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Olympia 2012: Rätselraten um den deutschen Fahnenträger

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Rätselraten um den Fahnenträger

24.07.2012, 07:25 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Olympia 2012: Rätselraten um den deutschen Fahnenträger. 2008 führte Dirk Nowitzki die deutschen Olympioniken als Fahnenträger an.  (Quelle: imago)

2008 führte Dirk Nowitzki die deutschen Olympioniken als Fahnenträger an. (Quelle: imago)

Kurz vor Olympia 2012 in London geht das Rätselraten um die Nachfolge von Basketball-Superstar Dirk Nowitzki als deutscher Fahnenträger in die heiße Phase. Wer wird ihn beerben? Pistolero Ralf Schumann, der ebenso seine fünften Olympischen Spiele erlebt wie Hockeyspielerin Natascha Keller. Oder Timo Boll, zum vierten Mal bei Olympia dabei und im tischtennisverrückten China längst ein Weltstar.

Oder Kanutin Katrin Wagner-Augustin, Gold-Fechterin Britta Heidemann, Diskusriese Robert Harting, Judo-Olympiasieger Ole Bischof - oder vielleicht doch Gewichtheber Matthias Steiner, der als gebürtiger Österreicher der deutschen Mannschaft 2008 in Peking das emotionalste Gold der Spiele schenkte? Am Mittwoch wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) seine Entscheidung verkünden, bis dahin darf munter spekuliert werden. Lesen Sie auch: Angst vor Bettwanzen bei Olympia

 (Quelle: t-online.de)


Bahnrad-Superstar trägt britische Fahne

In Großbritannien ist die Entscheidung, wer die britische Fahne bei der olympischen Eröffnungsfeier tragen wird, bereits gefallen. Bahnrad-Superstar Sir Chris Hoy wird diese Aufgabe wie geplant übernehmen. Das Nationale Olympische Komitee Großbritanniens beauftragte damit erstmals einen Radfahrer mit dieser ehrenvollen Aufgabe. Der 36-jährige Schotte, von der Queen bereits zum Ritter geschlagen, ist mit vier Goldmedaillen der erfolgreichste olympische Radsportler der Geschichte - in Peking 2008 hatte er drei Olympiasiege gefeiert und damals bereits bei der Abschlussfeier den Union Jack tragen dürfen.

"Ich freue mich sehr und fühle mich absolut geehrt, zum Flaggenträger des Teams gewählt worden zu sein. Dein Team bei deinen olympischen Heimatspielen anzuführen, ist eine wahrhaftig einmalige Gelegenheit im Leben", sagte Hoy, der an seinen vierten Olympischen Spielen teilnimmt. Er sammelte bei Weltmeisterschaften insgesamt elf Titel. Vor einem Monat hatte er bereits in Manchester, wo er in der Nähe mit seiner Familie lebt und im britischen Leistungszentrum trainiert, die olympische Fackel tragen dürfen.

Angst vor Bettwanzen mach sich breit

Besucher der Olympischen Spiele könnten ein ungewünschtes Souvenir mit zurück nach Hause nehmen: Bettwanzen. Der Befall mit den Schädlingen könne ein ähnliches Ausmaß erreichen wie während der Spiele in Sydney im Jahr 2000, warnte ein australischer Wissenschaftler. Damals hatten Tausende Reisende berichtet, nach ihrer Rückkehr die blutsaugenden Insekten in ihren Koffern gefunden zu haben.

"Unsere Nachricht an London-Besucher ist: Passt auf, dass ihr sie nicht mitnehmt", sagte Cameron Webb vom Westmead Krankenhaus in Sydney. Die vielen Reisebewegungen während der Spiele förderten die Ausbreitung der Tierchen.

Schiebetür klemmt: erneute Probleme bei der U-Bahn

Die anfällige Londoner U-Bahn ist wenige Tage vor Beginn der Spiele erneut zum Stein des Anstoßes geworden. Nachdem es bereits in der vergangenen Woche mehrere Ausfälle gegeben hatte, kam es nun ausgerechnet auf der Olympia-"Lebensader" Jubilee Line, die von der Innenstadt zum Olympiapark nach Stratford führt und auch noch zwei weitere Sportstätten bedient, zu Problemen. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Auch auf einer der Ersatzlinien in der Ost-Londoner-Gegend, der Dockland Ligth Railway, kam es am Montag zu Verspätungen.

An der Station North Greenwich fielen zu Beginn der morgendlichen Stoßzeit die Schiebetüren an der Bahnsteigkante aus, so dass ein Zug nicht weiterfahren konnte und den Rest der Strecke blockierte. An der Station North Greenwich müssen unter anderem die Besucher der Turnwettbewerbe aussteigen, die in der North Greenwich Arena stattfinden. Die Olympia-Organisatoren hatten im Vorfeld alle Besucher, Athleten und Funktionäre aufgefordert, so weit wie möglich öffentliche Verkehrsmittel während der Spiele zu benutzen, um das Londoner Straßennetz zu entlasten.

Olympia-Absage für Friedrich "kein Thema"

Hochsprung-Ass Ariane Friedrich will trotz ihrer Formkrise nichts von einer Olympia-Absage wissen. "Ariane ist eine Kämpferin, sie gibt nicht auf", sagte ihr Trainer und Manager Günter Eisinger. "So lange sie gesund ist und körperlich keine Probleme hat, ist eine Olympia-Absage kein Thema." Die deutsche Rekordhalterin war mit einer Ausnahmeregelung vom DOSB für London nominiert worden. Beim Meeting am Wochenende in Pergine/Italien sprang sie nur 1,84 Meter.

Friedrich sei "auf den Punkt körperlich fit", aber psychisch noch nicht in so einer guten Verfassung, sagte Eisinger. Sie suche derzeit auch wieder Rat bei einem Psychologen. Die A-Norm von 1,95 Meter hat Friedrich, die 2009 2,06 Meter überflogen hatte, in diesem Jahr noch nicht erfüllt. Ihre Nominierung war teilweise auf Kritik gestoßen, weil die Hallen-Europameisterin in der Saison nach ihrem Achillessehnenriss nicht richtig in Schwung gekommen war.

Deutsche Pferde wohlbehalten angekommen

Die Premiere unter dem Meer ist geglückt. Die ersten deutschen Olympia-Pferde sind nach der erstmaligen Fahrt durch den Euro-Tunnel wohlbehalten in London angekommen. "Es hat alles gut geklappt", sagte Bundestrainer Hans Melzer: "Die Pferde sind fit, keins hat Reisefieber." Die teuren und sensiblen Tiere wurden für die Olympischen Spiele per Zug und nicht mit dem Schiff auf die Insel gebracht.

Der Transport der acht deutschen Vielseitigkeitspferde unter dem Meer hindurch ist Teil einer komplizierten Logistik für die teuersten Sportgeräte der Olympischen Spiele. Aus der ganzen Welt reisen rund 300 Pferde an, viele davon im Wert von mehreren Millionen Euro. Den weitesten Weg haben die Australier, die zunächst fliegen müssen und rund 22 Stunden unterwegs sind.

Konsequenzen für Duplitzer angekündigt

Der verbale Rundumschlag von Degenfechterin Imke Duplitzer gegen das deutsche Sportsystem und den DOSB hat schon vor Beginn der Sommerspiele in London für den ersten großen Aufreger gesorgt. Der Silbermedaillengewinnerin von Athen 2004 drohen nach ihrer heftigen Kritik an DOSB-Präsident Thomas Bach und Generaldirektor Michael Vesper Konsequenzen.

"Diese Kritik ist so pauschal - ich hätte mich gefreut, wenn sie in den letzten Jahren mal auf uns mit Vorschlägen zugekommen wäre. Aber das ist nicht geschehen. Jetzt soll sie sich erst mal auf ihre Wettbewerbe konzentrieren. Nach den Olympischen Spielen können wir uns dann zusammensetzen", antwortete Vesper via "Bild"-Zeitung, in der auch Duplitzer ihrer Meinung freien Lauf gelassen hatte. "Ich halte die Kritik für verfehlt und deplatziert. Vielleicht will sie ein bisschen Aufmerksamkeit", sagte Leistungssport-Vizepräsidentin Christa Thiel.

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