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Dong Dong gewinnt Trampolin-Gold - Stehlik Neunter

03.08.2012, 19:08 Uhr | dpa

Dong Dong gewinnt Trampolin-Gold - Stehlik Neunter. Henrik Stehlik wurde starker neunter.

Henrik Stehlik wurde starker neunter. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Der Hallensprecher begrüßte ihn als "Nice Guy" und als "Gentleman des Trampolin-Sports". Mit seiner letzten Vorstellung auf dem Spanntuch hat Henrik Stehlik seinem Ruf als "netter Kerl" noch einmal alle Ehre gemacht.

Zwar verpasste der 31-Jährige aus Salzgitter das Finale als Neunter haarscharf. Er verabschiedete sich aber mit einer persönlichen Bestleistung und einer starken Leistung eindrucksvoll am Ende seiner Karriere. Der Olympia-Dritte von 2004 kam nach Pflicht und Kür mit 106,065 Punkten auf eine Platzierung, die er zuvor kaum erhoffen durfte.

"Ich bin total überwältigt. Ich habe so knapp das Finale verpasst, das hatten mir die wenigsten zugetraut. Ich bin dankbar, dass ich diesen Augenblick noch einmal genießen durfte", sagte der Doktorand der Politik-Wissenschaften mit einem Lächeln im Gesicht.

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Der Chinese Dong Dong wurde seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. Mit 62,990 Punkten holte er das zweite Trampolin-Gold für Chinas Männer in der Olympia-Geschichte. Der zehnmalige Weltmeister erwies sich vor 14 000 Zuschauern in der North Greenwich Arena sowohl in Flughöhe als auch Ausführung als der überragende Turner. Sein Landsmann und Peking-Sieger Lu Chunlong musste mit 61,319 Punkten auch noch dem russischen Europameister Dmitri Uschakow (61,769) den Vortritt lassen und gewann Bronze.

Stehlik war als krasser Außenseiter in den Wettkampf gegangen. Mit Rang 14 nach der Pflicht, als er bei zwei Sprüngen zu weit ans Ende des Sprungtuches kam, war die Finalteilnahme bereits fast erledigt. In der Kür patzten aber einige Turner, Stehlik konnte überraschend doch noch an den Endkampfplätzen kratzen. "Die Acht im Finale haben es alle verdient. Es hätte uns noch einer ein Geschenk machen müssen, damit es geklappt hätte. Aber so etwas wünschen wir keinem", sagte Cheftrainer Michael Kuhn.

Der Coach schwärmte vom Altmeister Stehlik: "Ich bin ja so stolz." Zwar könne man nie ganz glücklich sein, wenn man so knapp am Finale vorbeiturnt. "Aber mit dieser Bestleistung hat Henrik das Optimum herausgeholt, er ist jetzt viertbester Europäer. Einfach stark", urteilte Kuhn. Stehlik will sich jetzt am Samstag den Wettkampf von Teamkollegin Anna Dogonadze anschauen. "Und dann wird gemeinsam gefeiert", kündigte er an. Die Athen-Olympiasiegerin hatte ihren Teamgefährten am Freitag gleichfalls auf der Tribüne angefeuert.

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