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Vielseitigkeits-Team reitet auf Gold-Kurs

29.07.2012, 20:06 Uhr | dpa

Vielseitigkeits-Team reitet auf Gold-Kurs. Sandra Auffarth liegt mit dem deutschen Team in Führung.

Sandra Auffarth liegt mit dem deutschen Team in Führung. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Deutschlands bester Reiter patzte, dennoch ist der Vielseitigkeits-Equipe ein verheißungsvoller Start bei den Olympischen Spielen gelungen. Das deutsche Team liegt nach der ersten Teilprüfung in London auf Gold-Kurs.

"Ich hatte zwei kleine Fehler", analysierte Weltmeister Michael Jung seinen Dressur-Ritt auf seinem Toppferd Sam. "Ich bin enttäuscht von meiner Note, aber wir haben ein sehr gutes Mannschafts-Ergebnis." Deutschland führt nach der ersten Teildisziplin mit 119,10 Strafpunkten vor Australien (122,10) und Großbritannien (127,00).

"Es ist eng", sagte Bundestrainer Hans Melzer. "Für die Mannschaft ist das ein Traumergebnis, vier von uns liegen ganz nah beieinander." In der Einzelwertung rangiert Ingrid Klimke aus Münster als beste Deutsche mit Abraxxas (39,30) an vierter Stelle. Überraschend führt der Japaner Yoshiaki Oiwa mit Noonday (38,10). Dirk Schrade (Sprockhövel) ist mit King Artus (39,80) Sechster, auf Platz sieben folgt Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo (40,00).

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Im Einzel liegt der Europa- und Weltmeister mit Sam (40,60) nur auf Rang elf. "Das ist ärgerlich, die Punkte fehlen gnadenlos zum Schluss", kommentierte Vater und Trainer Joachim Jung. "Jetzt ist er maßlos enttäuscht, aber nach dem Gelände sieht es anders aus, wenn es gut läuft." Auch der Bundestrainer sagte angesichts des knappen Abstandes zum überraschend führenden Japaner: "Das sind im Gelände nur umgerechnet vier Sekunden."

Das gilt auch für die EM-Zweite Sandra Auffarth. Trotz einer Verzögerung, weil ein Richterhäuschen repariert werden musste, zeigte die Debütantin einen starken Ritt. "Es war nicht ganz so einfach", berichtete die 25-Jährige aus Ganderkesee. Ihr zehnjähriger Wallach war "etwas nervös. ich habe versucht, das so gut es ging zu vertuschen."

Der Wettkampf im Greenwich Park hatte am Samstag für das deutsche Team mit einem kleinen Schock begonnen, weil Peter Thomsens Pferd Barny nicht tat, was er sollte. Der Wallach schlug während der Prüfung mehrfach aus. "Es fühlte sich so an, als wenn ihn irgendetwas gejuckt und gekitzelt hat", sagte der 51-Jährige aus Lindewitt: "Das war sehr enttäuschend."

Die folgenden deutschen Reiter ließen sich aber nicht beeindrucken und überzeugten mit ihren Vierbeinern. "Ich war richtig traurig für Peter. Er war echt bedröppelt", erzählte Ingrid Klimke. Sie selber habe das aber nicht zusätzlich unter Druck gesetzt.

Respekt haben alle Reiter vor der Geländestrecke am Montag. "Das ist schon ein spezieller Kurs, das ist kein typisches Gelände", sagte Jung. "Es gibt viele Kurven, es geht rauf und runter." Dazu kommt ein ganz spezielles Problem in dem Park, der zum Weltkulturerbe zählt. "Die Äste hängen tief, weil die Bäume nicht beschnitten werden durften", sagte Auffarth. "Man muss aufpassen, dass man keinen ins Gesicht bekommt." Die Medaillen-Entscheidung fällt am Dienstag im abschließenden Springen.

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