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Olympia 2012: Britta Steffen und Nadine Müller enttäuschen

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Olympia 2012  

Britta Steffen und Nadine Müller enttäuschen

04.08.2012, 22:33 Uhr | dpa, sid

Olympia 2012: Britta Steffen und Nadine Müller enttäuschen. Britta Steffen (l.) und Nadine Müller enttäuschen. (Fotos: dpa) (Quelle: dpa)

Britta Steffen (l.) und Nadine Müller enttäuschen. (Fotos: dpa) (Quelle: dpa)

Britta Steffen schaute ohne große Regung auf die Anzeigetafel. Dann kletterte sie als Erste aus dem Becken und gratulierte fair dem Medaillen-Trio - sie selbst hatte über 50 Meter Freistil eine Medaille nur um sieben Hundertstelsekunden verpasst. Nach 24,46 Sekunden schlug die Doppel-Olympiasiegerin am Schlusstag der olympischen Beckenwettbewerb in London als Vierte an. "Es ist schade, ich hätte mir wirklich sehr gewünscht, dass ich eine Medaille holen kann für unsere Mannschaft", sagte Steffen. Alle Entscheidungen und Ergebnisse finden Sie im t-online.de-Live-Ticker

Anders als vor vier Jahren konnte sie die Bilanz nicht mehr aufbessern. Der Sieg ging wie über 100 Meter an die Niederländerin Ranomi Kromowidjojo. Ihre 24,05 Sekunden bedeuten olympischen Rekord. Nach dem Rennen hatte Steffen am ARD-Mikrofon schnell das Lächeln wiedergefunden. "Vielleicht hat nur das Quäntchen Glück ein bisschen gefehlt", sagte die Berlinerin. Die Zukunft ihrer großen Karriere ließ sie offen. "Ich werde erstmal in die Pause gehen, dann ganz genau überlegen. Die Leidenschaft für das Schwimmen habe ich immer noch. Bisher bin ich immer gestärkt aus Niederlagen hervorgegangen."

Enttäuschungen auch in der Leichtathletik

Enttäuscht war auch die Diskuswerferin Nadine Müller. Statt der erhofften Medaille reichte es für die WM- und EM-Zweite nur zu Platz fünf. Sie schleuderte die Scheibe nur auf 65,94 Meter. Vor den Augen von Prinz William und seiner Frau Kate sowie knapp 80.000 Zuschauern bekam sie ihre Nerven nicht in den Griff.

Gold gewann Europameisterin Sandra Perkovic mit dem Landesrekord von 69,11 Metern - die ehemalige Dopingsünderin ist damit die erste Leichtathletik-Olympiasiegerin aus Kroatien. Silber sicherte sich die Jahres-Weltbeste Darja Pischtschalnikowa aus Russland (67,56 Meter), bis April 2011 ebenfalls wegen Dopings gesperrt. Bronze ging an Weltmeisterin Li Yanfeng aus China (67,22). Junioren-Weltmeisterin Anna Rüh belegte mit 61,36 Metern Rang zehn.

Europameister Bayer fehlen zwei Zentimeter

Ebenfalls ohne Medaille blieb Weitspringer Sebastian Bayer bei seinen zweiten Olympischen Spielen. Die Winzigkeit von zwei Zentimetern fehlten dem Europameister zur Bronzemedaille. Während die englischen Fans den Olympiasieg ihres Landsmanns Greg Rutherford (8,31 Meter) feierten, blieb für Bayer mit 8,10 Meter nur der fünfte Platz. Silber gewann Mitchell Watt aus Australien (8,16 Meter) vor Will Claye (8,12 Meter/USA). Auch der Schwede Michel Torneus (8,11 Meter) war noch besser als Bayer.

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