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American Football: Hohe Strafe für Penn State

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Massive Strafe für Penn State

24.07.2012, 10:53 Uhr | sid

American Football: Hohe Strafe für Penn State. Eine Auswirkung des Missbrauchs-Skandals an der Pennsylvania State University wurde die Statue von Trainer-Legende Joe Paterno entfernt. (Quelle: imago)

Eine Auswirkung des Missbrauchs-Skandals an der Pennsylvania State University wurde die Statue von Trainer-Legende Joe Paterno entfernt. (Quelle: imago)

Im Skandal um sexuellen Missbrauch an der Pennsylvania State University hat der amerikanische College-Sportverband NCAA drastische Strafen gegen die Hochschule und dessen Footballteam Nittany Lions ausgesprochen. Die Penn State muss 60 Millionen US-Dollar zahlen. Die Lions dürfen zudem für vier Jahre nicht an den Bowl-Games um die amerikanische College-Meisterschaft teilnehmen.

Außerdem werden alle Titel, die das Team von 1998 bis 2011 einfuhr, nach den Taten des früheren Co-Trainers Jerry Sandusky offiziell aberkannt. Damit verliert die verstorbene Trainer-Legende Joe Paterno postmortem seinen Status als Coach mit den meisten Siegen.

Sexueller Missbrauch in 45 Fällen

Im Juni hatte ein US-Gericht den ehemaligen Assistenztrainer Sandusky in 45 von 48 Fällen des sexuellen Missbrauchs für schuldig erklärt. Innerhalb von 15 Jahren soll sich Sandusky an zehn Jungen vergangen haben. Paterno wurde rechtlich nicht belangt. Er hatte die Universität aber bereits im November 2011 verlassen müssen, da er seit 2002 über die Taten seines Co-Trainers Bescheid gewusst haben soll.

Im Januar 2012 starb der an Krebs erkrankte Paterno im Alter von 85 Jahren. Als Reaktion auf die Enthüllungen wurde am vergangenen Wochenende zudem eine Statue des über Jahre höchst beliebten Paternos vom Universitätsgelände entfernt.

Leid der Opfer ist nicht wieder gutzumachen

"Was wir auch tun, wir können den Schmerz den die Betroffenen erlitten haben nicht wieder gut machen", sagte NCAA-Präsident Mark Emmert: "Aber die Strafen sollen das Ausmaß dieser furchtbaren Taten reflektieren und dabei helfen, an der Penn State wieder eine sportliche Kultur aufzubauen. Das ist in der Vergangenheit auf furchtbare Weise fehlgeschlagen."

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