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Olympia: Kampfrichter in der Kritik

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Fragwürdige Entscheidungen der Kampfrichter überschatten Olympia

06.08.2012, 19:57 Uhr | t-online.de

Olympia: Kampfrichter in der Kritik. Eine entgeisterte Lilli Schwarzkopf nach dem abschließenden 800-Meter-Rennen. (Quelle: dpa)

Eine entgeisterte Lilli Schwarzkopf nach dem abschließenden 800-Meter-Rennen. (Quelle: dpa)

Bei den Olympischen Spielen in London kämpfen die besten Sportlerinnen und Sportler der Welt um Ruhm, Ehre und Edelmetall. Da müsste man meinen, dass über alle Entscheidungen auch die besten Kampfrichter der Welt wachen, um faire und den Regeln konforme Wettkämpfe zu garantieren. Das jedoch scheint bei Olympia 2012 einmal mehr nicht der Fall zu sein. Auch dieses Jahr gerät das Internationale Olympische Komitee (IOC) in die Kritik, weil seine Schiedsrichter mitunter haarsträubende Urteile treffen (siehe Foto-Show).

Die jüngsten Diskussionen betrafen zum wiederholten Male auch deutsche Sportler. Die deutschen Florettfechter kassierten eine höchst zweifelhafte Niederlage im Team-Halbfinale gegen Japan. Hinterher sprachen sie von einer "Retourkutsche" der Kampfrichter für die ebenfalls so umstrittene Entscheidung um Degenfechterin Britta Heidemann.

K.o. für das Ansehen der Kampfrichter

Anschließend gab es sogar noch Tränen der Enttäuschung bei Deutschlands jüngster Olympia-Teilnehmerin. Bei ihrem Debüt im Zeichen der Ringe war die erst 16 Jahre alte Turnerin Janine Berger als Vierte nur ganz knapp an Bronze vorbeigesprungen. Nicht mal ein Zehntelpunkt fehlte ihr auf Platz drei. "Da muss man doch weinen, wenn man von den Kampfrichterinnen so mies behandelt wird", war die deutsche Meisterin untröstlich.

Lilli Schwarzkopf: "Das war wie in der Hölle"

Die deutsche Siebenkämpferin gewinnt Silber. Doch erst wird sie disqualifiziert, weil sie mit der Russin Kristina Sawizkaja verwechselt wird.

Siebenkämpferin holt Silber nach Disqualifikation.


Stein des Anstoßes war die Bewertung ihrer Konkurrentin Maria Paseka aus Russland. Auch Cheftrainerin Ulla Koch war erbost: "Das kann nicht wahr sein. Für die Russin hätte es viel mehr Abzüge geben müssen." Denn während die Deutsche ihre beiden Sprünge sicher gestanden hatte, wackelte die Russin, wurde für die Fehler aber in den Wertungen nicht bestraft.

Auch Lilli Schwarzkopf kann von unverständlichen Entscheidungen ein Liedchen singen. Die Siebenkämpferin hatte nach dem Schlusslauf über 800 Meter gar um ihre Medaille bangen müssen, da auf den Anzeigetafeln plötzlich angezeigt wurde, sie sei disqualifiziert worden. Erst mehrere Einsprüche später war klar, dass die Kampfrichter sie mit einer Konkurrentin verwechselt hatten. Silber für Schwarzkopf, aber der K.o. für das Ansehen der Kampfrichter bei Olympia.

Hockey-Damen in Rage

Keine Kampf-, sondern Schiedsrichter brachten die deutschen Hockey-Damen in Rage. Ihnen wurden beim 0:0 gegen Neuseeland - das das Ende aller Halbfinal-Träume bedeutete - zwei vermeintliche Tore von Maike Stöckel und Julia Müller nach Video-Beweisen nicht anerkannt. "Ich habe den Ball mit der Hand berührt, und die Hand gehört zum Stock", sagte Stöckel. "Es ist mir unverständlich, wie man das bei HD-Bildern und acht Einstellungen nicht entscheiden kann", sagte Trainer Michael Behrmann.

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