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Olympia-Ticker: Kerber im Viertelfinale beim olympischen Tennis-Turnier

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Nur Angelique Kerber auf den Spuren von Steffi Graf und Anke Huber

02.08.2012, 07:43 Uhr | dpa, sid

Olympia-Ticker: Kerber im Viertelfinale beim olympischen Tennis-Turnier. Angelique Kerber steht beim olympischen Tennis-Turnier im Viertelfinale. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber steht beim olympischen Tennis-Turnier im Viertelfinale. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber steht als erste deutsche Tennisspielerin seit 20 Jahren in einem olympischen Viertelfinale. Die Weltranglisten-Siebte setzte sich im Achtelfinale mit 7:6 (7:5), 7:6 (7:5) gegen Venus Williams aus den USA durch. Als bislang letzte deutsche Damen hatten Steffi Graf und Anke Huber 1992 bei den Spielen in Barcelona unter den letzten Acht gestanden.

Dagegen sind Julia Görges und Sabine Lisicki ist ausgeschieden. Görges musste sich der Russin Maria Kirilenko mit 6:7 (5:7), 3:6 geschlagen geben. Lisicki unterlag der viermaligen Grand-Slam-Siegerin Maria Scharapowa 7:6 (10:8), 4:6, 3:6. Im Achtelfinale von Wimbledon vor vier Wochen hatte Lisicki an gleicher Stelle noch triumphiert. Derweil ist Kerber im Mixed an der Seite von Philipp Petzschner in der ersten Runde ausgeschieden. Gegen die topgesetzten Weißrussen Max Mirnyi/Wiktoria Asarenka verlor die deutsche Paarung 2:6, 2:6. Alle Entscheidungen des Tages im finden Sie im t-online.de-Live-Ticker

 (Quelle: t-online.de)

Deutsche Hockey-Herren bleiben auf Halbfinal-Kurs

Deutschlands Hockey-Herren sind dem Zwischenziel Halbfinale beim Olympia-Turnier in London einen guten Schritt näher gekommen. Zwei Tage nach dem 2:1-Auftaktsieg über Belgien setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Markus Weise gegen das zuvor unbesiegte Südkorea mit 1:0 (1:0) durch, konnte dabei aber nicht richtig überzeugen.

Dennoch zog das Team an der Spitze der Tabelle mit den verlustpunktfreien Niederlanden gleich. Vor 10.000 Zuschauern in der Riverbank-Arena erzielte Christopher Zeller (33. Minute) das Tor für den Olympiasieger von 2008, der auch in London wieder zum Favoritenkreis zählt.

Beachvolleyball-Duos mit Siegen

Die Europameister Julius Brink und Jonas Reckermann haben ihre Medaillenambitionen im Beachvolleyball untermauert und sind als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen. Die Ex-Weltmeister siegten zum Abschluss der Vorrunde nach einer starken Vorstellung mit 2:0 (21:14, 21:16) gegen Sascha Heyer/Seba Chevallier aus der Schweiz und bleiben in London nach drei Spielen weiter ungeschlagen. Durch den Gruppensieg wird dem an Position drei gesetzten Nationalteam für die Runde der besten 16 ein vermeintlich leichter Gegner zugelost.

Zuvor hatten bereits Katrin Holtwick und Ilka Semmler den direkten Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht. Das Duo gewann ohne große Mühe 2:0 (21:11, 21:10) gegen Natacha Rigobert/Elodie Li Yuk Lo aus Mauritius und beendete die Gruppenphase nach zwei Siegen auf dem zweiten Platz. In ihren abschließenden Vorrundenspielen kämpfen am Donnerstag die Ex-Europameisterinnen Sara Goller Laura/Ludwig sowie die bislang sieglosen Jonathan Erdmann/Kay Matysik um die Tickets für die K.o.-Runde.

Deutsche Schwimmer weiter ohne Medaille

Britta Steffen hat den deutschen Schwimmern bei den Spielen in London den nächsten Rückschlag versetzt. Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking schied über 100 Meter Freistil schon im Halbfinale aus und raubte dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) eine der letzten Medaillenhoffnungen. In 54,18 Sekunden verfehlte die Dreifach-Europameisterin den Endlauf als Gesamt-Zwölfte um 32 Hundertstel.

Auch die EM-Dritte Daniela Schreiber scheiterte als 15. in 54,39 Sekunden. Halbfinalschnellste war Staffel-Weltmeisterin Ranomi Kromowidjojo aus den Niederlanden in olympischer Rekordzeit von 53,05. Die deutschen Schwimmer sind nach fünf von acht Wettkampftagen weiter ohne Medaille.

Ovtcharov im Halbfinale

Dimitrij Ovtcharov kämpft beim olympischen Tischtennis-Turnier in London um eine Medaille. Der Weltranglisten-Zwölfte gewann im Viertelfinale gegen den früheren Europameister Michael Maze aus Dänemark nach einer dramatischen Partie mit 4:3 Sätzen. Damit kämpft Ovtcharov um die vom Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) angestrebte olympische Einzelmedaille. Deutschlands Top-Spieler Timo Boll war im Achtelfinale gescheitert.

Um sich besser auf sein Halbfinale am Donnerstag gegen Weltmeister Zhang Jike aus China vorbereiten zu können, ist Ovtcharov mittlerweile vom Olympischen Dorf in ein Hotel übergesiedelt. Dieses befindet sich in unmittelbarer Nähe der ExCeL-Arena. Je nach Ausgang der Partie steht für Ovtcharov am Donnerstagnachmittag das Endspiel oder die Begegnung um Platz drei auf dem Programm. Die Wartezeit soll der 23-Jährige ebenfalls in dem Hotelzimmer überbrücken.

Deutsche Badminton-Hoffnungen scheitern

Medaillenaspirantin Juliane Schenk ist beim olympischen Badmintonturnier ausgeschieden. Im Achtelfinale unterlag die Weltranglistensechste der erst 17 Jahre alten Junioren-Weltmeisterin Ratchanok Intanon aus Thailand mit 16:21, 15:21. Vize-Europameisterin Schenk hatte sich in den vorherigen drei Duellen mit dem Ausnahmetalent jeweils durchgesetzt, in London war sie in 44 Minuten allerdings chancenlos. Noch im vergangenen Jahr hatte die 29 Jahre alte Sportsoldatin in der Wembley Arena Bronze gewonnen und als Ziel für ihre dritten Olympischen Spielen die erste deutsche Badminton-Medaille ausgegeben.

Auch Europameister Marc Zwiebler hat eine Überraschung verpasst und ist im Achtelfinale ausgeschieden. Der 28-Jährige unterlag dem Chinesen Chen Jin nach einer guten Leistung 21:19, 12:21, 9:21. Im vergangenen Jahr hatte Zwiebler den Weltmeister von 2009 bei den All England Open noch geschlagen, diesmal war der Weltranglistenvierte im zweiten und dritten Durchgang eine Nummer zu groß für den deutschen Serienmeister.

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Sideris Tasiadis schnappt sich seine erste Medaille. Video

Kein weiteres Edelmetall bei deutschen Fechtern

Degenfechter Jörg Fiedler verlor in London im Viertelfinale gegen den Asienmeister Jung Jin Sun aus Südkorea 11:15 und verpasste damit bei seinem wohl letzten Olympiastart seine erste Einzelmedaille. "Das ist natürlich ziemlich bitter. Wenn man die Chance hat, um eine Medaille zu fechten, will man die natürlich auch nutzen", sagte der 34-Jährige. Da Säbelfechterin Alexandra Bujdoso in der ersten Runde durch ein 13:15 gegen Sabina Mikina aus Aserbaidschan ausschied, bleibt es nach den Einzelwettbewerben für die deutschen Fechter bei Silber durch Britta Heidemann.

Tour-Sieger Wiggins bestohlen

Ein Dieb hat ein Trainingsoutfit von Tour de France-Sieger Bradley Wiggins aus dessen Hotel gestohlen. Die offizielle Olympia-Kleidung wurde entwendet, während Wiggins im Fitness- und Wellness-Bereich war, teilte der 32 Jahre alte Rad-Star via Twitter mit. Er habe es unbeaufsichtigt im Umkleideraum der Männer liegen lassen, als er in der Dusche und Sauna war. Das "Radfieber" breite sich offenbar aus, hieß es vom Hotel: "Es scheint, ein über-begeisterter Fan hat sich ein fantastisches Olympia-Souvenir gesichert."

Hacker und Doppelvierer im Finale

Marcel Hacker hat bei der olympischen Ruder-Regatta das Finale erreicht. Dem 35-Jährigen genügte im Halbfinale der dritte Platz hinter dem neuseeländischen Weltmeister Mahe Drysdale und dem Schweden Lassi Karonen. Mit einem souveränen Sieg im Halbfinale vor Estland und Polen erreichte auch der deutsche Männer-Doppelvierer das Finale.

Rückschlag für Hockey-Frauen

Deutschlands Hockey-Frauen haben bei den Olympischen einen herben Rückschlag erlitten. Zwei Tage nach dem wichtigen 2:1-Arbeitssieg über die USA verlor die Mannschaft von Bundestrainer Michael Behrmann mit 1:3 (1:1) gegen Australien und verpasste den Sprung auf Platz zwei der Gruppe B.

Vor 10.000 Zuschauern in der Riverbank-Arena brachte Katharina Otte (9. Minute) die deutschen Vize-Europameisterinnen früh in Führung. Hope Munro (20.) gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Danach besiegelten Anna Flanagan (46.) und Viona Boyce (53.) mit zwei Toren nach Strafecken die Niederlage der Deutschen. Damit steigt der Druck: Am Donnerstag geht es gegen Außenseiter Südafrika weiter. Dann muss ein Sieg her, um im Kampf um das Halbfinale im Rennen zu bleiben.

Rekordmatch beim Tennis

Jo-Wilfried Tsonga und der Kanadier Milos Raonic haben den Zuschauern in Wimbledon ein in der olympischen Geschichte einzigartiges Match geboten. Am Ende gab es gleich zwei olympische Tennis-Rekorde. Tsonga verwandelte nach 3:56 Stunden seinen vierten Matchball nach einem spektakulären Schlagabtausch zum 6:3, 3:6, 25:23. Der wegen einer gewissen Ähnlichkeit mit der Box-Legende auch "Ali" genannte Tsonga feierte den Erfolg über den hart aufschlagenden Raonic stürmisch. Der Weltranglisten-Sechste und der gebürtige Montenegriner Raonic hatten für das nach Spielen längste Match und den längsten Satz in der olympischen Tennis-Geschichte gesorgt.

Beim regulären Wimbledon-Turnier 2010 hatte John Isner vor zwei Jahren nach einem Drei-Tage-Match über insgesamt elf Stunden und fünf Minuten 70:68 gegen Nicolas Mahut gewonnen. Daran erinnert seitdem eine kleine Gedenktafel am Platz Nummer 18.

US-Basketballer knacken die 100-Punkte-Marke

Für die Basketball-Superstars aus den USA sind die Vorrundenspiele bei Olympia nicht mehr als eine Trainingseinheit. Gegen Tunesien knackten die US-Profis erstmals in London die 100-Punkte-Marke. Im zweiten Vorrundenspiel gegen den Afrikameister setzten sich die NBA-Stars mit 110:63 (46:33) durch.

Bester Werfer beim Olympiasieger von 2008 waren Carmelo Anthony und Kevin Love mit je 16 Punkten. Bei den sich tapfer wehrenden Tunesiern kam Makram Ben Romdhane auf 22 Zähler. Für die spektakulärsten Showeinlagen sorgten LeBron James und Anthony Davis. In seinem dritten Spiel trifft Topfavorit USA am Donnerstag auf Nigeria.

Twitter-Skandal: Blatter fordert Sperre

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat eine Sperre für den Schweizer Fußballprofi Michel Morganella nach dessen beleidigenden Twitter-Äußerungen gefordert. "Das ist beschämend für die ganze Fußball-Familie. Es ist beschämend für die Olympischen Spiele, und ich unterstütze es, dass er nach Hause geschickt worden ist", sagte Blatter. "Ich bin sicher, dass die Sache dann an uns weitergeleitet wird, weil es um ein internationales Spiel geht. Und natürlich sollte er (Morganella, d. Red.) gesperrt werden."

Morganella war von der Schweizer Olympia-Delegation ausgeschlossen worden, nachdem der Profi von US Palermo über den Kurznachrichtendienst Twitter Spieler aus Südkorea auf das Übelste beleidigt hatte. Swiss Olympic kam damit einer Sanktion durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) zuvor. Morganella (23) hatte nach dem 1:2 gegen Südkorea sinngemäß gezwitschert: "Ich könnte alle Südkoreaner verprügeln. Geht euch alle abfackeln, ihr Bande von Mongos!" Der Abwehrspieler entschuldigte sich, sein Account bei Twitter wurde geschlossen. Der Schweizer Fußball-Verband (SFV) kündigte für Morganella, laut Sprecher Marco von Ah "harte Sanktionen" an.

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