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Olympia 2012: Deutsche Fecht-Herren holen Bronze

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Bronze für die deutschen Fecht-Herren

06.08.2012, 10:21 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Olympia 2012: Deutsche Fecht-Herren holen Bronze. Peter Joppich und die Fecht-Herren gewinnen Team-Bronze.  (Quelle: dapd)

Peter Joppich und die Fecht-Herren gewinnen Team-Bronze. (Quelle: dapd)

Die deutschen Florettfechter um den viermaligen Einzelweltmeister Peter Joppich haben die Bronzemedaille im olympischen Teamwettbewerb gewonnen. Im kleinen Finale besiegten Joppich, Peking-Sieger Benjamin Kleibrink, Sebastian Bachmann und Andre Weßels die USA deutlich mit 45:27. Dabei musste Weßels zwischenzeitlich für den verletzten Bachmann einspringen. Dieser war unglücklich auf die Plange gefallen und hatte sich bei dem Sturz derart verletzt, dass er nicht weiterfechten konnte. Alle Entscheidungen und Ergebnisse finden Sie im t-online.de-Live-Ticker

Ersatzmann Weßels nahm seine Rolle sofort an, zumal auch er sich durch seinen Einsatz eine Medaille verdiente, die ihm als nicht eingesetzter Ersatz ansonsten verwehrt geblieben wäre. Joppich als Schlusskämpfer setzte dann die letzten entscheidenden Treffer, ehe das Quartett die Bronzemedaille feiern konnte.

Zoff ums Halbfinale: "Das stinkt!"

Dabei hätte es beinahe sogar zu Silber oder mehr gereicht, doch in einem dramatischen Halbfinale hatte das deutsche Team mit 40:41 im sudden death gegen Japan verloren. Nachher sprachen die Deutschen sogar von einem "ganz miesen Ding" (Kleibrink), das sich die Kampfrichter dort erlaubt hätten. Drei umstrittene Entscheidungen im letzten Gefecht zu Ungunsten von Joppich und zu Gunsten der Japaner hatten am Ende zum Sieg der Asiaten geführt.

"Das stinkt - und mir stinkt das gewaltig", redete sich auch Bundestrainer Ulrich Schreck in Rage. Er sprach von einer "Retourkutsche für Damendegen" und bezog sich auf die Sekunden-Posse um Britta Heidemann, als diese in ihrem Halbfinale erst nach Jury-Entscheid gegen die Südkoreanerin Shin A Lam zur Siegerin erklärt worden war und im Finale anschließend Silber gewann.

Ausgerechnet ein Südkoreaner als Videorichter

Das pikante und entscheidende Detail: Der Videorichter, der Joppich nun einen Strich durch die Rechnung und damit das deutsche Team ums Finale brachte, war Südkoreaner. 40:40 stand es im Gefecht um den Finaleinzug, dann traf Joppich zweimal - und jubelte zweimal über den vermeintlichen Erfolg. Doch zweimal ließ der Obmann den Treffer nach Studium der Video-Aufzeichnung nicht zählen, auch um den folgenden dritten Treffer gab es noch Streit. Beide Lampen leuchteten, der Referee studierte erneut die Wiederholung per Video, die Fechter tigerten ratlos auf der Planche herum - ehe der Obmann den Japanern den Treffer zusprach.

"Es kann nicht sein, dass das jetzt auf dem Rücken der Sportler ausgetragen wird", beklagte sich Schreck. Nur gut, dass das Quartett und der Bundestrainer am Ende des Tages doch noch jubeln konnten. Bezeichnend, wie der am Knie verletzte Bachmann nach dem Medaillengewinn auf Krücken durch die Halle humpelte und mit einem gequälten Lächeln sagte: "Nun erstmal feiern!"

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