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2. Bundesliga: Die drei Absteiger sind heiß

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Die drei Absteiger sind heiß auf den Start

03.08.2012, 09:17 Uhr | dpa

2. Bundesliga: Die drei Absteiger sind heiß . Sami Allagui will mit Hertha BSC zurück in die Bundesliga. (Quelle: imago)

Sami Allagui will mit Hertha BSC zurück in die Bundesliga. (Quelle: imago)

Schon drei Wochen vor dem Bundesligastart hat das sommerliche Warten für die Klubs in der 2. Liga ein Ende. Vor allem bei den drei Neulingen, die aus dem Oberhaus eine Klasse herabgestiegen sind, ist die Ungeduld vor dem Saisonstart riesig. Wiedergutmachung steht für Hertha BSC, den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln ganz oben auf den Saisonplänen.

"Jetzt müssen wir 34 Spiele lang Gas geben, damit wir nächste Saison auch wieder Pflichtspiele gegen die Bayern bestreiten", blickte FCK-Verteidiger Florian Dick nach dem 2:3 im Test gegen den FC Bayern München voraus.

Vorfreude in Kaiserslautern

Fast 20.000 Dauerkarten haben die Pfälzer verkauft. "Das zeigt, dass die Fans die 2. Liga annehmen", sagte der neue Trainer Franco Foda. Der Wiederaufstieg ist das erklärte Ziel, die im Unterhaus allemal beeindruckende Betzenberg-Kulisse soll einen entscheidenden Teil dazu beitragen. Schon am Montagabend könnte es einen ersten Vorgeschmack geben, wenn zum Flutlichtspiel Union Berlin anreist.

"Wir spielen noch keinen perfekten Fußball"

Hertha-Coach Luhukay sieht vor dem Saisonstart noch Optimierungspotenzial. Das erklärte Ziel bleibt dennoch der Wiederaufstieg.

Hertha-Coach Luhukay sieht noch Optimierungspotenzial.


Schwere Auftaktgegner

Der Hauptstadtklub, der die vergangene Saison auf Rang sieben abschloss, ist ein gefährlicher Auftaktgegner für Lautern. Nicht einfacher wird es auch für Hertha BSC, das zum Saisonstart auf Paderborn trifft (ab 20.15 Uhr im Liveticker von t-online.de). Der 1. FC Köln muss indes am Sonntag in Braunschweig ran, ebenfalls ein heimlicher Anwärter für das obere Tabellendrittel.

Neuanfang in Köln

Die Rheinländer stehen nach dem nicht für möglich gehaltenen Abstieg vor einem völligen Neuanfang. "Ganz ehrlich, der neue FC ist auch für mich eine Art Wundertüte", sagte Neu-Trainer Holger Stanislawski. Im Jahr eins nach Lukas Podolski drücken die Kölner allerdings erhebliche Schulden, mehr als 20 Millionen Euro. Für eine ganze Reihe Großverdiener sucht der FC noch Abnehmer, um das Minus nicht noch weiter in die Höhe schießen zu lassen.

Die beiden Geheimfavoriten der neuen Saison kommen aus Bayern. In einer Aufstiegsumfrage unter den Zweitliga-Trainern erhielten 1860 München und der FC Ingolstadt überraschend viele Stimmen. Und zumindest die Sechzigern machen vor ihrem ersten Heimspiel gegen Aufsteiger Jahn Regensburg auch keinen Hehl aus der gewagten Zielformulierung. "Wir schalten jetzt um auf Attacke. Wir haben eine historische Chance", sagte Geschäftsführer Robert Schäfer.

Schon am Freitagabend wird es für das im Sommer mit viel Geld umformierte Ingolstädter Team ernst, wenn Energie Cottbus an die Donau kommt (ab 17.45 Uhr im Liveticker von t-online.de) . "Ich denke, dass es nach zwei schwierigen Serien richtig ist, wenn wir uns zurückhalten", sagte FCI-Kapitän Stefan Leitl dem "kicker". In Sachen Angriffslust kann sich Ingolstadt von den Löwen einiges abschauen.

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