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Judoka Englmaier scheitert gleich im ersten Kampf

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Aus für Englmaier: Judokas starten mit Enttäuschung

28.07.2012, 13:12 Uhr | dpa

Judoka Englmaier scheitert gleich im ersten Kampf. Für Tobias Englmaier ist das Erlebnis Olympia bereits vorbei.

Für Tobias Englmaier ist das Erlebnis Olympia bereits vorbei. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Mit einer Enttäuschung sind die deutschen Mattenkämpfer in die olympischen Judo-Wettkämpfe von London gestartet.

Leichtgewichtler Tobias Englmaier verlor gleich seinen Auftaktkampf in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm gegen den starken Armenier Johannes Dawtjan und schied damit frühzeitig aus. "Er hat sein Bestes gegeben, aber der andere war einfach besser", räumte Präsident Peter Frese vom Deutschen Judo-Bund (DJB) ein.

Nun ruhen die Hoffnungen der deutschen Judokas am ersten Wettkampf-Wochenende auf Romy Tarangul, die am Sonntag in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm zum Einsatz kommt. Insgesamt hat der DJB elf Athleten am Start. Zu den Medaillenanwärtern gehören Peking-Olympiasieger Ole Bischof und Schwergewichtler Andreas Tölzer.

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"Ich hoffe auf den Wettkampf meines Lebens", hatte Englmaier vor seinem Olympia-Debüt gesagt. "Ich fahre nicht nach London, um mich frühzeitig zu verabschieden. Ich habe an mich selbst gewisse Erwartungen." Doch das harte Los erwies sich am Ende als zu hohe Hürde für den jungen Münchner. Gegen den EM-Zweiten geriet der 24-Jährige von Beginn an in die Defensive und lag zur Hälfte des Kampfes trotz heftiger Gegenwehr bereits knapp im Hintertreffen.

Lautstark angefeuert von seinen Teamkollegen und von Männer-Bundestrainer Detlef Ultsch setzte Englmaier am Schluss alles auf eine Karte. Dann musste er aber einen Konter hinnehmen, der den Kampf wenige Sekunden vor Ablauf der regulären Zeit endgültig entschied.

"Am Ende musste ich einfach mehr Risiko gehen", sagte der Leichtgewichtler tief enttäuscht und bilanzierte: "Ich habe ihn einfach zu wenig unter Druck gesetzt." Dies sah auch DJB-Präsident Frese so: "Er hat letztlich keine Einstellung zu dem Gegner gefunden. Zudem hat der Armenier seine Reichweite ausgespielt."

Die deutschen Judokas hoffen in London auf mindestens zwei Medaillen. Neben ihren Top-Athleten Bischof und Tölzer rechnet sich auch die Leipzigerin Heide Wollert bei Olympia einiges aus.

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