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Olympia-Ticker: Schweizer nach Twitter-Eklat suspendiert

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Schweizer nach Rassismus-Eklat suspendiert

30.07.2012, 20:54 Uhr | dpa, sid

Olympia-Ticker: Schweizer nach Twitter-Eklat suspendiert. Der Schweizer Fußballer Michel Morganella wurde wegen einer Twitter-Äußerung von den Olympischen Spielen in London ausgeschlossen. (Quelle: imago)

Der Schweizer Fußballer Michel Morganella wurde wegen einer Twitter-Äußerung von den Olympischen Spielen in London ausgeschlossen. (Quelle: imago)

Wegen rassistischer Twitter-Äußerungen ist der Schweizer Fußballer Michel Morganella von den Olympischen Spielen in London ausgeschlossen worden. Nach der 1:2-Pleite der Eidgenossen gegen Südkorea hatte er eine Hetztirade gegen die Asiaten über den Kurzmitteilungsdienst abgesetzt. Das Nationale Olympische Komitee der Schweiz verkündete, den Italien-Legionär von US Palermo heimzuschicken. Es kam einer Suspendierung des Internationalen Olympischen Komitees zuvor. Morganella hatte sich später via Twitter entschuldigt, inzwischen wurde sein Account gelöscht. Der Schmäh-Eintrag hatte aus dem Französischen übersetzt gelautet: "Ich mache alle Südkoreaner nieder. Verpisst euch alle, ihr Behinderten."

Morganella ist bereits der zweite Sportler, der wegen einer rassistischen Twitter-Entgleisung die Olympia-Akkreditierung verliert. Zuvor hatte die griechische Dreispringerin Paraskevi Papachristou wegen einer Verunglimpfung von Afrikanern gar nicht erst nach London reisen dürfen. Alle Entscheidungen des Tages im finden Sie im t-online.de-Live-Ticker

 (Quelle: t-online.de)

Biedermann landet auf Rang fünf

Paul Biedermann hat eine Medaille über 200 Meter Freistil verpasst. Der Weltrekordhalter aus Halle/Saale schwamm im Endlauf in 1:45,53 Minuten auf Platz fünf. Der Weltjahresbeste Yannick Agnel aus Frankreich siegte in 1:43,14 Minuten überlegen vor den Asiaten Sun Yang aus China und Weltmeister Park Tae-Hwan aus Südkorea, die zeitgleich nach 1:44,83 Minuten anschlugen. Biedermann verpasste die erste deutsche Olympia-Medaille über 200 Meter Freistil seit 1984. Bei den Spielen in Los Angeles hatten Michael Groß Gold und Thomas Fahrner Bronze geholt.

Hambüchen & Co. gehen leer aus

Die deutschen Turner haben im Teamfinale eine Medaille klar verfehlt. Nach verpatztem Auftakt beendeten sie den Wettkampf mit 268,019 Punkten auf dem enttäuschenden siebten Platz. In Peking waren sie als Vierte wesentlich knapper an einer Medaille vorbeigeschrammt.

Der Titel ging nach 2000 und 2008 zum dritten Mal an die Chinesen, die sich mit 275,997 Punkten den euphorisch gefeierten Europameistern aus Großbritannien (271,711) durchsetzten, die am letzten Gerät noch auf den Silberrang sprangen. Bronze ging an die Ukraine (271,526) vor den auf Rang vier abgestürzten Japanern (271,252).

Die Hoffnung auf deutsches Edelmetall schien schon zum Auftakt am "Zitter"-Pferd gestorben, als Andreas Toba und Philipp Boy schwer patzten. Doch dann setzten die Deutschen zu einer Aufholjagd an, die mit dem erneuten Absturz von Philipp Boy ihr Ende fand. Hervorragend präsentierte sich hingegen Fabian Hambüchen an seinen fünf Geräten und krönte seinen Auftritt mit einer perfekten Reck-Übung, die von den Kampfrichtern die Spitzennote 16,166 erhielt.

Brasilianer zerstört seine Medaille

Auf die große Freude folgt der große Frust: Die Bronzemedaille des brasilianischen Judoka Felipe Kitadai hat dem Stolz seines neuen Besitzers nicht einmal 24 Stunden standgehalten. Der Olympiadritte in der Klasse bis 60 Kilogramm wollte sich selbst bei der morgendlichen Dusche nicht vom guten Stück trennen, ließ das Edelmetall aber auf den Boden fallen. Die Halterung für das Halsband brach dabei ab.

"Ich hatte Angst, dass sie nass wird und habe sie beim Einseifen zwischen die Zähne gesteckt. Und da ist sie mir aus dem Mund gerutscht", erzählte der 23-Jährige ein wenig konsterniert. Der Chef de Mission der Brasilianer, Bernard Rajzman, will beim Internationalen Olympischen Komitee um Ersatz bitten.

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Kerber und Lisicki folgen Görges

Wimbledon-Halbfinalistin Angelique Kerber ist beim olympischem Tennisturnier in London in die zweite Runde eingezogen. Die Weltranglistensiebte führte gegen Petra Cetkovska bereits 6:1, 3:0, ehe die Tschechin das Match aufgeben musste. Kerber trifft nun auf Timea Babos aus Ungarn. Vor Kerber (24), die im All England Club als größte deutsche Medaillenhoffnung gilt, hatte bereits Fed-Cup-Kollegin Julia Görges mit einem Überraschungserfolg über die Wimbledonfinalistin Agnieszka Radwanska die zweite Runde erreicht.

Sabine Lisicki hatte gegen die erst 17-jährige Ons Jabeur mehr Probleme, als ihr lieb war. Erst nach 1:49 Stunden gewann die haushohe Favoritin gegen die Nummer 297 der Weltrangliste 4:6, 6:0, 7:5. In Runde zwei trifft sie auf die starke Kasachin Jaroslawa Schwedowa. "Das wird schwer, aber ich kann mich ja nur steigern. Vielleicht traue ich mich dann ja, besser zu laufen", sagte Lisicki.

Deutsche Hockey-Damen auf Medaillenjagd

Das Team um Star-Spielerin und Fahnenträgerin Natascha Keller gilt in London als Favorit bei der Mission Gold.

Team um Natascha Keller gilt als Favorit in London.


Petzschner scheidet unglücklich aus

Philipp Petzschner, durch die Absage des Kroaten Ivo Karlovic ins Feld nachgerückt, verpasste gegen den Weltranglistenachten Janko Tipsarevic aus Serbien eine Überraschung und verlor 6:3, 3:6, 4:6. "So eine Niederlage tut weh. Ich hatte meine Chancen. Gerade möchte ich mich nur vergraben", sagte Petzschner

Beachvolleyballer vorzeitig im Achtelfinale

Die Beachvolleyball-Europameister Julius Brink und Jonas Reckermann haben bei den Olympischen Spielen in London das Achtelfinale erreicht. Der 2:1-Sieg (13:21, 21:19, 15:8) gegen die an Position zehn gesetzten Chinesen Wu Penggen und Xu Linyin bedeutete bereits nach dem zweiten Spiel in Gruppe C den Einzug unter die besten 16 Teams des Turniers. Zum Abschluss der Vorrunde treffen Brink/Reckermann am Mittwoch auf die Schweizer Sascha Heyer/Seba Chevallier.

Vize-Weltmeister patzen und gehen leer aus

Patrick Hausding und Sascha Klein sind im Synchronwettbewerb vom Turm an der erhofften Olympia-Medaille deutlich vorbeigesprungen. Die WM-Zweiten belegten im Aquatics Centre den siebten Platz. Ein verpatzter dreieinhalbfacher Rückwärtssalto kostete die Olympia-Zweiten von 2008 die erste deutsche Medaille bei den Spielen in London. Hausding/Klein kamen auf 446,07 Punkte.

Der Olympiasieg ging mit 486,78 Zählern an das junge chinesische Duo Cao Yuan und Zhang Yanguan, 17 und 18 Jahre alt. Zweite wurden die Mexikaner German Sanchez und Ivan Garcia mit 468,90 Punkten. Bronze holten die Amerikaner Nicholas McCrory und David Boudia mit 463,74 Zählern.

Duo im Halbfinale

Silke Lippok ist ins Halbfinale über 200 Meter Freistil eingezogen. Die Staffel-Europameisterin schwamm in 1:58,59 Minuten die insgesamt 13.-beste Zeit aller Vorläufe. Schnellste war Olympiasiegerin Federica Pellegrini aus Italien. Sie gewann ihren Vorlauf in 1:57,16 Minuten vor der Amerikanerin Missy Franklin, die 1:57,62 benötigte.

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Über 200 Meter Lagen erreichte Kurzbahn-Europameisterin Theresa Michalak in 2:12,75 als Elfte das Semifinale. Die 20-Jährige blieb allerdings knapp eine halbe Sekunde über ihrer Zeit bei der Europameisterschaft.

Boll mit glänzendem Auftakt

Tischtennis-Star Timo Boll hat seine erste Bewährungsprobe bei den Olympischen Spielen in London bestanden. Der Rekord-Europameister gewann sein Auftakteinzel gegen den Außenseiter Noshad Alamiyan aus Iran locker mit 4:0 Sätzen. Mit dem ungefährdeten Erfolg folgte Boll seinem deutschen Teamkollegen Dimitri Ovtcharov ins Achtelfinale am Abend. Der hatte zuvor Englands Hoffnungsträger Paul Drinkhall ebenfalls mit 4:0 bezwungen.

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Schützen ohne Chance

Die deutschen Schützen haben bei den Olympischen Spielen die nächste Medaillenchance ausgelassen. Sowohl Julian Justus (Platz zwölf in der Qualifikation) als auch Tino Mohaupt (25.) verpassten mit dem Luftgewehr das Finale der besten Acht.

Roper muss nach Hause fahren

Auch die Judoka kommen nicht in Gang: Miryam Roper verlor gleich ihren ersten Kampf in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm gegen die Brasilianerin Rafaela Silva und schied aus. Christopher Völk verlor nach einem Auftakt-Freilos in Runde zwei gegen den Mongolen Nyam-Ochira Sainjargal.

Duplitzer scheidet aus, Heidemann weiter

Ebenfalls ausgeschieden ist Imke Duplitzer. Die Degenfechterin hat das Achtelfinale verpasst. Die Nummer 57 der Weltrangliste unterlag in ihrem zweiten Gefecht der topgesetzten Chinesin Yujie Sun mit 10:15. Die 19-Jährige ist Weltranglistenerste und WM-Zweite von Catania 2011. Zum Auftakt hatte sich Imke Duplitzer unter den Top 64 gegen Maria Martinez aus Venezuela mit 15:10 noch durchgesetzt.

Für Monika Sozanska war im Achtelfinale Schluss, während Olympiasiegerin Britta Heidemann ins Viertelfinale einzog. In der Neuauflage des olympischen Halbfinales von 2008 gewann die 29-Jährige gegen Weltmeisterin Li Na aus China 14:13. Sozanska musste sich Asienmeisterin Shin A Lam aus Südkorea 9:14 geschlagen geben. Heidemann ist jetzt nur noch zwei Gefechte von einer Medaille entfernt.

Auftakt-Sieg für Hockey-Damen

Deutschlands Hockey-Damen haben sich im Kampf um eine Medaille zum erfolgreichen Olympia-Einstand in London gezittert. Gegen das Team aus den USA feierte die Mannschaft von Bundestrainer Michael Behrmann beim 2:1 (2:0) einen am Ende etwas glücklichen Auftaktsieg und schuf sich die erhoffte gute Ausgangsbasis für den weiteren Turnierverlauf. Vor 8000 Zuschauern in der Riverbank-Arena erzielten Fanny Rinne (8. Minute) und Lisa Hahn (21.) die Tore für die über weite Strecken der Partie überlegenen Vize-Europameisterinnen. Lauren Crandall (56.) war für die USA erfolgreich.

In ihrem zweiten Turnier-Match treffen die DHB-Damen am Dienstag auf Australien, das zum Start überraschend Neuseeland mit 0:1 (0:1) unterlag. Die Führung in der deutschen Gruppe übernahm unterdessen wie erwartet Weltmeister Argentinien, das sich klar 7:1 (5:1) gegen Südafrika behauptete.

Smartphones bereiten Probleme

Eine "Niederlage" mussten auch die Organisatoren des olympischen Straßenrennens der Männer einstecken. Die Fernseh-Übertragung wurde durch rege Internet-Aktivitäten der Zuschauer an der Strecke erheblich gestört. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) teilte mit, dass es zu einem Ausfall des GPS-Signals kam und mehrere Fernsehsender Informationen zur Strecke und zu den Zwischenzeiten des Rennens nicht übermitteln konnten.

IOC-Sprecher Mark Adams sagte, dass "hunderttausende Zuschauer" am Streckenrand während des Rennens Fotos und Kurzmitteilungen auf Facebook und Twitter veröffentlicht hätten. Das hätten wir eigentlich voraussehen können, kommentierte Adams die Panne. Die Organisatoren in London hatten die Olympischen Sommerspiele als die ersten Social-Media-Spiele angekündigt und Athleten wie Zuschauer ermuntert, regen Gebrauch von sozialen Netzwerken zu machen.

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