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Werder Bremen im Check: Mit dem jüngsten Kader zurück zum Erfolg

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Schaaf: "Wir befinden uns auf einem guten Weg"

14.08.2012, 10:07 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Werder Bremen im Check: Mit dem jüngsten Kader zurück zum Erfolg. Werder Bremens junge Wilde beim Torjubel. (Quelle: imago)

Werder Bremens junge Wilde beim Torjubel. (Quelle: imago)

Bei Werder Bremen ist der Jugendwahn ausgebrochen. Die Norddeutschen präsentieren zur Saison 2012/13 eine Mannschaft mit etlichen neuen Gesichtern und wollen mit dem jüngsten Kader der Liga für Furore sorgen.

Die vielzitierte neu zusammengestellte "Wundertüte" Werder offenbart in ihren Tests gegen hochkarätige Gegner eine ansprechende Form. Auch die Verantwortlichen sind mit der Kaderzusammenstellung zufrieden. "Wir befinden uns auf einem guten Weg, die Stimmung ist unheimlich positiv", sagt Trainer Thomas Schaaf und freut sich insbesondere über den starken Eindruck seiner neuen Offensive. In der Teamcheck-Serie stellt t-online.de Werder Bremen vor.

1. Personelle Situation

Der Umbruch bei Werder ist gewaltig. Nicht nur, dass Stars wie Naldo, Claudio Pizarro, Tim Wiese oder Marko Marin den Klub verlassen haben. Auch das Spielsystem der vergangenen Saison wurde ausgemustert. In der Vorbereitung wurde meist mit einem offensiven 4-1-4-1-System mit zwei Außenstürmern operiert. Werder will über die Flügel für Torgefahr sorgen. Immerhin zahlte Klubchef Klaus Allofs knapp 5,5 Millionen Euro an Juventus Turin, um mit Eljero Elia einen Spieler zu verpflichten, der genau dort seine Stärken besitzt.

Gemeinsam mit dem Österreicher Marko Arnautovic soll der Niederländer die neue Flügelzange bilden. Die beiden Paradiesvögel sollen den bisherigen Bayern-Stürmer Nils Petersen mit Flanken füttern. Hinter der Spitze könnte Kevin de Bruyne für Akzente sorgen. Der Offensiv-Allrounder wurde vom FC Chelsea für ein Jahr ausgeliehen. Zudem verpflichtete Werder mit dem Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie (Slovan Liberec), der bei der EM im Trikot der Tschechen auf sich aufmerksam machte, und Innenverteidiger Assani Lukimya (Fortuna Düsseldorf) zwei Defensivspieler. Auch die beiden Keeper Raphael Wolf (SV Kapfenberg) und Richard Strebinger (Hertha BSC II) sind neu im Werder-Kader.

Das neue Bremer Team. (Quelle: imago)Das neue Bremer Team. (Quelle: imago) 2. Stärken und Schwächen

Werder Bremen steht seit Jahren für spektakulären Offensiv-Fußball. Der Angriff war und ist das Prunkstück der Hanseaten. An der offensiven Spielphilosophie von Thomas Schaaf wird sich wohl auch mit dem neuen System nichts ändern. Allerdings bleibt abzuwarten, wie die Akteure die neue Taktik verinnerlichen. Gelingt dies nicht, könnte Bremens größte Stärke zur größten Schwäche werden.

Eine andere Baustelle scheint Bremen in dieser Saison endgültig behoben zu haben. Die Defensive wirkte in den Vorbereitungsspielen größtenteils sattelfest. Mit dem Innenverteidiger-Duo Sokratis und Lukimya sowie Gebre Selassie und Lukas Schmitz auf den Außenbahnen sind die Bremer deutlich stabiler aufgestellt als in der Vorsaison.

Auch die Ausgeglichenheit des Kaders ist in dieser Saison ein Pluspunkt. Die Werderaner sind auf fast allen Positionen doppelt besetzt, können etwaige Ausfälle adäquat ersetzen. Einzig im Sturmzentrum fehlt den Hanseaten noch ein weiterer Angreifer mit Klasse-Format.

3. Der Trainer

Schaaf steht wohl vor seiner schwersten Saison an der Weser. Der 50-Jährige änderte in seiner dreizehnten Saison als Werder-Coach nicht nur die Taktik, sondern muss mit einem stark veränderten Kader in die Jubiläums-Saison der Bundesliga starten. Zuletzt hatte Schaaf zusammen mit Werder-Boss Allofs bei den Transfers kein glückliches Händchen. An seiner fachlichen Kompetenz besteht dennoch kein Zweifel. Der ehemalige Werder-Spieler (281 Spiele; 14 Tore) hat die volle Rückendeckung der Werder-Anhänger.

4. Die Prognose

Bei Werder hängt in dieser Saison fast alles von den Neuzugängen ab. Schlagen Elia, de Bruyne und Co ein, funktioniert das neue Spielsystem, haben die Grün-Weißen nach zwei mageren Spielzeiten gute Chancen, wieder um einen internationalen Startplatz zu kämpfen. Dafür müssen die Hanseaten jedoch vor heimischer Kulisse beständiger werden. In der Vorsaison gelangen gerade einmal acht Siege im Weserstadion - zu wenig für ein Team mit internationalen Ambitionen. Bremen wird eine erfolgreiche Saison spielen und sich am Ende zwischen den Plätzen fünf bis sieben einreihen.

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