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Fabian Hambüchen kritisiert olympische Akkreditierungspraxis

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Hambüchen: "Da laufen viele herum, die weniger wichtig sind"

26.07.2012, 14:35 Uhr | dpa, sid

Fabian Hambüchen kritisiert olympische Akkreditierungspraxis. Turn-Star Fabian Hambüchen regt sich bereits vor dem Start der Olympischen Spiele auf.  (Quelle: imago)

Turn-Star Fabian Hambüchen regt sich bereits vor dem Start der Olympischen Spiele auf. (Quelle: imago)

Der ehemalige Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen hat die deutsche Akkreditierungspraxis für die am Freitag beginnenden Olympischen Spiele von London als "Frechheit" bezeichnet. "Da laufen viele im Dorf herum, die weniger wichtig sind", sagte der 24-Jährige nach dem Podiumstraining der deutschen Kunstturner, für die die Spiele am Samstag mit dem Qualifikations-Wettkampf beginnen.

Hintergrund seiner Kritik ist die fehlende Akkreditierung für seinen Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen. Der Coach wird am Freitag mit einem Wohnmobil nach England reisen und lediglich als normaler Zuschauer in der North Greenwich Arena die Auftritte seines Sohnes verfolgen können. Dem Deutschen Turner-Bund waren vom Deutschen Olympischen Sportbund nur zwei Trainerakkreditierungen zugeteilt worden. Diese gingen an Chefcoach Andreas Hirsch und Waleri Belenki, Heimtrainer von Barren-Europameister Marcel Nguyen und Sebastian Krimmer, dem nationalen Titelträger am Seitpferd.

Ein ernsthaftes Problem sei die ungewohnte Rolle seines Vaters aber nicht. "Wir kennen uns ja lange genug und werden regelmäßig telefonieren", sagte Hambüchen. Ebenfalls ohne direkten Kontakt zu seinem Heimtrainer Karsten Oelsch muss Vize-Weltmeister Philipp Boy aus Cottbus auskommen, gleiches gilt für den Hannoveraner Andreas Toba und dessen Betreuer Reinhard Rückriem.

 (Quelle: t-online.de)

Elternhaus abgebrannt

Schock für Hockey-Nationalspielerin Jana Teschke: Während sich die 21 Jahre alte Hamburgerin in London auf die Olympischen Spiele vorbereitete, ist in ihrer Heimatstadt ihr Elternhaus abgebrannt. Das berichtet die "Hamburger Morgenpost". Demnach konnte die Feuerwehr die Villa in Fuhlsbüttel nicht mehr retten, sie sei nun unbewohnbar. Mittelfeldspielerin Teschke will mit der Hockey-Nationalmannschaft in London eine Medaille gewinnen.

Brand: "Beach-Handball ist Funsport"

Ex-Bundestrainer Heiner Brand hat sich gegen einen Wechsel von Handball ins Programm der Olympischen Winterspiele und die gleichzeitige Aufnahme von Beach-Handball ausgesprochen. "Ich bin schon der Meinung, dass man es so belassen sollte, weil es doch nur eine Leistungssportart mit Handball gibt, und das ist das Hallen-Handball", sagte der Sportmanager des Deutschen Handballbundes (DHB) in einem Interview.

Damit reagierte der einstige Bundestrainer auf den Vorstoß von Weltverbands-Präsident Hassan Moustafa. Der Ägypter hatte sich aufgeschlossen gezeigt, im Sommer Beach-Handball und im Winter Hallen-Handball als olympische Wettbewerbe auszutragen. "Das ist jetzt so eine Modeerscheinung, dass man im Sommer offensichtlich dahingeht, Mannschaftssportarten mit weniger Teilnehmern zu platzieren", erwiderte Brand. Und der Gummersbacher ergänzte: "Aber ich sehe die leistungssportlichen Strukturen im Beach-Handball noch gar nicht, dass man darüber reden könnte. Bisher läuft ja noch alles auf der Ebene des Funsports ab."

Aufregung um "Schwabbel-Diskussion"

Die australische Sportministerin Kate Lundy hat die in die Kritik geratene Schwimm-Olympiasiegerin Leisel Jones verteidigt. "Ich denke, sie verdient wesentlich mehr Respekt", sagte Lundy, nachdem die Tageszeitung "Sunday Morning Herald" mit der Veröffentlichung von Fotos Zweifel an der Form der 26-Jährigen geweckt hatte. "Die Nation hat eine Schwabbel-Diskussion", titelte das Blatt. Man wolle sie nicht persönlich angreifen, aber vermehrt sei die Frage aufgetaucht, ob Jones bei ihrer vierten Teilnahme an den Sommerspielen in der Form sei, um mehrere Medaillen zu kämpfen, hieß es in einem Statement. "Es ist falsch, es ist unfair, es hätte nicht passieren sollen und sie verdient eine Entschuldigung", sagte Lundy. Auch Michael Bohl, Trainer der Einzel-Olympiasiegerin von Peking über 100 m Brust, nahm seinen Schützling entschieden in Schutz.: "Sie hat neunmal pro Woche trainiert und hatte zudem zweimal pro Woche Gymnastik-Training. Wir sind wirklich glücklich mit ihrer Form."

Cristiane überflügelt Prinz als Rekord-Torschützin

Die brasilianische Stürmerin Cristiane hat Frauenfußball-Legende Birgit Prinz als Rekord-Torjägerin bei Olympischen Spielen überholt. Die 27-jährige Cristiane erzielte zum Auftakt des Turniers in London gegen Kamerun (5:0) das 4:0 und damit ihren elften Treffer insgesamt. Die deutsche Rekordnationalspielerin Prinz, die nach der WM 2011 in Deutschland zurückgetreten war, traf zehnmal in 19 Spielen bei vier Olympia-Teilnahmen.

Deutsche Stabhochspringer siegen bei Olympia-Generalprobe

Gelungene Olympia-Generalprobe für die deutschen Stabhochspringer Björn Otto und Raphael Holzdeppe: Die London-Starter meisterten beim Meeting im pfälzischen Jockgrim 5,81 Meter und teilten sich den Sieg mit dem US-Amerikaner Brad Walker. Der deutsche Meister Malte Mohr landete mit ebenfalls 5,81 Meter aufgrund vorheriger Fehlversuche auf dem vierten Rang.

Bei den Frauen ging der Sieg an die Australierin Alana Boyd knapp vor der Kubanerin Yarisley Silva (beide 4,63 Meter). Silke Spiegelburg verzichtete dagegen nach dem Einspringen auf den Wettkampf. "Sie hatte einen Umknicker beim Einspringen. Ich gehe aber davon aus, dass sie normal weitertrainieren kann und keine medizinische Einflussnahme notwendig ist", sagte DLV-Cheftrainer Herbert Czingon auf "leichtathletik.de".

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"Sports for Peace"-Ehrengala für Muhammad Ali

Das Lebenswerk der Boxlegende Muhammad Ali ist vor den Olympischen Spielen mit einer "Sports for Peace"-Ehrengala gewürdigt worden. Bei einem festlichen Abend wurde der 70 Jahre alte und zweimalige Schwergewichts-Weltmeister im "Victoria and Albert Museum" in London von zahlreichen Stars aus Sport und Showbusiness gefeiert. "Er ist der größte lebende Sportler. Er hat im Englischen so einen Spitznamen: GOAT - Greatest of all Time - und das trifft zu", sagte Gala-Gast Boris Becker über den Olympiasieger von 1960. Der deutsche Ex-Tennisstar gehörte wie Bob Geldof und Wladimir Klitschko zu den Laudatoren. Geladen war auch Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton.

Mit der Gala sollte "Menschlichkeit im Sport" gewürdigt werden und Aufmerksamkeit auf die Erforschung der Parkinson-Krankheit und das Muhammad Ali Center, ein Kulturzentrum in Louisville/USA, gelenkt werden. Es wird weiterhin spekuliert, dass der von seiner Krankheit gezeichnete Ali bei der Eröffnungsfeier am Freitag im Londoner Olympiastadion beteiligt ist.

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