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Slalomkanute Aigner als Fünfter im Kajak-Endlauf

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"Super": Aigner jubelt über Bronze im Kajak-Einer

01.08.2012, 18:29 Uhr | dpa

Slalomkanute Aigner als Fünfter im Kajak-Endlauf. Hoch das Paddel: Soeben realisierte Aigner, dass seine Zeit für Bronze gereicht hat.

Hoch das Paddel: Soeben realisierte Aigner, dass seine Zeit für Bronze gereicht hat. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Immer wieder stemmte Hannes Aigner sein Paddel in die Höhe und zeigte die deutschen Flaggen auf den Blättern. Die Freude über die Bronzemedaille bei seinem Olympia-Debüt kannte keine Grenzen.

Nur 24 Stunden nach dem Silber durch seinen Teamkollegen Sideris Tasiadis raste auch der Kajak-Fahrer in der zweiten Kanuslalom-Entscheidung auf das Siegerpodest. Im Finale fuhr der 23-jährige EM-Dritte im Lee Valley White Water Centre mit 94,92 Sekunden die drittschnellste Zeit im Wildwasserkanal. Besser waren nur der Olympiasieger Daniele Molmenti aus Italien in 93,43 Sekunden und der Tscheche Vavrinec Hradilek (94,78).

"Ich freue mich total. Ich bin super zufrieden mit der Bronzemedaille. Es war zwar sehr knapp zum zweiten Platz, aber das ist egal. Der dritte Platz ist super", befand Aigner. Als Bester der Qualifikation und Fünfter des Halbfinales hatte er in den Rennen zuvor bereits seine Medaillenambitionen unterstrichen.

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Vor dem Jubel über seinen Bronze-Coup musste Hannes Aigner eine gefühlt endlose Wartezeit überstehen. In seinem Kanu fuhr der nervöse Augsburger im Zielraum fortwährend von einer Seite zur anderen. Denn erst zwölf Minuten nach ihm war der Slowene Peter Kauzer gestartet. Doch der Halbfinal-Beste patzte zweimal und verhalf Aigner so zu Bronze.

"Das war eine Spannung. Man weiß, in den nächsten Minuten entscheidet es sich, welche Platzierung man bei den Olympischen Spielen hat und hat es selber nicht in der Hand. Deswegen ist man da auch ein bisschen machtlos und muss abwarten", berichtete der 23-jährige Sportsoldat und BWL-Student über die quälenden Minuten.

"Das war schon nervenaufreibend", gestand Trainer Thomas Apel, der in Peking bereits Alexander Grimm zu Olympia-Gold geführt hatte. "Vor vier Jahren habe ich auf der Tribüne gesessen. Vielleicht hätte ich das hier auch wieder machen sollen", meinte er mit einem verschmitzten Lächeln. Als der dritte Platz perfekt war, brachte Aigner das kleine deutsche Kanuslalom-Team ein Ständchen und hüpfte zu "Humba-humba-täterä" auf und ab. Anschließend umarmten sich Aigner und sein Coach herzlich.

Nach zwei von vier Entscheidungen haben die Slalomkanuten ihr Ziel von zwei Medaillen bereits erfüllt. Am Donnerstag gibt es mit Jasmin Schornberg (Hamm) noch eine weitere Chance. "Die Pflicht ist erfüllt, jetzt kann die Kür kommen", sagte Jens Kahl, Sportdirektor des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV). Und Verbandschef Thomas Konietzko erklärte: "Das war Kanuslalom auf höchstem Niveau. Im zweiten Rennen die zweite Medaille. Jetzt warten wir auf die Zugabe bei den Frauen."

Als sich die drei Medaillengewinner im Zielraum zu einem spontanen Gruppenbild in ihren Booten aufreihten, zeigte sich der DKV ungewöhnlich unvorbereitet. Denn während Molmenti und Hradilek ihre Landesfahnen hochhielten, konnte Aigner mangels Flagge nur die Arme mit ausgestreckten Fingern hochrecken. "Das war nicht so schlimm", sagte der Augsburger, wenngleich er ein wenig neidisch auf die Kollegen geschaut hatte. Chefbundestrainer Michael Trummer nahm es mit Humor: "Die Fahnen haben wir unseren Fans gegeben, damit die besser jubeln können."

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