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Olympia 2012: Paul Biedermann verfehlt Medaille über 200 Meter Freistil

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Biedermann verfehlt Medaille über 200 Meter Freistil

31.07.2012, 09:58 Uhr | dpa

Olympia 2012: Paul Biedermann verfehlt Medaille über 200 Meter Freistil. Paul Biedermann wurde nur Fünfter und verpasste damit die erhoffte Medaille.

Paul Biedermann wurde nur Fünfter und verpasste damit die erhoffte Medaille. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Noch im Becken gratulierte Paul Biedermann nach seiner verfehlten Medaille dem neuen Olympiasieger Yannick Agnel.

Als der Franzose sich außerhalb des Beckens eine Frankreich-Fahne um die Schultern legte und Sieger-Interviews gab, zog sich der deutsche Top-Schwimmer nach seinem fünften Platz zügig in die Arena-Gänge zurück. 1:45,53 Minuten standen über 200 Meter Freistil für Biedermann zu Buche, das war 0,7 Sekunden zu langsam für Edelmetall. Der Weltjahresbeste Agnel schwamm in 1:43,14 Minuten weit voraus, hinter ihm schlugen der Chinese Sun Yang und Weltmeister Park Tae-Hwan aus Südkorea nach 1:44,83 Minuten zeitgleich an.

"Das war ein absoluter Hochkaräter. Für den Moment war es ganz gut", sagte Biedermann. Er fragte sich aber auch schnell, "ob das alles war, was ich drin hatte". Während Freundin Britta Steffen ihrem Paul auf der Tribüne Beifall spendete, lobte Biedermann selbst vor allem den nun zweimaligen London-Olympiasieger Agnel. "Vor Yannick kann man nur den Hut ziehen, was er leistet", betonte Biedermann. Und der Franzose durfte vor den Augen seines Staatspräsident Francois Hollande feiern.

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Biedermann verpasste die erste deutsche Olympia-Medaille über 200 Meter Freistil seit 1984. Bei den Spielen in Los Angeles hatten Michael Groß Gold und Thomas Fahrner Bronze geholt. Aber nach dem enttäuschenden Vorlauf-Aus über 400 Meter Freistil meldete sich Biedermann respektabel zurück. Wie in Peking hieß es am Ende Platz fünf - eigentlich wollte der Athlet aus Halle/Saale in London besser als vor vier Jahren abschneiden.

Drei turbulente Olympia-Tage mit zwei Einzelwettbewerben enden damit für den Doppel-Weltmeister von 2009 versöhnlich. Die Staffel über 4 x 200 Meter Freistil an diesem Dienstag steht noch aus. Und dort wird ein starker Startschwimmer Biedermann gebraucht. "Man kommt nicht zur Ruhe - aber was soll's", erklärte der WM-Dritte.

In den Einzel-Disziplinen ruhen nach dem fünften Platz des 25-Jährigen jetzt alle Hoffnungen auf Britta Steffen, die am Mittwoch mit den Vorläufen über 100 Meter Freistil nach der verpatzten Staffel wieder in den Medaillenkampf eingreifen möchte.

Auch wenn es nicht ganz zu einer Medaille reichte - Biedermann zeigte in London Comeback-Qualitäten. "Sich nach einer persönlichen Niederlage einen Tag später wieder so zu präsentieren, ist erstmal eine sehr große Stärke", lobte Leistungssportdirektor Lutz Buschkow. Biedermann habe sich nach dem Vorlauf-Aus über 400 Meter mit dem Finaleinzug über 200 Meter "super gefangen".

Dass Biedermann überhaupt wieder in das Endlauf-Geschehen eingreifen konnte, hatte er laut DSV-Verantwortlichen auch ein stückweit Trainer-Sohn Toni Embacher zu verdanken. Denn der 24-Jährige hatte vor dem TV etwas am Bewegungsablauf bei Biedermanns Beinschlag aufgefallen. "Paul hat erst einmal nicht daran geglaubt, dass man das an so einer Kleinigkeit festmachen kann", schilderte Trainer Frank Embacher. "Danke an meinen Sohn, der das gesehen hat."

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