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Olympia 2012: Poewe, Meeuw und Glanie im Halbfinale

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Poewe und Co. zeigen, wie es geht

29.07.2012, 12:57 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Olympia 2012: Poewe, Meeuw und Glanie im Halbfinale. Sarah Poewe verfehlt den deutschen Rekord nur um einen Wimpernschlag. (Quelle: dpa)

Sarah Poewe verfehlt den deutschen Rekord nur um einen Wimpernschlag. (Quelle: dpa)

Nach dem Debakel des Vortags gibt es endlich wieder positive Nachrichten der deutschen Schwimmer zu vermelden: So zogen Sarah Poewe, Helge Meeuw und Jan-Philip Glania ins olympische Halbfinale ihrer Disziplinen ein. Brustschwimmerin Poewe verpasste über die 100 Meter ihren eigenen deutschen Rekord nur um elf Hundertstelsekunden und belegte mit 1:07,12 Minuten den insgesamt siebten Platz aller Vorläufe.

Rückenschwimmer Meeuw legte im Aquatics Centre von London in 53,83 Sekunden die siebtbeste Zeit aller Vorläufe über die 100-Meter-Strecke hin. Newcomer Glania schlug in 54,07 als insgesamt Zwölfter an. Als Nummer eins geht der Amerikaner Matthew Grevers in 52,92 Sekunden ins Halbfinale.

Staffel schwimmt deutschen Rekord

Den Einzug ins Finale feierte die 4x100-Meter-Freistilstaffel der Herren. Das Quartett um Markus Deibler, Marco di Carli, Christoph Fildebrandt und Benjamin Starke qualifizierte sich mit einer Zeit von 3:13,51 Minuten als Fünfte für die Finalläufe und stellten gleichzeitig einen neuen deutschen Rekord auf.

Biedermann gibt Rätsel auf

Weltrekordler Paul Biedermann hat unterdessen trotz des Einzugs ins olympische Halbfinale über 200 Meter Freistil keine Medaillen-Erwartungen geweckt. Einen Tag nach seinem Vorlauf-K.o. über 400 Meter schwamm Biedermann in 1:47,27 Minuten nur auf den zehnten Platz aller Vorläufe. Bester war der chinesische Olympiasieger über 400 Meter Freistil, Sun Yang, in 1:46,24 Minuten. Lagen-Goldmedaillengewinner Ryan Lochte (USA) legte in 1:46,45 die zweitbeste Zeit hin. Ausgeschieden ist Clemens Rapp (Bad Saulgau), der in 1:48,75 auf den 24. Platz schwamm.

"Es lief schon deutlich besser als gestern", sagte Biedermann. "Ich weiß jetzt nicht, was los ist." Er habe hier keine Taktik, betonte der Weltrekordler, "ich muss jeden Meter voll schwimmen, um in die nächste Runde zu kommen."

Mensing enttäuscht auf ganzer Linie

Klar verfehlt wurde das Finale von Europameisterin Jenny Mensing über 100 Meter Freistil. Die 26-Jährige belegte nur den 21. Platz und war deutlich langsamer als bei ihrem EM-Titel. Am schnellsten unterwegs war die Australierin Emily Seebohm. In 58,23 blieb sie mit olympischem Rekord nur elf Hundertstelsekunden über dem Weltrekord.

Schwarzer deutscher Tag zum Auftakt

Am ersten Wettkampftag war Medaillenkandidat Paul Biedermann über eine Sekunde am 400-Meter-Finale vorbeigeschwommen und auch die hoch gehandelte Frauen-Staffel hatte den Endlauf verpasst.

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