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Olympia-Ticker: Paul Biedermann vermisst Michael Phelps

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Biedermann: "Ein Rennen mit Phelps ist immer etwas Besonderes"

25.07.2012, 19:04 Uhr | sid, dpa

Olympia-Ticker: Paul Biedermann vermisst Michael Phelps. Michael Phelps (li.) und Paul Biedermann treffen beim 200 Meter Freistil wohl diesmal nicht aufeinander.  (Quelle: imago)

Michael Phelps (li.) und Paul Biedermann treffen beim 200 Meter Freistil wohl diesmal nicht aufeinander. (Quelle: imago)

Paul Biedermann will es noch nicht richtig fassen, dass sein Lieblingsgegner Michael Phelps einen Rückzieher gemacht hat. "Ich warte erst mal den Vorlauf ab, dann wird man sehen, ob er am Start ist oder nicht", sagt der Schwimm-Weltrekordler. Der Rekord-Olympiasieger aus den USA hat angekündigt, bei Olympia 2012 auf die 200 Meter Freistil und damit auf das Duell mit seinem deutschen Rivalen zu verzichten.

Ein starker Gegner weniger, könnte Biedermann denken. Doch dem deutschen Vorzeigeschwimmer, der bei seinem Weltrekordrennen 2009 in Rom den übermächtigen Phelps vom Thron stieß, wäre das Wiedersehen mit dem Superstar lieber. "Man muss natürlich sagen: Ein Rennen mit Michael Phelps ist immer etwas Besonderes", sagt der 25-Jährige.

Endgültige Absage von Phelps?

Schließlich machte der überraschende Triumph vor drei Jahren Biedermann selbst zum Star. Bei der WM 2011 schlug der Hallenser dann als Dritter knapp hinter Phelps an, während dessen Landsmann Ryan Lochte siegte. Diese Reihenfolge hätte die deutsche Medaillenhoffnung gerne wieder umgedreht. Auch sein Trainer Frank Embacher sieht das "No" des Amerikaners mit einem weinenden Auge. "Es wäre schade", sagt er, hält aber eine kurzfristige Meinungsänderung nicht für unmöglich. "Wir hoffen noch, dass der Trainer das als Knaller bringen will, sodass alle sagen: Jetzt ist er doch dabei, jetzt haben wir alle Angst. Das würde bei Paul genau das Gegenteil auslösen. Er würde sich freuen, wenn der Herr Phelps antritt."

Usain Bolt will Gold: "Das ist jetzt meine Zeit"

Große Sprüche klopft er schon, mit Super-Sprints und Dreifach-Gold will Usain Bolt in London zur lebenden Legende werden. Und natürlich wieder mal Geschichte schreiben: Noch nie hat ein Sprinter zweimal hintereinander die olympischen Sprinttitel über 100 und 200 Meter erobert. Der Weltrekordler kann der Erste sein, und er weiß das auch. Bolt will Gold! "Das wird der Augenblick, und das wird das Jahr sein, in dem ich den Rest der Welt hinter mir lasse", tönte der Superstar in einem Interview der britischen Tageszeitung "The Guardian".

Verbal ist der Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler also schon in Hochform. "Eine Menge Legenden und viele Leute sind vor mir gekommen. Aber das ist jetzt meine Zeit", sagte der 25-Jährige. Seit einer Woche bereitet er sich im Trainingslager in Birmingham mit der jamaikanischen Mannschaft vor. "Mit jeder Trainingseinheit werde ich besser. Ich habe jetzt auch keine anderen Pflichten, keine Sorgen. Es dreht sich alles nur ums Trainieren, Essen und Schlafen", erklärte Bolt.

Timo Boll: "Für Peking-Ente würde ich sterben"

Tischtennis-Star Timo Boll liebt duftende, knusprig-braune Peking-Ente. Mit Hingabe demonstriert Deutschlands Medaillen-Hoffnung, wie man die chinesische Delikatesse als Kenner zelebriert. Einen Teigfladen mit dunkler Soße bestreichen, ein wenig fein-geschnittenes Gemüse in die Mitte legen, darauf ein, zwei Stücke vom Koch fachmännischer zerlegter Ente, das Ganze zusammenrollen - und genießen. "Für diese Peking-Ente würde ich fast sterben", sagt der 31-Jährige, dem noch eine olympische Einzel-Medaille in der umfangreichen Sammlung fehlt.

Drei vergebliche Anläufe hat der ehemalige Weltranglistenerste hinter sich. 2000 und 2008 scheiterte Boll im Achtelfinale, 2004 im Viertelfinale. Bei diesen Spielen soll nach WM-Bronze 2011 zum einen die "richtige Reife" helfen: "Ich hoffe, dass ich meine Erfahrung einsetzen kann und das richtige Maß aus Biss, aber auch Gelassenheit finde."

Zumal nach dem totalen chinesischen Triumph vor vier Jahren, als alle sechs Einzel-Medaillen an chinesische Spieler gingen, durchgesetzt wurde, dass in London nur noch zwei Starter pro Nation teilnehmen dürfen. "Das verschlechtert die Situation nicht", sagt Boll. Noch ein Vorteil: Die Wettbewerbe in London beginnen dieses Mal mit dem Einzel. "2008 war es schon so, dass nach dem Team-Silber ein wenig Spannung abgefallen ist", gibt Boll zu.

Rassistischer Tweet: Griechin Papachristou suspendiert

Wegen eines rassistischen Twitter-Kommentars ist die griechische Dreispringerin Voula Papachristou von den Olympischen Spielen in London ausgeschlossen worden. "Kommentare dieser Art werden nicht akzeptiert. Sie wurde ausgeschlossen", sagte der Chef der griechischen Olympia-Mannschaft, Isidoros Kouvelos, im griechischen Radio. Die Athleten, allen voran aus Griechenland, dem Geburtsort der modernen Spiele, dürften solche Kommentare nicht abgeben. Papachristou werde nicht nach London reisen, hieß es.

Papachristou hatte den Satz "Mit so vielen Afrikanern in Griechenland werden die Mücken aus dem West-Nil zumindest Essen von zu Hause bekommen" getwittert. In den vergangenen Monaten waren in Griechenland mehrere Menschen nach Mückenstichen an West-Nil-Fieber erkrankt. Die Athletin löschte inzwischen ihr Twitter-Konto.

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