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Degenfechter Fiedler erreicht olympisches Viertelfinale

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Degenfechter Fiedler verpasst Olympia-Halbfinale

01.08.2012, 15:18 Uhr | dpa

Degenfechter Fiedler erreicht olympisches Viertelfinale. Jörg Fiedler hat einen Kampf um die Medaillen knapp verpasst.

Jörg Fiedler hat einen Kampf um die Medaillen knapp verpasst. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Schweißnass schwankte Jörg Fiedler zwischen Lust und Frust. Der Degenfechter aus Leipzig wusste nicht so recht, wie er mit seinem besten Einzelabschneiden bei Olympia umgehen sollte.

"Wenn man die Chance hat, will man die Medaille auch" - das war sein erster Ansatz nach dem 11:15 unter den besten Acht gegen den Südkoreaner Jin-Sun Jung, Olympia-Fünfter von Peking. "Und wenn man dann verliert, ist es ziemlich bitter", ergänzte Fiedler.

Nach ein paar Minuten erkannte der 34 Jahre alte Europameister von 2011 aber auch, dass er in den Londoner ExCeL-Arenen nicht enttäuscht hatte: "Ich weiß schon, dass das Turnier nicht schlecht war." Fiedler ist nicht der Mann lauter Töne, obwohl er dazu am Mittwoch genug Gründe gehabt hätte.

Seine Auftritte vor der Niederlage gegen den Südkoreaner waren beeindruckend. Fiedler führte seine linke Hand exzellent und ließ Soren Thompson aus den USA, immerhin Siebter der Athen-Spiele, mit 15:4 und danach im Achtelfinale dem WM-Zweiten Bas Verwijlen aus den Niederlanden beim 15:8 keine Chance. Bei den Spielen 2000 in Sydney war Fiedler 18., 2004 in Athen hatte er Rang 25 im Einzel belegt und mit dem Team Bronze gewonnen. In Peking war er nicht dabei.

Zahlreiche Favoriten schieden lange vor Fiedler aus. Für den topgesetzten Esten Nikolaj Nowosjolow, die Schweizer Fabian Kauter und Max Heinzer als weltweite Nummer zwei und fünf und den ehemaligen ungarischen Olympia-Dritten Geza Imre war unter den besten 16 Schluss.

Nowosjolow verspielte seine Chancen beim 11:15 gegen den unorthodox fechtenden Seth Kelsey aus den USA. In der ersten Runde erwischte es Russlands Europameister Pawel Suchow, Frankreichs WM-Zweiten von 2010, Gauthier Grumier, und den aktuellen WM-Dritten Kyoung-Doo Park (Südkorea).

Fiedler-Bezwinger Jung trifft im Halbfinale der Außenseiter auf den in Polen geborenen und nun für Norwegen fechtenden Bartosz Piasecki. Kelsey und Ruben Limardo Gascon aus Venezuela, der Italiens Weltmeister Paolo Pizzo aus dem Turnier warf, bestreiten das andere Duell. Peking-Gewinner Matteo Tagliarol (Italien) hatte sich nicht qualifiziert.

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