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Olympia: Williams zerstört Scharapowa

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Serena Williams überrollt Maria Scharapowa

04.08.2012, 16:53 Uhr | t-online.de

Olympia: Williams zerstört Scharapowa. Serena Williams gewinnt die Goldmedaille in London.  (Quelle: Reuters)

Serena Williams gewinnt die Goldmedaille in London. (Quelle: Reuters)

Es sollte das große Tennis-Finale der Frauen um die Olympia-Krone in Wimbledon werden, doch es wurde zu einer Demontage: Serena Williams hat Maria Scharapowa im Spiel um Gold zerstört, sie mit brachialer Gewalt wie ein Ballmädchen aussehen lassen. 6:0, 6:1 hieß es nach nur 63 Minuten in einem Finale, das so einseitig war wie zuletzt wohl nur das Endspiel der French Open 1988, als Steffi Graf die bedauernswerte Natalia Zwerewa mit 6:0, 6:0 nach Hause geschickt hatte.

Die 30-jährige Williams holte einstweilen zum ersten Mal in ihrer schillernden Karriere Olympiagold im Einzel. Unaufhörlich wild hüpfend feierte sie ihren Erfolg, der in keiner Minute des olympischen Turniers auch nur im Ansatz gefährdet war. Sie verlor in sechs Matches insgesamt nur 17 Spiele.

Folgt nach Einzel- auch noch Doppel-Gold?

"Serena scheint derzeit so selbstbewusst wie selten zu sein", stellte Steffi Graf sehr treffend fest. "Alle Grand Slams und Gold bei Olympia zu gewinnen, besser geht es nicht. Es muss für sie ein unglaubliches Gefühl sein." Ein Gefühl, an das sich die Gräfin vermutlich noch gut erinnern kann, schließlich gelang ihr dieser Coup im Jahr 1988, als sie ihren bis heute unerreichten Golden Slam vollendete.

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Zwölf Jahre nach ihrer älteren Schwester Venus, die das Schauspiel auf dem Rasen mit weitgehend unbewegter Miene von der Tribüne aus verfolgte, hat nun auch Serena ihr ersehntes Einzelgold. Und im Doppel, daran dürfte kaum ein Zweifel bestehen, wird der "Sister Act" am Sonntag den dritten gemeinsamen Olympiasieg nach 2000 in Sydney und 2008 in Peking perfekt machen.

Einziges Spiel für Scharapowa nach 45 Minuten

Am ersten Finaltag überrollte Serena ihre keinesfalls namenlose Gegnerin mit der Wucht einer Dampframme. 45 Minuten waren bereits gespielt, als Scharapowa beim Spielstand von 6:0, 3:0 für Williams der erste Spielgewinn zum 3:1 glückte. Als sie im anschließenden Spiel dann auch noch zwei Breakbälle zum 3:2 hatte, reagierte die ansonsten eher kühle Scharapowa für ihre Verhältnisse fast schon euphorisch - doch am Ende stand das 4:1.

Angesichts des einseitigen Geschehens auf dem Rasen spielte Mutter Oracene Williams in der Box eher gelangweilt mit ihrem Smartphone herum. Sie versäumte nicht viel, musste sich aber beeilen, um ihre Botschaft rechtzeitig fertigzuschreiben: Nach etwas mehr als einer Stunde verwandelte die Tochter ihren ersten Matchball mit einem Ass zu einem Olympiasieg, der nicht viel deutlicher hätte ausfallen können. Die Bronzemedaille ging zuvor bereits an die Weltranglistenerste Wiktoria Asarenka, die im Viertelfinale den Siegeszug von Angelique Kerber gestoppt hatte, dann aber im Halbfinale gegen Williams ohne Chance war.

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