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Olympia 2012: Kerber, Lisicki und Görges im Achtelfinale

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Kerber, Lisicki und Görges im Achtelfinale

01.08.2012, 08:34 Uhr | dpa

Olympia 2012: Kerber, Lisicki und Görges im Achtelfinale. Sabine Lisicki wehrte sogar einen Matchball von Jaroslawa Schwedowa ab.

Sabine Lisicki wehrte sogar einen Matchball von Jaroslawa Schwedowa ab. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Auf die deutschen Tennis-Sterne Angelique Kerber und Sabine Lisicki warten bei Olympia nun echte Stars. Gegen Venus Williams will Kerber im Achtelfinale am Mittwoch den nächsten Schritt auf dem Weg zur erhofften Medaille machen.

Auch Julia Görges hat die Runde der letzten 16 erreicht. Die Bad Oldesloerin gewann 6:3, 7:5 gegen die in Usbekistan geborene Amerikanerin Varvara Lepchenko. Nächste Gegnerin ist entweder die Russin Maria Kirilenko oder die Britin Heather Watson.

Für Lisicki deutete nach einem Zittersieg mit abgewehrtem Matchball alles auf eine Neuauflage des gewonnenen Wimbledon-Achtelfinales gegen Maria Scharapowa hin. Die Russin musste zunächst aber die Britin Laura Robson schlagen. "Schönes Match, einfach wird es nicht. Aber ich möchte für Deutschland eine Medaille mitnehmen, dafür bin ich hergekommen", sagte Lisicki mit einnehmendem Strahlen nach dem 4:6, 6:3, 7:5 gegen Jaroslawa Schwedowa aus Kasachstan. Kerber hatte am Dienstag in London beim 6:1, 6:1 über die Ungarin Timea Babos viel leichteres Spiel.

Lisicki kämpfte gegen French-Open-Viertelfinalistin Schwedowa um ihre Olympia-Chance. Beim Stand von 2:3 im letzten Satz war das Match wegen Regens für fast drei Stunden unterbrochen. Gegen die Nummer 46 der Welt brockte sich Lisicki beim 4:5 durch einen Doppelfehler einen Matchball für Schwedowa ein, den die gebürtige Moskauerin vergab. Anschließend gelang Lisicki ein Break, nach gut zwei Stunden stand durch einen Lob beim ersten Matchball der Sieg fest.

Lisicki riss auf Court 2 die Arme hoch und sprang vor Freude in die Luft. "Ich habe einfach gekämpft. Wenn man für Deutschland spielt, gibt man noch mehr", unterstrich Lisicki, deren Fingernägel schwarz-rot-gold lackiert sind. Auch ihr Zopfgummi hat diese Farben.

Kerber muss vor Venus Williams ebenfalls nicht zittern - sie tut es auch nicht. "Wenn man weit kommen will, muss man gegen jeden spielen und gewinnen", erklärte sie wie selbstverständlich. In Madrid hatte sie die einstige Nummer eins der Welt auf Sand zuletzt klar mit 6:4, 6:1 bezwungen. Zudem ist Williams nach ihrer langwierigen Viruserkrankung nur noch die Nummer 72 der Welt und war zuletzt in Wimbledon glatt in der ersten Runde ausgeschieden.

Aber: Die 32-Jährige weiß, wie man Gold holt. 2000 war sie Olympiasiegerin im Einzel und Doppel, 2008 triumphierte sie erneut mit Schwester Serena im Doppel.

Zwar hat Kerber Respekt vor den Rasen-Qualitäten der fünfmaligen Wimbledonsiegerin, doch die Linkshänderin gab sich selbstbewusst. "Ich weiß, wie ich gegen die Topspielerinnen spielen muss, ich bin ja jetzt - in Anführungszeichen - selbst eine", sagte sie lächelnd.

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