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Olympia-Ticker: Herber Rückschlag für deutsche Hockey-Damen

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Kerber, Lisicki und Görges im Tennis-Achtelfinale

01.08.2012, 08:02 Uhr | dpa, sid

Olympia-Ticker: Herber Rückschlag für deutsche Hockey-Damen. Angelique Kerber macht kurzen Prozess mit Timea Babos. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber macht kurzen Prozess mit Timea Babos. (Quelle: dpa)

Ein deutsches Damen-Trio steht im Achtelfinale des olympischen Tennis-Turniers. Nach Angelique Kerber und Sabine Lisicki qualifizierte sich auch Julia Görges für die Runde der letzten 16. Sie gewann auf der Anlage in Wimbledon 6:3, 7:5 gegen die in Usbekistan geborene Amerikanerin Varvara Lepchenko. Ihre nächste Gegnerin ist entweder die Russin Maria Kirilenko oder die Britin Heather Watson.

Sabine Lisicki setzte sich nach einem abgewehrten Matchball 4:6, 6:3, 7:5 gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa durch und trifft entweder auf Russlands Star Maria Scharapowa oder die Britin Laura Robson. Kerber war mit 6:1, 6:1 über die Ungarin Timea Babos als erste Deutsche in die dritte Runde eingezogen. Dort spielt sie gegen Venus Williams aus den USA.

Im Doppel sind die beiden deutschen Paare hingegen ausgeschieden. Das an Position fünf gesetzte Duo Kerber/Lisicki verlor gegen die zweifachen Olympia- und amtierenden Wimbledonsiegerinnen im Doppel, Serena und Venus Williams (USA), 2:6, 5:7. Ohne Chance war auch das zweite deutsche Doppel. Görges scheiterte zusammen mit Anna-Lena Grönefeld an den an Position sechs gesetzten Russinnen Jekaterina Makarowa/Elena Wesnina beim 2:6, 1:6.

Alle Entscheidungen des Tages im finden Sie im t-online.de-Live-Ticker

 (Quelle: t-online.de)

Phelps stellt Rekord auf - deutsche Staffel auf Rang vier

Superstar Michael Phelps hat erneut Sportgeschichte geschrieben: Der Rekord-Olympiasieger musste sich zwar zunächst als Zweiter über 200 Meter Schmetterling knapp dem südafrikanischen Kurzbahn-Weltmeister Chad Le Clos geschlagen geben, holte nach Silber auf seiner Paradestrecke aber mit der US-Staffel über 4 x 200 Meter Gold. Damit zog Phelps mit 19 Olympia-Medaillen an der sowjetischen Kunstturnerin Larissa Latynina als erfolgreichster Medaillensammler der Olympischen Spiele vorbei. Die deutsche Staffel mit Paul Biedermann, Dimitri Colupaev, Tim Wallburger und Clemens Rapp wurde hinter den USA, Frankreich und China Vierter.

Chinas Turbo-Schwimmerin gewinnt erneut

Die 16-jährige Chinesin Ye Shiwen hat bei ihrem zweiten Olympiasieg ihren zweiten Weltrekord verpasst. Über 200 Meter Lagen blieb die Schwimm-Weltmeisterin in 2:07,57 Minuten mehr als eine Sekunde über der seit drei Jahren bestehenden Bestmarke der Amerikanerin Ariana Kukors von 2:06,15 Minuten. Silber gewann die Australierin Alicia Coutts in 2:08,15 Minuten vor der Amerikanerin Caitlin Leverenz, die nach 2:08,95 anschlug.

Klare Niederlage für die Volleyballer

Die Volleyballer bezahlen bei den Olympischen Spielen weiter Lehrgeld. Nach der klaren Auftaktniederlage gegen Topfavorit Russland verloren die deutschen Schmetterriesen auch gegen Olympiasieger USA. Nach gerade einmal 82 Minuten hieß es 3:0 (25:23, 25:16, 25:20) für die favorisierten Amerikaner, gegen die die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes in diesem Jahr in der Weltliga noch in fünf Sätzen gewonnen hatte. Davon war das Team von Bundestrainer Vital Heynen dieses Mal aber meilenweit entfernt. Dritter Gegner ist am Donnerstagmorgen Europameister Serbien.

Wilhelm liegt beim Surfen voll auf Kurs

Surfer Toni Wilhelm hat zum Auftakt der RS:X-Regatta in Weymouth Medaillenkurs eingeschlagen. Der Sportlehrer erreichte zwei dritte Plätze und belegte in der Gesamtwertung nach dem ersten Wettkampftag hinter dem zweifachen Tagessieger Dorien van Rijsselberge aus den Niederlanden und dem Polen Przemyslaw Miarcynski den Bronzerang. Bei den Frauen kam Moana Delle als Vierte und Fünfte gut in den Wettkampf und ist Gesamtfünfte.

Florettherren scheiden frühzeitig aus

Die deutschen Florettfechter um Peking-Sieger Benjamin Kleibrink und den viermaligen Einzel-Weltmeister Peter Joppich sind bei den Olympischen Spielen leer ausgegangen. Für Kleibrink war bereits in der Runde der letzten 32 Schluss. In der Neuauflage des olympischen Finals von 2008 verlor der 27-Jährige einen Tag nach seinem Geburtstag gegen den Japaner Yuki Ota überraschend deutlich mit 5:15. Joppich verlor im Achtelfinale gegen den WM-Fünften Alaaeldin Abdouelkassem aus Ägypten 10:15 und wartet weiter auf seine erste Medaille bei Olympischen Spielen. Sebastian Bachmann, verlor ebenfalls im Achtelfinale gegen den italienischen Weltranglistenzweiten Valerio Aspromonte 11:15.

Turmspringerinnen verpassen Edelmetall deutlich

Nächster Absturz für die deutschen Wasserspringer: Auch die WM-Dritten Christin Steuer und Nora Subschinski haben die schwarze Serie der Deutschen im Aquatics Centre fortgesetzt und mit Platz sechs vom Turm Edelmetall deutlich verpasst. Die Sportsoldatinnen bekamen für ihre fünf Sprünge 312,78 Punkte. Gold gewannen wie erwartet die Weltmeisterinnen Chen Ruolin und Wang Hao aus China mit 368,40 Zählern. Für die Springer aus dem Reich der Mitte war es im dritten Wettbewerb der Spiele der dritte Sieg. Silber ging an die Mexikanerinnen Alejandra Orozco Loza/Paola Sanchez (343,32), Bronze holten Roseline Filion/Meaghan Benfeito aus Kanada (337,62).

Olympia 2012 - Videos 
Olympia-Debütant holt Silber im Canadier

Sideris Tasiadis schnappt sich seine erste Medaille. Video

Goller/Ludwig im letzten Gruppenspiel unter Druck

Das deutsche Top-Duo Laura Ludwig und Sara Goller hat im olympischen Volleyball-Turnier die erste Niederlage kassiert und steht nun vor dem letzten Gruppenspiel unter Druck. Gegen die drei Plätze besser eingestuften Brasilianerinnen Maria Antonelli und Talita Rocha verloren die beiden Frauen aus Hamburg mit 1:2 (19:21, 31:29, 13:15). Im zweiten Satz wehrten Goller/Ludwig acht Matchbälle ab. Am letzten Spieltag der Gruppe E am Donnerstag hat das deutsche Duo gegen Sophie van Gestel/Madelein Meppelink aus den Niederlanden aber noch die Chance auf den Einzug unter die besten 16 Teams.

Understatement im deutschen Schwimmteam

Nach dem medaillenlosen Abschneiden von Paul Biedermann in den Einzelrennen geht der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) mit bescheidenen Erwartungen in die weiteren Olympia-Wettbewerbe. "An den vermeintlichen Namen ändert sich nichts. Es ist meine feste Überzeugung, dass Britta Steffen durchaus eine Chance hat, eine gute Top-Ten-Platzierung hinzukriegen", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow in London. "50 Freistil ist eine Disziplin, in der alles möglich ist. Ein bisschen schwieriger wird es sicher über 100 Freistil."

Viele Chancen haben die deutschen Schwimmer in London nicht mehr, es wird vor allem wie in Peking auf Britta Steffen über 50 und 100 Meter Freistil gehofft. "Wir haben leider in unserer Mannschaft nur zwei, drei Protagonisten, die im Einzel-Wettkampf um Medaillen schwimmen können. Das ist natürlich eine sehr dünne Kaderdecke", sagte Buschkow.

Bischof verpasst Wiederholung seines Olympiasiegs

Ole Bischof hat sein zweites olympisches Gold verpasst, den deutschen Judoka bei den Spielen in London aber mit Silber die erste Medaille gesichert. Vier Jahre nach seinem Triumph von Peking unterlag der 32 Jährige in der Neuauflage des Finals von 2008 dem südkoreanischen Weltmeister und Weltranglistenersten Kim Jae-Bum. Bischof, der als erster Deutscher seinen Olympiasieg hätte wiederholen können, hatte sich zuvor in einem engen Halbfinale gegen den Amerikaner Travis Stevens durch Kampfrichterentscheid eine Medaille gesichert.

Malzahn kann nach Hause fahren

Schlechter lief es bei den Frauen: Die frühere WM-Dritte Claudia Malzahn ist bereits in der ersten Runde des olympischen Turniers ausgeschieden. Die 28-Jährige unterlag der Slowenin Urska Zolnir nach 2:08 Minuten durch eine große Wertung. Gegen die spätere Olympiasiegerin geriet Malzahn in einen Haltegriff und gab auf. Im sechsten Kampf in London war es für die deutschen Judoka die fünfte Niederlage.

Di Carli chancenlos

Marco Di Carli hat unterdessen für eine weitere Enttäuschung der deutschen Schwimmer bei Olympia gesorgt. Über 100 Meter Freistil scheiterte der Frankfurter im Vorlauf. 49,03 Sekunden waren vier Hundertstelsekunden zu langsam für das Halbfinale der besten 16. In der Staffel hatte Di Carli noch eine deutlich bessere Leistung gezeigt. Vorlaufschnellster war Adrian Nathan aus den USA in 48,19 Sekunden.

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Gefängnis wegen Twitter

Wohin schwache Leistungen führen können, zeigt folgende Nachricht: Der britische Star-Wasserspringer Tom Daley ist von einem enttäuschten Fan über Twitter schwer beleidigt worden. "Du bist eine Enttäuschung für Deinen verstorbenen Vater", hieß es in dem Twitter-Eintrag. Die Polizei nahm daraufhin einen 17-Jährigen in einer Pension im südenglischen Weymouth, dem Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe, fest. Der junge Mann zeige sich bei den Ermittlungen kooperativ, sagte eine Sprecherin.

Der 18 Jahre alte Daley hatte vor eineinhalb Jahren seinen Vater verloren. Er war an einem Gehirntumor gestorben. Der Wasserspringer hatte seine sportlichen Erfolge stets seinem Vater gewidmet und gesagt, sein Vater habe ihn zu seinen Leistungen inspiriert. "Ich tue es für mich und meinen Papa", hatte er jüngst der BBC gesagt.

Zeller und Co. schlagen Belgien

Die deutschen Hockey-Herren hingegen haben ihr Auftaktspiel beim olympischen Hockey-Turnier gewonnen. Gegen Außenseiter Belgien kam der Olympiasieger von Peking 2008 zu einem mühevollen 2:1 (1:1)-Erfolg. Vor rund 9000 Zuschauern in der Riverbank-Arena erzielten Florian Fuchs (13. Minute) und Christopher Zeller (45.) die Tore für den Turnier-Mitfavoriten.

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Die Mannschaft von Bundestrainer Markus Weise war durch ein Strafeckentor von Jerome Dekeyser in der vierten Spielminute in Rückstand geraten, konnten die Partie aber noch drehen. In seinem zweiten Match am Mittwoch trifft der Europameister auf Südkorea. Die Asiaten gewannen ihr erstes Spiel in London mit 2:0 gegen Neuseeland.

Kölling boxt sich durch

Einen Schritt weiter als die Hockey-Herren ist Enrico Kölling. Der 22-Jährige hat als zweiter deutscher Boxer das Achtelfinale im olympischen Turnier erreicht. Kölling setzte sich gegen den Kameruner Christian Donfack Adjoufack mit 15:6 Punkten durch und trifft in der nächsten Runde auf den an Nummer zwei gesetzten Algerier Abdelhafid Benchabla. Der 25-Jährige war Olympia-Fünfter in Peking und früherer Afrika-Meister.

Kölling beherrschte seinen Auftaktgegner in allen Runden. Der 18 Jahre alte Adjoufack, im Vorjahr Dritter der Afrika-Meisterschaften, versuchte den Deutschen zunächst mit größerer Aktivität zu beeindrucken, traf aber kaum. Dagegen setzte der Berliner klare Treffer. "Ich hatte in der Vorbereitung mit den Nerven zu tun und war sehr nervös. Aber dann habe ich besser in den Kampf gefunden", sagte Kölling.

Brink und Reckermann vorzeitig im Achtelfinale

Ebenfalls im Achtelfinale stehen Julius Brink und Jonas Reckermann. Die Europameister haben beim olympischen Beachvolleyballturnier vorzeitig die nächste Runde erreicht. Die Medaillenkandidaten sicherten sich durch ein hart erkämpftes 2:1 (13:21, 21:19, 15:8) gegen Linyin Xu/Penggen Wu aus China im zweiten Gruppenspiel den zweiten Sieg und haben dank der Hilfe der Konkurrenz die Runde der besten 16 erreicht. "Der Sieg gibt uns viel Selbstvertrauen, zeigt aber auch, dass wir weiter an uns arbeiten müssen", sagte Reckermann: "Heute ging spielerisch nicht so viel, da mussten wir es über den Kampf und die Emotionen machen. Das hat zum Glück funktioniert."

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