia-Zweite von Athen - die Stimme der Athleten im Anti-Doping-Kampf sein.

Bei einem Erfolg Bokels würde sich der deutsche Einfluss im 14-köpfigen IOC-Kabinett verdoppeln. IOC-Vize Thomas Bach wird von IOC-Präsident Jacques Rogge immer wieder als Kandidat beim Kampf um das höchste Amt im Weltsport ins Spiel gebracht. Im September 2013 wird in Buenos Aires der Nachfolger von Rogge gewählt. Bach erfuhr erst am Samstag durch einen Bericht in der IOC-Exekutive von Bokels Kandidatur und wünschte ihr "für die Wahl alles Gute".

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