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Hockey-Damen geben sich locker

30.07.2012, 16:09 Uhr | dpa

Hockey-Damen geben sich locker. Die deutschen Hockeyspielerinnen freuten sich nach dem Auftaktsieg.

Die deutschen Hockeyspielerinnen freuten sich nach dem Auftaktsieg. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Fanny Rinne lächelte nach Mitternacht entspannt in die Runde. Während Hockey-Bundestrainer Michael Behrmann auch eine Stunde nach der erfolgreichen Abwehrschlacht gegen die USA geschafft wirkte, strahlte bei der Pressekonferenz einzig die Spielführerin auf dem voll besetzten Podium.

"Das liegt wohl daran, dass ich von allen Anwesenden hier die meiste Erfahrung habe", witzelte die 32-Jährige nach dem 2:1 (2:0)-Auftakterfolg. Sie weiß: Diese drei Punkte im Kampf um eine Olympia-Medaille können viel wert sein. "Vielleicht haben wir uns zu viel Arbeit aufgehalst, bis wir den Sieg über die Runden gebracht haben, aber das alles ist gut für unser Selbstvertrauen."

Das sollen am Dienstag (22.15 Uhr) die wankenden Australierinnen zu spüren bekommen, die ihr Auftaktmatch 0:1 gegen Neuseeland verloren. Zwar beginne man "wieder bei null", wie Rinne feststellte, dennoch wähnen sich die Vize-Europameisterinnen nach dem Starterfolg psychologisch im Vorteil. "Dass Australien verloren hat, ist gut für uns. Die müssen, wir wollen gewinnen", sagte Abwehrspielerin Julia Müller. "Es war ganz wichtig, in diesem typischen Einführungsspiel zu bestehen", betonte Behrmann. "Nun gilt es, uns mit drei weiteren Punkten langsam Richtung Halbfinale vorzuwühlen."

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Da für die DHB-Damen erneut ein ungewohntes Late-Night-Match mit Schlusssirene gegen 23.45 Uhr ansteht, hat der Hamburger den Rhythmus umgestellt. "Wir schlafen aus, essen mittags später. Und mir macht es Spaß, so spät zu spielen", berichtete Natascha Keller, die sich mit ihren Teamkolleginnen vor dem USA-Spiel mit Koordinationsübungen die Zeit vertrieben hat. "Mit Luftballons Schulter an Schulter - wie früher auf Kindergeburtstagen", berichtete die deutsche Fahnenträgerin.

Sie ist froh, dass der ganze Trubel um ihre Person vor und nach der Eröffnungsfeier vorbei ist und sich nun alles um Hockey dreht. "Dafür sind wir hier", sagte Keller. Seit rund einem Jahr hat sie eine neue Rolle im Spiel und kurbelt über die Außenpositionen im Mittelfeld das Spiel an. "Da hat sie mehr Freiräume als vorne im Sturm, schafft Überzahlsituationen und ist selbst brandgefährlich", begründete Behrmann diese Maßnahme. Auch gegen die USA war die 35-Jährige vor allem in der starken ersten Halbzeit als Antreiberin auffällig, ein Tor gelang ihr jedoch nicht.

Dafür waren diesmal andere zuständig. Dass die als "schlafender Riese" im Welthockey geltenden USA bezwungen werden konnte, war neben Rinne (8. Minute/Strafecke) und der mit einem krachenden Rückhandschuss erfolgreichen Lisa Hahn (21.) vor allem der überragenden Yvonne Frank zu verdanken. Behrmann hatte die Torfrau aus Hamburg erst spät zur Nummer 1 vor Rivalin Kristina Reynolds erklärt. "Yvi war bärenstark und hat ihre Nominierung total gerechtfertigt", urteilte der Bundestrainer zufrieden. Vor Peking 2008 hatte er andersherum entschieden. Damals stand Reynolds im Tor.

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