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Zweiter Sieg für Hockey-Damen: 2:0 gegen Südafrika

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Zweiter Sieg für Hockey-Damen: 2:0 gegen Südafrika

02.08.2012, 20:35 Uhr | dpa

Zweiter Sieg für Hockey-Damen: 2:0 gegen Südafrika. Torschützin Marie Mävers (M) wird von Kristina Hillmann (l) und Jennifer Plass beglückwünscht.

Torschützin Marie Mävers (M) wird von Kristina Hillmann (l) und Jennifer Plass beglückwünscht. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Deutschlands Hockey-Damen haben sich die Chance auf eine erfolgreiche "Mission Edelmetall" erhalten und dies gleich mit mehreren Ehrenrunden durch die Riverbank Arena gefeiert.

Mit dem glanzlosen, aber verdienten 2:0 (1:0) gegen Außenseiter Südafrika gelang der Auswahl von Bundestrainer Michael Behrmann in ihrem dritten Gruppenspiel des Olympia-Turniers von London der zweite Sieg. Die Deutschen erfüllten ihre Pflicht, ohne wirklich zu überzeugen, sind aber im Halbfinal-Rennen wieder dabei.

"Nach der Niederlage gegen Australien standen wir unter Siegzwang. Von daher war es ein sehr wichtiger Erfolg, der Hoffnung macht", meinte Behrmann nach der Partie. Marie Mävers (25. Minute) und Fanny Rinne (44.) trafen für die DHB-Damen. Die benötigen in den ausstehenden Partien gegen Weltmeister Argentinien am Samstag und gegen die aufstrebenden Neuseeländerinnen am Montag jedoch nochmals eine Leistungssteigerung, um unter die Top Vier gelangen zu können.

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Dass der "Dreier" enorm zur Steigerung des Selbstbewusstseins beigetragen hat, verdeutlichte Nina Hasselmann. "Gegen Argentinien ist längst mal wieder ein Sieg fällig", meinte die Abwehrchefin. Und auch Mandy Haase, eine von noch drei Olympiasiegerinnen von 2004, versprühte Zuversicht: "Das Turnier hat gezeigt, dass hier jeder jeden schlagen kann, also warum nicht auch wir den Weltmeister?"

Gegen die weiter sieglosen Südafrikanerinnen legte die DHB-Auswahl los wie die Feuerwehr. Drei Strafecken in der Anfangsphase boten herausragende Chancen, um früh in Führung zu gehen. Doch weder Katharina Otte (5.) noch Fanny Rinne, deren Schuss an die Latte knallte (7.), oder Natascha Keller (8.) fanden den Weg ins Tor.

Damit war das Pulver vorerst verschossen. Während bei angenehmen Temperaturen auf der Tribüne die La-Ola-Welle Runde um Runde machte, tat sich auf dem Feld mehrere Minuten fast nichts mehr. Dann war es in Marie Mävers die Zweitjüngste im Kader, die die erlösende Führung herausschoss. Die Hamburgerin vollendete die starke Vorarbeit von Rekord-Nationalspielerin Keller zu ihrem ersten Turniertreffer.

Nach der Pause bemühten sich die Vize-Europameisterinnen um mehr Zug zum Tor. Zunächst hatten sie aber das Glück auf ihrer Seite, als ein Hasselmann-Fehler (40.) nicht bestraft wurde und Pietie Coetzee an der erneut starken Torfrau Yvonne Frank scheiterte (44.). Dann holte das Team seine vierte Strafecke heraus. Diesmal hatte Spielführerin Rinne mehr Glück und traf entschlossen zu ihrem zweiten Tor in London. Der Jubel war groß auf deutscher Seite, und sogar die geschlagenen Südafrikanerinnen liefen noch zwei Stadionrunden mit.

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