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Olympia 2012 Beachvolleyball: Vier deutsche Duos im Achtelfinale

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Vier deutsche Beach-Duos im Achtelfinale

03.08.2012, 12:52 Uhr | dpa

Olympia 2012 Beachvolleyball: Vier deutsche Duos im Achtelfinale. Jonathan Erdmann (l) schmettert den Ball mit letzter Kraft an Premysl Kubala vorbei zum Sieg.

Jonathan Erdmann (l) schmettert den Ball mit letzter Kraft an Premysl Kubala vorbei zum Sieg. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Elf Minuten nachdem Big Ben Mitternacht geschlagen hatte, war auch das letzte deutsche Beachvolleyball-Team für das Achtelfinale bei den Olympischen Spielen qualifiziert.

In einer engen Nachtschicht besiegten Jonathan Erdmann/Kay Matysik die Tschechen Premysl Kubala und Petr Benes 2:1 (15:21, 21:19, 15:13). "Der harte Weg war am Ende auch der schönste", sagte Matysik.

Durch den Erfolg in der Hoffnungsrunde folgte das Team bei seinem ersten Olympia-Auftritt Sara Goller/Laura Ludwig in die K.o.-Phase. Julius Brink/Jonas Reckermann und Katrin Holtwick/Ilka Semmler hatten bereits am Vortag die nächste Runde an der Horse Guards Parade in Sichtweite der Touristenattraktion gesichert.

Am Mittag hatten sich Goller/Ludwig in einer überzeugenden Vorstellung gegen Madelein Meppelink/Sophie van Gestel aus den Niederlanden das Weiterkommen verdient. Nach dem 2:0 (21:18, 21:14) bekamen die beiden Hamburgerinnen am Abend in der K.o.-Runde aber ausgerechnet die heimische Konkurrenz Holtwick/Semmler zugelost. "Es ist ein befreiendes Gefühl. Wir sind beide glücklich, dass wir in dem Pool Zweiter geworden sind", hatte Ludwig zuvor gesagt. "Wir haben immer noch viele Fehler gemacht, aber insgesamt war es ein gutes Spiel."

Die Teilnahme an der Hoffnungsrunde hatten sich Matysik/Erdmann erst am Nachmittag hart erarbeitet. "Wir haben gewonnen, das ist sehr, sehr positiv. Sonst wären wir raus", sagte der Potsdamer Erdmann nach dem mühsamen 2:1 (20:22, 21:16, 15:11) im letzten Gruppenspiel gegen Jesus Villafane Marquina/Igor Hernandez Colina aus Venezuela.

Nach dem nächtlichen Spiel vor immer leerer werdenden Zuschauerrängen war Matysik noch zu Scherzen aufgelegt: "Wir haben heute noch etwas Spielpraxis gesammelt." Schon vor dem Spiel hatte er die Bedeutung eines Sieges bei Olympia betont. "Es ist schon wichtig ein Spiel gewonnen zu haben, auch für uns selbst. Sonst wüssten wir ja nicht, wofür man die nächsten vier Jahre arbeitet."

Das zumindest war Goller/Ludwig schon vor der Partie klar. Nach einem problemlosen ersten Satz hatten Meppelink/van Gestel im zweiten Durchgang zunächst die Nase vorn, doch dann drehten die Europameisterinnen von 2010 die Anzeige zu ihren Gunsten.

Mitunter hatten die Deutschen auch das Glück des Tüchtigen. Beim Stand von 14:11 entschied sich ein Ball auf der Netzkante gerade rechtzeitig für die niederländische Seite des Sandplatzes. Mit einem cleveren Bagger sorgte Ludwig dann für die Vorentscheidung. "Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel, wir werden uns auf jeden Fall auf uns konzentrieren müssen", sagte Ludwig mit Blick auf die K.o.-Runde.

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