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Olympia live: Deutschlands Florett-Fechter erkämpfen Bronze

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Olympia live: Deutschlands Florett-Fechter erkämpfen Bronzemedaille

05.08.2012, 20:09 Uhr | sid, dpa

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Florett-Fechter erkämpfen Bronze

Die deutschen Fechter haben die zehn olympischen Wettbewerbe von London mit einmal Silber und einmal Bronze beendet. Fünf Tage nach Platz zwei für Degen-Ass Britta Heidemann belegten Peter Joppich, Benjamin Kleibrink, Sebastian Bachmann und André Weßels mit dem 45:27 über die USA den dritten Platz.

Das deutsche Trio hatte im Halbfinale gegen Japan beim 40:41 nach Verlängerung nach Meinung des deutschen Trainers Ulrich Schreck auch wegen umstrittener Entscheidungen des Kampfgerichts verloren. Im anderen Gefecht der Vorschlussrunde hatten sich die favorisierten Italiener gegen die USA mit 45:24 durchgesetzt. Gegen Japan lagen die deutschen Florettherren zwischendurch ebenso deutlich zurück wie zuvor beim 44:40 im Viertelfinale gegen Russland.

Kluge fährt an Bahnrad-Medaille vorbei

Roger Kluge hat im olympischen Bahnrad-Mehrkampf knapp eine Medaille verpasst. Der Cottbuser belegte am Sonntag im Velodrom von London mit 33 Punkten den vierten Platz im Omnium. Zum Abschluss des Sechskampfes beendete Kluge das 1000-Meter-Zeitfahren in 1:03,144 Minuten als Fünfter. Erster Olympiasieger im Omnium wurde der Däne Lasse Norman Hansen mit 27 Punkten vor dem Franzosen Bryan Coquard mit 29 Zählern und dem Briten Edward Clancy mit 30 Punkten.

Niederlage für Hockey-Herren

Die deutschen Hockey-Herren haben den vorzeitigen Halbfinal-Einzug verpasst. In der vorletzten Vorrunden-Begegnung musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Markus Weise den Niederlanden 1:3 (1:1) geschlagen geben. Der Goldmedaillengewinner von Peking 2008 kassierte damit die erste Olympia-Niederlage seit dem Halbfinale 2004 bei den Spielen in Athen.

Murray lässt Federer keine Chance

Andy Murray hat das Einzel-Finale im olympischen Tennis-Turnier gewonnen. Der Brite deklassierte im Endspiel den Schweizer Weltranglisten-Ersten Roger Federer mit 6:2, 6:1, 6:4 und feierte damit den ersten großen Titel seiner Karriere. Zugleich nahm er Revanche für die Niederlage im Wimbledon-Endspiel vier Wochen zuvor. Federer muss dagegen weiter auf sein erstes olympisches Einzel-Gold warten. Vor vier Jahren in Peking war der 17-fache Grand-Slam-Turnier-Sieger mit seinem Landsmann Stanislas Wawrinka Olympiasieger im Doppel geworden.

Springreiter schon ausgeschieden

Bereits nach der Hälfte des olympischen Teamwettbewerbs sind die deutschen Springreiter völlig überraschend aus dem Medaillenkampf ausgeschieden. In den vier Runden des ersten Tages sammelte die Equipe von Bundestrainer Otto Becker zwölf Strafpunkte. Damit gelang nicht der Sprung unter die ersten acht Nationen. In Führung liegt überraschend das Team aus Saudi Arabien, das nur einen Strafpunkt wegen Zeitüberschreitung kassierte. "Wir müssen das akzeptieren, dass die anderen besser waren", sagte Bundestrainer Otto Becker.

Williams-Schwester triumphieren im Doppel

Serena und Venus Williams haben in London ihren dritten Olympiasieg im Doppel gefeiert. Die Schwestern aus den USA gewannen in Wimbledon 6:4, 6:4 gegen das tschechische Duo Andrea Hlavackova und Lucie Hradecka.

Schon 2000 in Sydney und vor vier Jahren in Peking hatten sie sich die Goldmedaille gesichert. Für Serena Williams war es nach ihrem eindrucksvollen Triumph im Einzel gegen die Russin Maria Scharapowa die zweite Goldmedaille in der britischen Hauptstadt und der vierte Olympiasieg insgesamt. Venus Williams hatte 2000 im Einzel triumphiert und hat nun ebenfalls viermal Gold geholt.

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Mikitenko geht bei Marathon leer aus

Die Äthiopierin Tiki Gelana hat Olympia-Gold im Marathon gewonnen. Die Rotterdam-Siegerin setzte sich in der olympischen Rekordzeit von 2:23:07 Stunden vor Priscah Jeptoo aus Kenia durch, die das Ziel vor dem Buckingham Palace fünf Sekunden später erreichte. Bronze holte die Russin Tatjana Petkowa Archipowa in 2:23:29 Stunden.

Irina Mikitenko landete auf dem 14. Platz: Die zweifache Gewinnerin des London-Marathons kam 3:37 Minuten hinter Olympiasiegerin Gelana ins Ziel. Susanne Hahn aus Saarbrücken belegte in 2:30:22 Stunden Platz 32.

Joppich führt Fechter ins Halbfinale

Nach einer tollen Aufholjagd haben Deutschlands Florettherren das Halbfinale erreicht. Der viermalige Weltmeister Peter Joppich machte als Schlussfechter gegen Russland aus einem 33:36 noch ein 44:40. Gegner in der Vorschlussrunde ist Japan, das gegen Weltmeister China überraschend deutlich mit 45:30 gewann. Peking-Gewinner Benjamin Kleibrink führte das deutsche Trio, zu dem noch Sebastian Bachmann gehörte, mit einem 11:6 im vorletzten Teilgefecht heran. Joppich machte den nicht mehr erwarteten Sieg des WM-Dritten von 2011 dann perfekt.

Aus für Boxer Kölling

Halbschwergewichtler Enrico Kölling ist im Achtelfinale des olympischen Boxturniers gescheitert. Der 22-jährige Berliner unterlag dem an Nummer zwei gesetzten Algerier Abdelhafid Benchabla mit 9:12 Punkten. In dem ausgeglichenen und temporeichen Gefecht war Kölling immer im Vorwärtsgang, konnte aber nicht so viele Treffer landen wie sein Konkurrent. "Das war ein ganz enges Ding. Mir hat das Glück gefehlt, denn die letzte Runde habe ich für mich gesehen", sagte Kölling.

Damit ist von vier gestarteten deutschen Boxern nur noch Stefan Härtel im Turnier. Der Berliner Mittelgewichtler kämpft Montag im Viertelfinale gegen den Briten Anthony Ogogo. Sollte er ins Halbfinale einziehen, hätte er bereits eine Medaille sicher. Patrick Wojcicki und Erik Pfeifer waren schon in der ersten Runde ausgeschieden.

Alle Entscheidungen und Ergebnisse finden Sie im t-online.de-Live-Ticker

Peking-Sieger Steiner verzichtet auf Foto

Peking-Olympiasieger Matthias Steiner wird bei einem möglichen Medaillengewinn kein Foto während der Siegerehrung in die Kameras halten. Auch nicht von seinem zweijährigen Sohn und seiner Frau Inge Posmyk, die er vor zweieinhalb Jahren geheiratet hat. "Das würde ihm auch keiner abnehmen. Das mit Susi war etwas Einmaliges. Das soll es auch bleiben", sagte Posmyk in einem Interview der "Welt am Sonntag".

Steiners erste Ehefrau Susann, die er 2005 geheiratet hatte, war anderthalb Jahre später bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Vor allem die Geste, als er bei der Siegerehrung in Peking das Foto seiner verstorbenen Frau zeigte, rührte Millionen Menschen und machte ihn zu einem der bekanntesten Olympiasieger weltweit.

Indiens NOK ruft den CAS an

Im Fall seines nachträglich zum Verlierer erklärten Boxers Krishnan Vikas hat das Olympische Komitee Indiens den Internationalen Sportgerichtshof CAS angerufen. Das Urteil im Weltergewichts-Fight gegen Errol Spence aus den USA war vom Weltverband AIBA nachträglich von einem 13:11-Sieg in eine 13:15-Niederlage umgewandelt worden.

Zwei Verwarnungen gegen den Asiaten seien entgegen des Reglements nicht in jeweils zwei Punkte für Spence umgewandelt worden, hieß es zur Begründung. Der US-Boxer, letzter Amerikaner im Turnier, würde im Viertelfinale am Dienstag auf den Russen Andrej Samkowoi treffen.

Storl drückt die Daumen

Kugelstoß-Koloss geht Kanu gucken: David Storl wendet sich nun dem Sport seiner Freundin Carolin Leonhardt zu: Die 27-Jährige kämpft am Mittwoch um Gold im Viererkajak, und der Silbermedaillengewinner wird nach Eton fahren, um sie anzufeuern. "Ich muss erst mal schauen, dass ich noch Karten bekomme. Und ich weiß gar nicht, wie ich da hinkomme", sagte der fünf Jahre jüngere Chemnitzer und ahnt: "Ich werde da noch ein bisschen aufgeregter sein als bei meinem Wettkampf."

In der Nacht nach dem knapp verpassten Olympiasieg saß Storl noch bis um 3 Uhr im Deutschen Haus mit Trainer Sven Lang und Kollege Ralf Bartels zusammen. Carolin Leonhardt war erst am gleichen Tag aus Deutschland angereist und konnte bei dem Kugelstoß-Krimi, als ihrem Lebensgefährten nur drei Zentimeter zum polnischen Sieger Tomasz Majewski (21,89 Meter) fehlten, nicht im Olympiastadion sein.

Die beiden konnten nur telefonieren. "Sie hat sich riesig gefreut", erzählte Storl.

Goller und Ludwig müssen zur Geisterstunde ran

Die Viertelfinalbegegnung der früheren Europameisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig beim olympischen Beachvolleyballturnier ist kurzfristig verschoben worden. Das Duo aus Berlin wird am Sonntag erst um 23.00 Uhr Ortszeit/0.00 MESZ auf der Horse Guards Parade gegen die brasilianischen Weltmeisterinnen Larissa/Juliana antreten. Ursprünglich sollte das Spiel bereits um 18.00 Uhr Ortszeit beginnen.

Hockey-Damen vor dem Aus

Das angepeilte Halbfinale ist für Deutschlands Hockey-Damen weite Ferne gerückt. Die Mannschaft von Bundestrainer Michael Behrmann kassierte beim 1:3 (0:2) gegen Weltmeister Argentinien bereits die zweite Niederlage im Turnier und hat nur noch theoretische Chancen auf den Einzug in die Vorschlussrunde. Im abschließenden Gruppenmatch ist am Montag zum einen ein hoher Sieg gegen Neuseeland nötig. Zudem müssten die anderen Ergebnisse in der Gruppe B passen.

Vor 9000 Zuschauern fiel der Anschlusstreffer durch Nina Hasselmann (66. Minute) zu spät. Tore von Daniela Sruoga (13.), Superstar Luciana Aymar (28.) und Rocio Sanchez-Moccia (67.) besiegelten die Niederlage für die Deutschen, die mit dem hohen Favoriten, gegen den sie seit viereinhalb Jahren nicht mehr gewonnen haben, einfach nicht mithalten konnten.

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Olympia live: Florett-Fechter Peter Joppich (r.) triumphiert über seinen russischen Kontrahenten. (Quelle: dpa)Olympia live: Florett-Fechter Peter Joppich (r.) triumphiert über seinen russischen Kontrahenten. (Quelle: dpa)

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