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Formel 1: Vettels Team muss das Motormapping ändern

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Nach Stress in Hockenheim: Red Bull muss das Motorenmapping ändern

26.07.2012, 14:46 Uhr | t-online.de

Formel 1: Vettels Team muss das Motormapping ändern. Sebastian Vettel unterwegs im Red Bull Racing. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel unterwegs im Red Bull Racing. (Quelle: xpb)

Es kam, wie es kommen musste. Nach der Aufregung um Red Bulls veränderte Motoreneinstellungen beim Großen Preis von Deutschland hat der Motorsport-Weltverband FIA gehandelt und die etwas schwammig formulierten Regeln an dieser Stelle glattgezogen.

Das Team von Weltmeister Sebastian Vettel war bei einer Untersuchung des Motorenmappings durch den Technischen Delegierten Jo Bauer ins Visier der Regelhüter geraten. "Es wäre gelogen, wenn man sagen würde, das macht gar nichts aus, sonst hätten wir es nicht eingesetzt", sagte der Dritte der laufenden WM-Wertung.

Weniger Leistung im mittleren Drehzahlbereich

Bauer stellte am Hockenheimring fest, dass im mittleren Drehzahlbereich weniger Leistung am Motor der beiden Red Bulls ankam, als bisher üblich. So wurden wahrscheinlich künstlich mehr Auspuffgase erzeugt, um die Aerodynamik der Autos zu unterstützen. Das hätte nach Meinung Bauers gegen das Reglement verstoßen. Die Rennkommissare aber konnten Bauer nicht in allen Punkten zustimmen und ließen Vettel und seinen Teamkollegen Mark Webber starten.

Man verständigte sich allerdings darauf, das Reglement zu überarbeiten und alle Grauzonen zu beseitigen. In der bekanntgegebenen Neufassung heißt es nun: "Ab 6000 Umdrehungen pro Minute darf das maximale Drehmoment um nicht mehr als zwei Prozent abweichen. Der Zündwinkel darf um nicht mehr als 2,5 Prozent abweichen."

Die Konkurrenz beobachte Red Bull ganz genau

Für Red Bull bedeutet das eine Rückkehr zur alten Motoreneinstellung von vor dem Rennen in Hockenheim. Abzuschätzen, inweit sich dieser Umstand auf die Leistung der Boliden auswirkt, ist schwer, wenn nicht gar unmöglich. So wird McLaren-Geschäftsführer Jonathan Neale von "autosport.com" mit den Worten zitiert: "Wir wissen wirklich nicht, was der Renault-Motor im Red Bull so anstellt. Wir wissen aber, dass wir nicht die einzigen im Feld sind, die sich das Ganze sehr genau anschauen werden."

Dennoch ist Vettel für das nächste Rennen in Ungarn zuversichtlich. "Es ist nicht so, dass das Auto jetzt nicht mehr läuft. Ich bin zuversichtlich, dass es keinen großen Unterschied machen wird, vor allem hier auf dieser Strecke nicht."

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