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Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Sara Goller spielen weiter im Bikini

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Laura Ludwig verspricht: "Wir ändern nichts"

26.07.2012, 12:13 Uhr | dpa, sid

Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Sara Goller spielen weiter im Bikini. Laura Ludwig (li.) und Sara Goller wollen auch bei Olympia im Bikini spielen. (Quelle: imago)

Laura Ludwig (li.) und Sara Goller wollen auch bei Olympia im Bikini spielen. (Quelle: imago)

Die Kleider-Revolution am Olympia-Strand ist vom Tisch. "Wir wollen direkt vor dem Wohnzimmer der Queen bestimmt gegen jede Etikette im Bikini unser Bestes geben", verspricht die deutsche Beachvolleyballerin Sara Goller vor dem Start in den Medaillenkampf am Londoner Horse Guards Parade nahe des Buckingham Palace. Wie Goller, die zusammen mit Laura Ludwig zu den deutschen Hoffnungen auf olympisches Edelmetall gehört, werden wohl auch die anderen Beach-Girls wie gewohnt in knappen Bikinis ihrem Tagwerk nachgehen.

Seit Jahren gehören die Stoff-Fetzen der Beachvolleyballerinnen zum Alltag auf den Courts dieser Welt - und in der von Männern dominierten Sportwelt auch zu den beliebtesten Foto-Motiven. Doch im Vorlauf auf die Sommerspiele änderte der Volleyball-Weltverband FIVB seine Kleiderordnung. Mehr Stoff ist nun erlaubt, neben langen Oberteilen mit Ärmeln dürfen nun auch weite Shorts getragen werden, die erst drei Zentimeter über dem Knie enden müssen.

"Freuen uns, im Bikini zu spielen"

Doch die meisten Beachvolleyballerinnen lieben es knapp. "Wir ändern nichts. Wir freuen uns, im Bikini zu spielen. Das ist unsere Arbeitskleidung", sagt Ludwig. Und auch die zweimalige US-Olympiasiegerin Kerri Walsh denkt gar nicht daran, sich künftig zugeknöpft zu geben. "Ich liebe es, im Bikini zu spielen. Es macht einfach Sinn."

Auch Ilka Semmler und Katrin Holtwick, die als zweites deutsches Frauen-Duo bei Olympia an den Start gehen, wollen beim gewohnten Outfit bleiben. "Wir fühlen uns wohl in unseren Bikinis und sehen keinen Grund, etwas zu ändern", sagt Semmler. "Gerade bei warmem Wetter sind Bikinis absolut von Vorteil", erklärt Semmler, die zusammen mit Holtwick im Vorfeld von Olympia medienwirksam durch Fotos in Dessous auf sich aufmerksam machte. "Außerdem haben wir freiwillig schon immer die vorgeschriebene Maximalgröße der Hosen unterschritten."

Neue Regelung wohl eher für muslimische Teilnehmerinnen

Natürlich garantieren die knappen Outfits auch größere Aufmerksamkeit für die Randsportart Beachvolleyball. Vergessen ist seit Langem die herbe Kritik an den Verantwortlichen des Weltverbandes, die einst die Bikini-Pflicht eingeführt und sich daraufhin Voyeurismus-Vorwürfe gefallen lassen mussten. Die neue Regelung soll vor allem Athletinnen aus solchen Ländern zugutekommen, denen die bisherige Freizügigkeit aus religiösen oder ethischen Gründen gar nicht schmeckte. "Es gibt ja andere Religionen, da darf man nicht so viel Haut zeigen", sagt Ludwig. "Deshalb finde ich es gut, dass es jetzt etwas offener ist."

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