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Olympia-Ticker: Europameister Frank Stäbler verpasst Bronze im Ringen knapp

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Hockey-Herren nur mit Remis gegen Neuseeland

08.08.2012, 01:53 Uhr | dpa, sid

Olympia-Ticker: Europameister Frank Stäbler verpasst Bronze im Ringen knapp. Das Spiel zwischen Deutschland und Neuseeland ist ein feuchte Angelegenheit. (Quelle: Reuters)

Das Spiel zwischen Deutschland und Neuseeland ist ein feuchte Angelegenheit. (Quelle: Reuters)

Die deutschen Hockey-Herren haben sich im bedeutungslosen letzten Gruppenspiel gegen Neuseeland eine unerwarteten Punktverlust geleistet. Nach der schwächsten Turnierleistung kam die bereits für das Halbfinal-Duell mit Weltmeister Australien qualifizierte Auswahl von Bundestrainer Markus Weise gegen Außenseiter Neuseeland nach verschlafener erster Halbzeit nicht über ein 5:5 (2:4) hinaus. Alle Entscheidungen und Ergebnisse finden Sie im t-online.de-Live-Ticker

Die Tore von Oskar Deecke (10. Minute), Florian Fuchs (27.), Thilo Stralkowski (47.) und Christopher Zeller (51./69.) reichten in der von eigenartigen Schiedsrichter-Entscheidungen begleiteten Partie nicht zum Sieg der deutschen Mannschaft. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Kapitän Max Müller, der von einem Schuss an der Hand getroffen wurde und ausgewechselt werden musste. Eine Untersuchung sollte genauen Aufschluss über die Schwere der Blessur geben.
 (Quelle: t-online.de)

Europameister verpasst Medaille

Europameister Frank Stäbler hat beim olympischen Ringer-Turnier die Bronzemedaille in der Klasse bis 66 Kilogramm knapp verpasst. Der Griechisch-Römisch-Spezialist verlor im kleinen Finale gegen den Georgier Manuchar Zschadaja mit 1:3 und landete damit auf dem fünften Platz.

Der 22 Jahre alte Schwabe war auch bei der WM im Vorjahr Fünfter geworden und hatte damit das Olympiaticket gelöst. Stäbler hatte in London seinen Auftaktkampf gegen den Ungarn Tamas Lorincz klar nach Punkten verloren. Da sich Lorincz aber ins Finale vorkämpfte, erreichte Stäbler die Hoffnungsrunde, wo er zunächst den Amerikaner Justin Lester besiegte.

Hausding Vierter, China erstmals geschlagen

Der siebenmalige Europameister Patrick Hausding hat das erste Edelmetall für die deutschen Wasserspringer in London verpasst. Der 23-Jährige belegte im Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett mit 505,55 Punkten den vierten Platz. Beim Sieg des russischen Vize-Weltmeisters Ilja Sacharow (555,90) fehlten Hausding 18,6 Punkte auf den Drittplatzierten He Chong (China/524,15), Olympiasieger von Peking. Silber gewann Synchron-Olympiasieger Qin Kai (China/541,75). China ließ sich im sechsten Wettkampf im Aquatics Centre zum ersten Mal Gold entgehen.

Nytra chancenlos im Halbfinale

Carolin Nytra und Cindy Roleder sind als jeweils Letzte ihrer Halbfinal-Läufe über 100 Meter Hürden ausgeschieden. Hallen-Europameisterin Nytra benötigte 13,31 Sekunden. Nach der von einer Verletzung beeinträchtigten Vorbereitung blieb sie damit deutlich über ihrer Bestzeit von 12,57 Sekunden. Roleder benötigte im dritten Lauf 13,02 Sekunden und wurde Siebte, weil Marzia Caravelli aus Italien nicht ins Ziel kam. Weltmeisterin Sally Pearson aus Australien gewann im Halbfinale in der Weltjahresbestzeit von 12,39 Sekunden.

Mexiko und Brasilien im Olympia-Finale

Brasilien hat sich auf dem Weg zum ersten Olympia-Gold im Fußball auch von Südkorea nicht aufhalten lassen. Das Team des Rekord-Weltmeisters um die Jungstars Neymar und Oscar gewann das zweite Halbfinale in Manchester mit 3:0 (1:0). Im Finale treffen die Südamerikaner am Samstag im Londoner Wembleystadion auf Mexiko, das sich zuvor gegen Japan mit 3:1 (1:1) behauptete. Die beiden unterlegenen asiatischen Teams spielen um Bronze.

Vogel verpasst Bronze im Sprint

Radsportlerin Kristina Vogel hat in London ihre zweite Medaille bei den Olympia-Rennen auf der Bahn verpasst. Nach Gold im Teamsprint wurde die Erfurterin Vierte in der Einzelkonkurrenz. Gegen die Chinesin Guo Shuang verlor Vogel im kleinen Finale glatt in zwei Läufen.

Deutsche Speerwerferinnen überzeugen

Christina Obergföll, Linda Stahl und Katharina Molitor sind souverän ins Speerwurf-Finale am Donnerstag eingezogen. Medaillenhoffnung Obergföll, Olympiadritte von Peking 2008, legte gleich 66,14 Meter vor. Stahl, Europameisterin von 2010, erzielte ebenfalls im ersten Versuch mit 64,78 Metern persönliche Jahresbestleistung. Molitor erreichte nach zuvor schwachen 58,06 Metern im letzten Versuch mit 62,05 Metern als Neunte den Endkampf.

Kein deutscher Hürden-Sprinter qualifiziert

Das deutsche Trio Alexander John, Matthias Bühler und Erik Balnuweit ist über 110 Meter Hürden bereits im Vorlauf ausgeschieden. John belegte als Bester im Gesamtklassement in 13,67 Sekunden den 28. Platz. Bühler erreichte mit 13,68 Sekunden den 30. Rang. Balnuweit wurde in 13,77 Sekunden nur 36. von 45 Startern.

Bitteres Aus für Wagner-Augustin

Die deutsche Kanu-Flotte hat bei der olympischen Regatta drei weitere Finaleinzüge gefeiert, Katrin Wagner-Augustin wird den Kampf um die Medaillen im Einer-Kajak aber nur als Zuschauerin verfolgen. Die viermalige Olympiasiegerin belegte im Halbfinale auf dem Dorney Lake nur Platz vier und startet damit am Donnerstag im B-Finale. "Das ist schon enttäuschend", sagte die 34-Jährige, die am Mittwoch mit dem Vierer-Kajak nach Gold greift.

Der Vierer-Kajak der Männer erreichte als Weltmeister durch Platz zwei im Halbfinale hinter Australien ebenso den Endlauf wie Peter Kretschmer und Kurt Kuschela im Zweier-Canadier. Das Duo setzte sich im Vorlauf vor Russland und China durch und ersparte sich durch den Sieg das Halbfinale. "Ein Rennen weniger zu haben, ist im Finale schon Gold wert", sagte Kretschmer. Den Sprung in den Endlauf schafften auch Franziska Weber und Tina Dietze im Zweier-Kajak mit einem Halbfinalerfolg. Insgesamt haben sieben der acht bisher gestarteten Boote des Deutschen Kanu-Verbandes die A-Finals erreicht.

Frodeno nach langer Verletzungspause auf Rang sechs

Jan Frodeno hat die erhoffte Medaille beim Triathlon verpasst. Der vor den Spielen lange verletzte Olympiasieger von Peking belegte im Hyde Park den sechsten Platz. Der Sieg ging nach 1500 Metern Schwimmen, 43 Kilometern Radfahren und zehn Kilometer Laufen an den favorisierten britischen Weltmeister Alistair Brownlee mit einem Vorsprung von elf Sekunden auf den zweitplatzierten Spanier Javier Gomez. Bronze holte sich Alistairs jüngerer Bruder Jonathan Brownlee mit einem Rückstand von 31 Sekunden. Auf Rang 16 mit einem Rückstand von 2:47 Minuten landete Steffen Justus.

Keine Medaillen für die Surfer

Surferin Moana Delle hat die erhoffte Bronzemedaille verpasst. Die 23-Jährige aus Kiel beendete den Wettbewerb in Weymouth nach Platz sechs im Medaillenrennen als Gesamtfünfte. Gold holte sich die Spanierin Marina Alabau Neira vor Tuuli Petaja aus Finnland. Bronze ging an die Polin Zofia Noceti-Klepacka, die im Medaillenrennen noch an Moana Delle vorbei auf den dritten Rang fuhr. Zuvor hatte Toni Wilhelm im Männer-Wettbewerb als Vierter ebenfalls Edelmetall verpasst. Im letzten Rennen verlor der 29-Jährige seinen dritten Platz an den Polen Pzemyslaw Miarcynski und wurde Vierter. Gold gewann der Niederländer Dorian van Rijsselberge vor dem Briten Nick Dempsey.

Sieben Athleten verschollen

Olympia-Athleten verzweifelt gesucht: Sieben Sportler aus Kamerun haben scheinbar das Weite gesucht. Die fünf afrikanischen Boxer, ein Schwimmer und eine Fußball-Torhüterin hatten in den vergangenen Tagen das olympische Dorf unbemerkt verlassen, berichtete Kameruns Delegationsleiter David Ojong. Als erste hatte sich Torhüterin Drusille Ngako aus dem Staub gemacht. Dann folgte Schwimmer Paul Ekane Edingue, der mitsamt seinen Siebensachen nicht mehr auffindbar ist. Am Sonntag verabschiedeten sich dann auch noch fünf Boxer, wie das Sportministerium Kameruns berichtete. Es wird vermutet, dass die Sportler aus wirtschaftlichen Gründen in Europa bleiben wollen.

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Bolt ohne Probleme im Halbfinale

Usain Bolt hat sich von den Feierlichkeiten nach seinem Olympiasieg über 100 Meter offensichtlich gut erholt. Der Jamaikaner gewann leicht und locker seinen Vorlauf über 200 Meter. Der 25 Jahre alte Weltrekordhalter (19,19) nahm früh das Tempo raus und war in 20,39 Sekunden trotzdem 14 Hundertstelsekunden schneller als der zweitplatzierte Aldemir da Silva Junior aus Brasilien (20,53). Weltmeister Yohan Blake (ebenfalls Jamaika) rannte 20,38. Europameister Christophe Lemaitre aus Frankreich benötigte als Sieger seines Rennens 20,34 Sekunden. Am Donnerstag kann Bolt seinen Triumph von Peking 2008 wiederholen und sein insgesamt fünftes Olympia-Gold gewinnen.

Olympia-Ticker vom Vortag: Boll und Co. verpassen das Team-Finale

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