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Heidemann: "Für mich ist das ein Zusatzgeschenk"

28.07.2012, 12:47 Uhr | dpa

Heidemann: "Für mich ist das ein Zusatzgeschenk". Britta Heidemann hat schon einige Medaillen in ihrer Karriere gewonnen.

Britta Heidemann hat schon einige Medaillen in ihrer Karriere gewonnen. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Ob Degenfechterin Britta Heidemann nach ihrer Goldmedaille von Peking auch in London starten würde, war wegen der dramatischen Qualifikation lange Zeit fraglich. Nun ist sie dabei - und betrachtet es als "Zusatzgeschenk".

Was reizt Sie speziell an diesen Spielen?

"Wegen der wirklich dramatischen Qualifikation bin ich umso erleichterter und glücklicher. Für mich ist das ein Zusatzgeschenk. Ich finde es faszinierend und das Schönste, sich in der olympischen Mensa mit anderen Sportlern über Gott und die Welt auszutauschen. Ich mag diese große Familie, ich finde Olympia einfach gut. Ich freue mich drauf."

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Es war bis zum Schluss fraglich, ob Sie und das Team überhaupt hier sein würden.

"Das Besondere diesmal ist es, dass wir beinahe damit rechnen mussten, es nicht zu schaffen. Deshalb spreche ich von dem Geschenk Olympia. Und wenn es dann trotzdem klappt, ist es etwas ganz Anderes, als wenn man schon seit Monaten damit gerechnet hat. Da schreit man seine Freude viel mehr raus. Das war bei dieser Qualifikation unheimlich spannend und aufregend."

Wer wird Degen-Olympiasiegerin in London?

"Was für Fragen habt ihr sonst noch?"

Haben Sie schon an die Zeit nach London gedacht?

Heidemann: "Nachdem ich im vergangenen Jahr so ein Motivationstief hatte, habe ich mir vorgenommen, dass ich mir eine gewisse Auszeit nehmen werde. Im normalen Rahmen. Um ein bisschen runterzukommen. Und neue Motivation zu schöpfen. Aber mit dieser Sache werde ich mich erst nach London beschäftigen. Es wäre schädlich, das jetzt schon zu tun. Ich freue mich wirklich, auf der Fechtbahn zu stehen."

Ihnen kann niemand mehr etwas wegnehmen ...

"Für mich ist diesmal anders, dass ich schon zwei Olympische Spiele und zwei Medaillen im Gepäck habe. Irgendwie ist es schöner und entspannter als mit dem Druck, etwas hinterher zulaufen."

Wie sind Ihre Zukunftspläne?

"Nach Olympia habe ich sehr viel mehr Zeit und werde das mit Freude machen. Da hab' ich Spaß dran. Wenn ich Grenzen überschreite, merke ich das sofort. Zeitlicher Stress ist für mich negativ. Zeitdruck und Stress kann ich überhaupt nicht haben, das macht mich krank. Im vergangenen Jahr habe ich mich erstmals äußeren Umständen gebeugt, wo ich früher gesagt hätte, das nehme ich nicht wahr, weil es viel zu zeitaufwändig ist. Für mich hat das gezeigt, dass der Weg, den ich bislang gegangen bin, richtig war. Ich bin fröhlich und glücklich. Und genauso soll es sein."

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