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Chef de Mission Vesper: "Rechnung ist nicht in Gefahr"

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Chef de Mission Vesper: "Wir bleiben bei unserem Ziel"

31.07.2012, 13:52 Uhr | dpa

Chef de Mission Vesper: "Rechnung ist nicht in Gefahr". Michael Vesper glaubt noch an viele deutsche Medaillen in London.

Michael Vesper glaubt noch an viele deutsche Medaillen in London. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Für den Chef de Mission soll Fechterin Britta Heidemann mit ihrem olympischen Silber ein Leuchtfeuer für das deutsche Team sein.

"Britta Heidemann hat für die ganze Mannschaft eine Kerze angezündet", sagte Michael Vesper nach den enttäuschenden drei ersten Wettkampftagen in London. "Wir werden sie nicht ins Fenster stellen, aber als Zündkerze nutzen, um den Motor ins Laufen zu bringen."

Zweifel, dass nach dem Stotterstart ein ähnliches Ergebnis wie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking eingefahren wird, hat er nicht: "Wir bleiben bei unserem Ziel." Bestärkt wurde er kaum zwei Stunden nach dieser Kampfansage durch den ersten deutschen Olympiasieg, den die Vielseitigkeits-Equipe erkämpften.

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Aus Chinas Metropole konnte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Ende 41 Medaillen (16 Gold, 10 Silber, 15 Bronze) mit in die Heimat bringen. "Es zeigt sich hier, dass der internationale Wettbewerb härter geworden ist. Immer mehr Länder kämpfen um Medaillen - und das mit aller Kraft", analysierte Vesper. Platz fünf im Medaillenspiegel wie 2008 ist der DOSB-Maßstab. "Es wird aber sehr viel schwerer als in Peking. Den Platz halten wäre schon ein Erfolg."

Einfacher wird es auch dadurch nicht, dass an den ersten drei Tagen nicht alle Medaillen-Hoffnungen in Erfüllung gingen und vor allem einige richtige Trümpfe wie Tischtennis-Ass Timo Boll und Fecht-Säbelkönner Nicolas Limbach oder die Turn-Mannschaft nicht stachen. "Schade, schade, schade", meinte Vesper zu Boll, für den schon im zweiten Spiel unerwartet Endstation war. Auch der als Weltranglisten-Erster ins Gefecht gegangene Limbach schied im Viertelfinale aus. "Er wollte nach den Sternen greifen", meinte der deutsche Teamchef, betonte aber: "Am meisten enttäuscht sind die Athleten selbst."

Außerdem sei man noch am Anfang und noch nichts verloren. "So viele Medaillenchancen, die perdu gegangen sind, waren es nun auch nicht", meinte Vesper. "Es sind noch jede Menge Entscheidung offen. Wir sind offenbar Spätstarter." Einen roten Faden des Misserfolgs kann er nicht entdecken: "Ich sehe da kein System dahinter."

Auch die bislang hinter den Erwartungen gebliebenen Schwimmer hat er nicht abgeschrieben. "Die Beckenschwimmer sind nicht zufrieden", konstatierte er. "Ich halte noch die eine oder andere Überraschung für möglich." Etwas unerklärlich ist ihm das Abschneiden von Paul Biedermann, "der ein großartiger Schwimmer ist und es mit den Besten aufnehmen kann".

Im 391 Athleten großen deutschen Team werden nun immer mehr die Sportarten in den Blickpunkt rücken, die die Medaillenbilanz wesentlich aufwerten können. Dazu zählen Ruderer, Kanuten und auch wieder die Leichtathleten, die in Peking nur eine Medaille zur Gesamtbilanz beisteuerten, aber seitdem im Aufwind sind. "Ich bin weiter sehr zuversichtlich - und das ist nicht gespielt", sagte Vesper. "Die Stimmung in der Mannschaft ist weiter hervorragend. Da haben auch die Enttäuschungen an den ersten Tagen keinen Abbruch getan."

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