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Team USA startet Gold-Jagd: "Wir werden Großes sehen"

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Team USA startet Gold-Jagd: "Wir werden Großes sehen"

26.07.2012, 15:29 Uhr | dpa

Team USA startet Gold-Jagd: "Wir werden Großes sehen". Für US-Schwimmstar Michael Phelps kann es gar nicht genug "Stars and Stripes" geben.

Für US-Schwimmstar Michael Phelps kann es gar nicht genug "Stars and Stripes" geben. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Mit 120 Medaillengewinnern von Peking in einem Kader voller Superstars bläst das Team USA vor den Olympischen Spielen in London zum Großangriff auf die Goldmedaillen.

Das Ziel ist klar: Am Ende des Spektakels sollen die Vereinigten Staaten wieder ganz oben im Medaillenspiegel stehen - vor dem Konkurrenten China. "Mit der amerikanischen Flagge wird man gefühlt immer zum Favoriten erklärt", sagte Fußballerin Lauren Cheney. "Wir haben ständig diese Herausforderung im Rücken und die nehmen wir auch an."

An Unterstütung mangelt es nicht. Die sportbegeisterte First Lady Michelle Obama reist selbst nach London, um das Team USA anzufeuern. Die zwischenzeitliche Aufregung, dass das Outfit der US-Sportler ausgerechnet im Land des großen Rivalen China produziert wurde, hat sich wieder gelegt. Jetzt zählt nicht mehr die possenhafte Textil-Diskussion, sondern nur noch der Kampf um Edelmetall.

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Die Medaillen-Chancen stehen gut, denn Superstars wie die Schwimmer Michael Phelps und Ryan Lochte, Fußballtorhüterin Hope Solo, die Tennis-Schwestern Venus und Serena Williams und der Basketballer LeBron James sind fit und motiviert. "Wir werden Großes sehen", prophezeit Teresa Edwards, fünffache Medaillengewinnerin im Basketball und Chef de Mission.

Der größte Superstar gibt sich bescheiden. "Wenn London vorbei ist, werde ich hoffentlich sagen können, dass ich in meiner Karriere alles erreicht habe, was ich wollte", sagte der 14-fache Olympia-Goldmedaillengewinner Michael Phelps vor kurzem der Zeitung "USA Today".

"Mal ganz abgesehen von all den Medaillen und Rekorden - wenn ich sagen kann, dass ich glücklich bin, ist das alles, was zählt." Mit seinen acht Goldmedaillen von Peking hatte der häufig als "der Außerirdische" betitelte Phelps Schwimmen in den USA zum beliebtesten Sport bei Sommer-Olympia gemacht und die Einschaltquoten fast verdoppelt. In London könnte er zum Sportler mit den meisten Olympia-Medaillen werden, drei fehlen ihm dafür. "Ja, vielleicht habe ich schon ein bisschen Geschichte geschrieben", räumt der 27-Jährige ein.

Auch bei den Frauen im US-Team - von denen erstmals mehr als Männer im Kader stehen - sticht eine Schwimmerin hervor: Elf Medaillen hat Natalie Coughlin schon gesammelt und bei ihren dritten olympischen Spielen sollen es noch mehr werden. "Ich bin jetzt älter und viel, viel klüger", sagte die 29-Jährige dem Fernsehsender NBC. "Ich habe viel mehr Kraft als ich je hatte."

Das Basketballteam um die Superstars LeBron James, Kobe Bryant, Kevin Durant und Tyson Chandler gilt sowieso als klarer Gold-Favorit. Bei 15 Olympia-Teilnahmen hat das Team bislang zwölfmal Gold geholt. "Die Spieler selbst sind wohl unter den wenigen, die glauben, dass sie mehr machen müssen, als bloß auf dem Platz zu stehen, um Gold zu holen", schrieb die "Washington Post". "Wir wissen, dass wir das talentierste Team sind", stimmte Aufbauspieler Chris Paul zu. "Aber das gewinnt einem auch nicht immer die Spiele."

Bei der Eröffnungsfeier wird Fechterin Mariel Zagunis, die bereits zweimal Gold mit dem Säbel gewonnen hat, das zweitgrößte Team mit der US-Fahne anführen. Die 530 Mitglieder stammen aus 45 US-Bundesstaaten und sind durchschnittlich 27 Jahre alt. Zwei Zwillingspaare sind dabei - die Tennisspieler Bob und Mike Bryan und die Ruderer Grant und Ross James. Rund die Hälfte der Sportler hat schon einmal an Olympischen Spielen teilgenommen, für sieben Sportler sind es die fünften Spiele.

Und eine Mannschaft hat in London ganz dringend etwas wiedergutzumachen: Die Fußballfrauen um Torhüterin Hope Solo und Stürmerin Abby Wambach wollen nach der Finalniederlage gegen Japan bei der Weltmeisterschaft in Deutschland zeigen, dass sie nach wie vor zur Weltspitze gehören und fordern Revanche. "Es gibt meiner Meinung nach keine bessere Motivation als zu verlieren", sagte Wambach der "USA Today". "Dieses Team hat etwas zu beweisen. Das facht das Feuer noch mehr an."

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