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Olympia 2012: de Zordo, Friedrich und Co. suchen ihre Form

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Zwischen Hoffen, Bangen und Aufgabe

23.07.2012, 16:26 Uhr | sid

Olympia 2012: de Zordo, Friedrich und Co. suchen ihre Form. Matthias de Zordo kämpft mit sich und seiner Form. (Quelle: imago)

Matthias de Zordo kämpft mit sich und seiner Form. (Quelle: imago)

Die deutschen Olympioniken klagen über allerlei Probleme. In London sind einige Sorgenkinder dabei, andere Hoffnungsträger fehlen ganz, manche hoffen noch bis kurz vor Ultimo, die nötige Form zu finden. Allen voran Matthias de Zordo. Der Speerwurf-Weltmeister quälte sich lange mit einer Kapselverletzung im Ellenbogen und schaffte die Olympia-Norm von 82,00 Meter nicht. "Ich werde es aber schaffen, in London in guter Form anzutreten", sagt de Zordo.

Dass de Zordo das schaffen wird, hofft auch DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen: "Ich appelliere an die Eigenverantwortung, bei fehlender Form zu verzichten", sagte Kurschilgen in Richtung der Wackelkandidaten. Lesen Sie auch: Angst vor Bettwanzen bei Olympia

Ariane Friedrich wackelt

Genau das könnte Ariane Friedrich zum Verhängnis werden. Die Hochsprung-Diva, an deren Nominierung trotz fehlender Norm sich harsche Kritik entzündet hatte, steuert nach Rückschlägen in Serie einem freiwilligen Verzicht entgegen. "Sie will nicht in London abserviert werden", sagte Trainer Günter Eisinger. Nach jüngstem Stand dürfte aber genau das passieren. Am Wochenende scheiterte die WM-Dritte von 2009, Bestmarke 2,06 Meter, im norditalienischen Nest Pergine an 1,87 Meter - eine Höhe, welche die 28-Jährige normalerweise beim Einspringen packt.

Tony Martin hofft auf ein Wunder

Ein Kampf gegen die Zeit wird das Unternehmen Olympia auch für Tony Martin. Der Zeitfahr-Weltmeister erlitt bei der Tour de France schon am zweiten Tag bei einem Sturz einen Bruch des Kahnbeins. "Eine Medaille in London zu gewinnen, wäre fast schon ein Wunder", sagte Martin. Zumal die Konkurrenz um Tour-Sieger Bradley Wiggins mächtig ist. Immerhin ist Martin beim Saisonhöhepunkt dabei.

Andrea Petkovic blutet das Herz

Die vom Pech verfolgte Andrea Petkovic hingegen muss auf das olympische Tennisturnier verzichten. "Mir blutet das Herz, Olympia war ein Lebenstraum", sagte die Darmstädterin, deren Fuß nach einem im April erlittenen Bänderriss nach wie vor zu unstabil ist. Ähnliches gilt für Nicole Reinhardt: Die Kanu-Olympiasiegerin fällt wegen anhaltender Schulterprobleme aus.

Deutsche Teams enttäuschen

Die deutschen Ballsportler sind nahezu ein Gesamtausfall. Die Handballer, 2007 Weltmeister, sind in Gedanken schon bei der WM 2013. Die Basketballer schaffen es nur noch durch die geplante Hochzeit von Dirk Nowitzki in die Schlagezeilen. Die Fußballerinnen, bis zur Heim-Weltmeisterschaft 2011 global führend, dürfen nach verpatzter Quali die Spiele im Fernsehen verfolgen.

Dass ihre männlichen Pendants fehlen, ist schon schlechte Tradition. Zuletzt kickten sie 1988 olympisch, holten Bronze. Mit dabei: Rudi Bommer, Gerhard Kleppinger oder Fritz Walter - Namen aus dem Fußball-Museum. In London wären zum Beispiel Marco Reus, Thomas Müller, Mario Götze und Toni Kroos plus drei Spieler über 23 Jahre spielberechtigt gewesen - eine Truppe mit Gold-Chance.

Don Johnson und Totilas bleiben im Stall

Und auch bei den Vierbeiner gibt es prominente Ausfälle zu beklagen. Für Don Johnson ist der olympische Traum, nachdem die behandelnden Ärzte strengste Schonung verordnet haben, ausgeträumt. "Dass er lahm gehen würde, damit hätte ich nie gerechnet", sagte Dressur-Ikone Isabell Werth über ihren Wallach. Eine Zerrung am Fesselgelenk machte Werth und Pferd einen Strich durch die London-Rechnung, die Spiele finden ohne die fünfmalige Olympiasiegerin statt.

Vorzeigepferd Totilas, das potenziell teuerste Sportgerät der Spiele, ist zwar fit, bleibt aber dennoch ebenfalls im Stall - Reiter Matthias Rath plagt Pfeiffersches Drüsenfieber. Im Gegensatz zu Petkovic und Co. dürfte die Tierfraktion mit entspannten Sommertagen aber nicht unzufrieden sein.

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